Herzlich Willkommen bei Quantenheilung und Matrix Energetics nRB in Berlin

Quantenheilung nach Frank Kinslow und Matrix Energetics nach Richard Bartlett in Berlin an einem WE lernen

Matrix und Quantenheilung 

ist eine Synthese aus den beiden Methoden Quantenheilung nach Frank Kinslow und Matrix Energetics nach Richard Bartlett sowie die Erfahrung jahrzehntelanger Praxisarbeit und tieferer Kenntnisse und Zusammenhänge des universellen und energetischen Lebens. Auf wissenschaftlicher Grundlage der Quantenphysik, der morphologischen Resonanz nach Rupert Shaldrake ... weiterlesen HIER!

Quantenheilung Basis + Masterkurs + Matrix Energetics Level 1+2 an einem Wochenende in Berlin nächster Termin:

Aktuelle Termine in BERLIN:

23.-24 Juni 2012

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Quantenheilung Seminare  

 

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Quantenheilungs Akademie

 

Faszinierende effektive Heilmethode:

MATRIX+QUANTENHEILUNG

 

Ein Samenkorn trägt bereits im Inneren alle Informationen des mächtigen Baumes, zu dem es einmal werden wird. Wir tragen in uns auch bereits alle Informationen, die wir brauchen, um glücklich und gesund zu sein. Die erlöste, transformierte oder geheilte Form unseres Problems, unserer jeweiligen Krankheit ist dort bereits veranlagt.

 

Mit der MATRIX+QUANTENHEILUNG steht uns eine geniale Methode zur Verfügung, den Raum des Reinen Bewusstseins für Heil- und Transformationsarbeit zu nutzen. Diese faszinierende und effektive Heilmethode, durch Frank Kinslow (Quantum Entrainment) und Richard Bartlett (Matrix Energetics) bekannt geworden, basiert auf der in der hawaiianischen Tradition wurzelnden Zwei-Punkt-Methode. Durch eine direkte Verbindung jeweiliger Themen, Probleme und schmerzhaften Ereignisse mit der Matrix, der "allumfassenden Quelle", fliessen neue energetische Impulse, genannt Wellen an Information in das Körpersystem ein. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, Blockaden auf körperlicher, emotionaler, geistiger und energetischer Ebene lösen sich auf. Wir verbinden uns bei der Methode mit unserem höchsten Potential, der Ebene der unbegrenzten Möglichkeiten, das System wählt sich eine gesündere, glücklichere Variante seines Themas aus. Die Anwendung hinterlässt in der Regel bei allen Beteiligten ein Gefühl von Freude, Frieden und Leichtigkeit. Sie kann auch mühelos bei sich selbst oder als Fernbehandlung angewendet werden.

 


Quantenheilung Akademie

Quantenheilung und die Matrix Energetics Methode nach Richard Bartlett.

 

Unsere Trainer sind zertifiziert vom Quantenheilungsverband, Buchs - Schweiz und ausgebildet von Dr. Richard Bartlett und Dr. Frank Kinslow in MATRIX+QUANTENHEILUNG. Durch Fortbildungen in der Quantenheilung-Akademie.de mit jährlicher Prüfung und Re-Zertifizierung können Sie sicher sein, daß unsere Trainer auf dem aktuellen Stand der Entwicklung im Bereich Matrix und Quantenheilung forgebildet sind.  Seminartermine finden Sie hier... 

Quantenheilung Quantenheilung

Eine Übersicht über die  Zertifizierung zum Practitioner für Matrix und Quantenheilung und alle aktuellen Seminare der Quantenheilung Akademie erhalten Sie hier .. Link

Quantenheilung Verband Quantenheilung Verband

Mehr Informationen über Armin Burkard und die Hintergründe zur Matrix Energetics nach Richard Bartlett sowie der Quantenheilung nach Frank Kinslow finden Sie auf unserer Hauptseite

www.quantensprung2012.org

 

Quantenheilung Akademie Quantenheilung Akademie

Unser Anliegen ist es,

eine Verbindung zu schaffen zwischen dieser ewigen Weisheit, dieser göttlichen Präsenz in uns und dem konkreten Leben. Die Techniken der Matrix und Quantenheilung, leicht und mühelos erlernt, verbinden beides auf einem Weg der Transformation und Heilung.

 

Wir freuen uns, dass wir seit 2008 erfolgreich Workshops und Seminare anbieten können, in denen wir vielen Menschen auf einfache und doch tiefgreifende Art und Weise unterstützen konnten, sich wieder mit ihrem unbegrenzten Potential zu verbinden. Wir erfahren dabei, was es bedeu-tet, sich mit unserem unbegrenzten Wesenskern zu verbinden und gren-zenlos frei unsere Situation in Angebundenheit und Liebe zu erleben. Dabei erleben wir auch eine neue Verbindung untereinander, wir können uns selbst und den anderen aus dem Liebesbewusstsein neu wahrnehmen.

Das kann zur Folge haben, dass wir untereinander, auch als Partner, Familie wieder näher zusammenrücken.

Das sogenannte "Erwachen", ein einfaches müheloses Erleben aus einem freien Bewusstsein heraus, ist für jeden erlernbar und kann in jeden Alltag eines modernen Lebens integriert werden.

 

Wir sehen es als unsere Aufgabe, unsere wahre Natur ganz auf die Erde zu bringen und in jeder Zelle zu verwirklichen.

 

(Matrix Energetics nach Bartlett in Berlin Brandenburg & Quanten Matrix Transformation, die Zwei-Punkt-Methoden

Quantenheilung Corfu Quantenheilung Corfu

 

Quantenheilung 

und Seelenreisen

 

auf Korfu mit

Silvia und Armin

 

Seminarbeschreibung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quantenheilung in Berlin Prenzlauer Berg

 

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Die Zwei Punkt Methode auch in der Schweiz

Matrix Energetics nach Bartlett und Quantenheilung

Warum die Schweizer Seite in Berlin ;-) ?


Da diese in der Schweit gefunden wird.:

 

unsere Termine Link 

Quantenheiung in Berlin und Matrix Energetics nach Bartlett an einem Wochenende lernen

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Berlin ( [bɛɐ̯ˈliːn]?/i) ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,45 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit rund 892 km² die flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union. Berlin ist in zwölf Bezirke unterteilt. Im Stadtgebiet befinden sich die Flüsse Spree und Havel, mehrere kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen.

Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, war Berlin im Verlauf der Geschichte Hauptstadt BrandenburgsPreußens undDeutschlands in seinen verschiedenen Staatsformen. Faktisch war der Ostteil der Stadt Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 ist Berlin gesamtdeutsche Hauptstadt mit Sitz des Bundespräsidenten seit 1994, desDeutschen Bundestags seit 1999 sowie des Bundesrats seit 2000.

Die Metropole Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften.[4][5] Sie ist ein wichtiger europäischerVerkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen Ruf. In der Stadt leben und arbeiten Kunstschaffende, Diplomaten und Einwanderer aus aller Welt.[6]Berlins Geschichte, Nachtleben, Architektur und vielfältige Lebensbedingungen sind weltbekannt.[7]

 

 

 

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Berliner Stadtteile - Berlin Prenzlauer Allee 

 

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Willkommen bei Quantenheilung und der Matrix Welle in Berlin ( Methode Matrix Energetics)

Medien [Bearbeiten]

 HauptartikelMedien in Berlin
Der Hauptsitz der Axel Springer AG

Berlin ist der Sitz mehrerer regional und bundesweit sendender Rundfunkanstalten. Neben Fernsehsendern wie MTVNickVIVA und Comedy CentralN24oder TV Berlin gibt es in Berlin eine große Anzahl von Privatradios, darunter auch ein türkischsprachiger (Radyo Metropol FM) und ein russischsprachigerRadiosender (Radio Russkij Berlin). Auch der öffentlich-rechtliche Sender RBB (im früheren West-Berlin der geschichtsträchtige SFB, in Brandenburg ORB) ist in Berlin ansässig; Deutsche Welle und Deutschlandradio haben in der Stadt einen zweiten Sitz. Der politischen Bedeutung als Bundeshauptstadt tragen die meisten überregionalen Sender wie Das ErsteZDF oder RTL mit jeweiligen „Hauptstadtstudios“ Rechnung.

In Berlin haben der bundesweit bedeutende Springer-Verlag und der regionale Berliner Verlag ihren Sitz. In keiner anderen deutschen Stadt erscheinen mehrTageszeitungen. Überregionale Tageszeitungen sind die Boulevardzeitung Bild, an Abonnementzeitungen die linksliberale taz, die konservative Welt, dasNeue Deutschland der Partei Die Linke und die sozialistische Junge Welt. Mit der rechtskonservativen Jungen Freiheit, dem linksbürgerlichen Freitag und der linken Jungle World erscheinen drei kleine überregionale Wochenzeitungen. Täglich erscheinende lokale Abonnementzeitungen sind die Berliner Zeitung, dieBerliner Morgenpost sowie Der Tagesspiegel. Außerdem gibt es in Berlin die lokalen Boulevardzeitungen B.Z. und Berliner Kurier. Ferner erscheinen verschiedene Anzeigenblätter wie die Berliner Woche, das Berliner Abendblatt, die Zweite Hand sowie Stadtmagazine wie den Tip, das [030] Magazin und dieZitty.

Tourismus [Bearbeiten]

Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Seit dem Jahr 2001 steigt die Anzahl der Übernachtungen, Gäste, der neugebauten Hotels und deren Bettenkapazitäten überdurchschnittlich an. Im Jahr 2009 wurden etwa 18,9 Millionen Übernachtungen in Berliner Beherbergungsbetrieben von 8,3 Millionen Gästen und geschätzte 132 Millionen Tagesbesucher gezählt.[55] Die Stadt ist damit nach LondonParis und zusammen mit Rom das bevorzugte Reiseziel innerhalb Europas.

Internationale Gäste machen etwa 40 Prozent der Besucherzahlen aus. Hierbei liegen Besucher aus ItalienGroßbritannien, den Vereinigten Staaten und denNiederlanden in der Spitzengruppe. Hauptanziehungspunkte sind Architektur, historische Stätten, Museen, Festivals, Einkaufsmöglichkeiten, Nachtleben sowie Großveranstaltungen, die jährlich mehrere Hunderttausende Besucher zählen. Berlin ist außerdem einer der größten internationalenKongressveranstalter der Welt.[56] Das ICC ist das größte Konferenzzentrum Europas und trägt zusammen mit der Messe Berlin zum Geschäftstourismus bei.

Durch diese Entwicklung ist die Tourismusbranche in Berlin zu einer tragenden Säule der regionalen Wirtschaft geworden. Neben der Hotellerie und Gastronomie profitiert auch der Einzelhandel in großem Maße von den Berlintouristen.[57]

Gesundheitswirtschaft [Bearbeiten]

Insgesamt sind 179.777 Personen, das sind 11,7 Prozent der Berliner Erwerbstätigen, im Gesundheitssektor mit seinen Teilbereichen Industrie, Handel, Handwerk sowie privaten und öffentlichen Dienstleistungen beschäftigt.[58]

In der Hauptstadtregion sind 174 Biotechnologieunternehmen mit 3.427 Beschäftigten tätig (2006). Die Hälfte der Unternehmen ist in einem Technologiepark ansässig. Die Biotechnologieregion zählt in Europa zur Spitze.

Kulturwirtschaft [Bearbeiten]

Hauptsitz von Universal Music Deutschland in Friedrichshain

Die Kulturwirtschaft umfasst Designer, Autoren, Architekten, Maler, Musiker, Bildhauer, Schauspieler, Regisseure, Sänger, Verleger, Fotografen, Journalisten, Toningenieure, Grafiker, Webgestalter, Kameraleute, Drucker, Modemacher, Tänzer, Schmuckhersteller, Meinungsforscher, Bibliothekare, Kinobetreiber, Übersetzer, Buchhändler, Archivare, Artisten, Werber, Puppenspieler, Stadtplaner und Software-Entwickler. Im Jahr 2006 erwirtschafteten knapp 23.000 Unternehmen mit 160.000 Erwerbstätigen einen Umsatz von mehr als 17,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Fünftel der Wirtschaftskraft Berlins, mit einer Zuwachsrate von 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Die Zahl der Unternehmen hat sich in diesem Zeitraum um ein Drittel gesteigert.[59]

Innerhalb der Kulturwirtschaft ist die Musikbranche der Sektor mit den höchsten Wachstumsraten bezüglich Umsätzen und Beschäftigten. Der Umsatz der Plattenfirmen, Konzertveranstalter und verwandter Bereiche stieg von 1998 bis 2007 um über 72 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro an, trotz rückläufigem Trend in gesamt Deutschland. 1.500 Unternehmen beschäftigen heute mehr als 6.200 fest angestellte Mitarbeiter. 450 Musiklabel sind in der Hauptstadt vertreten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Berlin ist ein herausragendes Kunst- und Kulturzentrum und steht in dem Ruf einer europäischen Weltstadt.[60] Als Produktionsstätte für verschiedenste Zweige der Kreativwirtschaft hat sich die Stadt zu einem internationalen Anziehungspunkt für Kulturschaffende etabliert.

Theater, Orchester, Chöre, Festivals [Bearbeiten]

Zahlreiche Theater- und Kleinkunstbühnen prägen die kulturelle Landschaft der Metropole. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Theater des Westens, das Renaissance-Theater, das Deutsche Theater Berlin, das Maxim-Gorki-Theater, das Kinder- und Jugendtheater Grips-Theater und der Friedrichstadtpalast. Mit dem Schillertheater der Staatlichen Schauspielbühnen wurde 1993 eine der großen Berliner Bühnen geschlossen.

Die Berlinale im Februar

Berlin verfügt über drei Opernhäuser: die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper und die Komische Oper. Daneben bestehen in Berlin mehrere Orchester und Chöre. Die Berliner Philharmoniker (Leitung: Sir Simon Rattle) gelten als eines der weltweit führenden Orchester. Neben der Staatskapelle Berlin (Leitung: Daniel Barenboim) und dem Konzerthausorchester Berlin (Lothar Zagrosek) gibt es mehrere Orchester und Chöre der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH. Dies sind das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (Ingo Metzmacher), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Marek Janowski), der Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey) und der RIAS Kammerchor (Hans-Christoph Rademann). Diese Orchester und Chöre treten oft zusammen (Orchester mit Chor) im Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und in anderen Sälen in Deutschland oder auf Tourneen auf der ganzen Welt auf. Im Chorverband Berlin sind 236 Laienchöre mit über 10.000 Mitgliedern vereinigt. Die Sing-Akademie zu Berlin besteht als Wiege der bürgerlichen Musikpflege in Berlin seit 1791.

Karneval der Kulturen in Kreuzberg

Jedes Jahr im Februar finden in Berlin die Internationalen Filmfestspiele statt. Das auch Berlinale genannte Festival der A-Kategorie gilt als das größte Publikumsfestival der Welt und, neben den internationalen Filmfestspielen von Cannes und Venedig, als eines der bedeutendsten internationalen Filmfestspiele. In zahlreichen Kategorien werden Auszeichnungen vergeben. Der Wettbewerb schließt mit der Verleihung desGoldenen und der Silbernen Bären.

Während des gesamten Jahres ist Berlin Spielstätte weiterer internationaler Festivals, von denen einige unter dem organisatorischen Dach der Berliner Festspiele stattfinden. Beim Berliner Theatertreffen werden die bemerkenswertesten deutschsprachigen Theaterinszenierungen einer Saison präsentiert. Weitere Festivals sind das Literaturfestival, das Jazzfest und spielzeiteuropa, das Tanzfest, die Young Euro Classics und die Berlin Biennale.

Umzüge, Paraden und Open-Air-Feste sind ebenfalls etablierte Ereignisse im Veranstaltungskalender der Stadt. Der Karneval der Kulturen, der CSD Berlin, der Berliner Karnevalsumzug und das Berliner Myfest gehören zu den bekanntesten. Von 1989 bis 2006 war mit der Loveparade die größte Tanzveranstaltung der Welt in Berlin beheimatet.

Museen [Bearbeiten]

 HauptartikelMuseen in Berlin
Das Bode-Museum auf der Museumsinsel

Berlin verfügt über eine Vielzahl von Museen. Bereits 1841 wurde die von Spree und Kupfergraben umflossene Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinseldurch königliche Order zu einem „der Kunst und der Altertumswissenschaft geweihten Bezirk“ bestimmt. In der Folge entstanden dort mehrere Museen, wie das Alte Museum am Lustgarten, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das heutige Bode-Museum und das Pergamonmuseum. Diese Museen sind in erster Linie durch ihre Exponate aus der Zeit der Antike berühmt. 1999 wurde die Museumsinsel in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.[61]

Pergamonaltar im Pergamonmuseum

Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen verschiedenster Themengebiete: Das Naturkundemuseum ist mit über 30 Millionen Objekten und dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt eines der bedeutendsten Naturkundemuseen weltweit. Im Deutschen Technikmuseum Berlin (DTMB) werden auf 25.000 m² Exponate und Experimente rund ums Thema Technik ausgestellt. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen im Kulturforum, das Bauhaus-Archiv ist ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische Museumim Zeughaus Unter den Linden veranschaulicht deutsche Geschichte aus 2000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das Jüdische Museum in einer ständigen Ausstellung.

Das Jagdschloss Grunewald beherbergt eine erlesene Gemäldesammlung aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. In Dahlem konzentrieren sich im dortigenMuseumszentrum zahlreiche ethnologische Museen. In Lichtenberg wurde auf dem Areal des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR das Stasi-Museum eingerichtet. Das Museum am Checkpoint Charlie, auch als Mauermuseum bekannt, zeigt Momente aus der Teilungsgeschichte. In der Nähe desPotsdamer Platzes steht seit 2005 das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ von Peter Eisenman.

In Berlin hat die vom Bund und allen Bundesländern gemeinsam getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz ihren Hauptsitz. Auch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg unterhält hier wichtige Standorte. Beide verwalten, bewahren, pflegen und ergänzen in ihren international bedeutenden Einrichtungen die Kulturgüter des ehemaligen Staates Preußen.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von Märkischem Museum (1874 gegründet) und Berlin Museum (1962 gegründet) entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten Sammlungen dokumentieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Siehe auch: (alphabetische) Liste der Museen in Berlin und der näheren Umgebung

Bauwerke [Bearbeiten]

Das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den Propyläen auf der Akropolis inAthen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 verlief westlich des Tors die Grenze zwischen beiden Stadthälften. Das Tor ist das westliche Ende des Boulevards Unter den Linden, der sich bis zu der über die Spreeführenden Schloßbrücke hinzieht. Jenseits der Brücke befinden sich auf der Spreeinsel unter anderem der Lustgarten, die Museumsinsel und der Berliner Dom.

In diesem Areal liegen die im Jahre 1743 im Rokokostil erbaute Deutsche Staatsoper, die zwischen 1774 und 1780 errichtete, häufig „Kommode“ genannteAlte Bibliothek, das von 1695 bis 1706 nach Plänen von Andreas Schlüter gebaute barocke ehemalige Zeughaus und die zwischen 1747 und 1773 errichteteHedwigs-Kathedrale, die Hauptkirche des katholischen Erzbistums Berlin. Der Französische Dom am Gendarmenmarkt war im 17. Jahrhundert Mittelpunkt des französischen Viertels. Die im Zuge der Preußischen Reformen durch Wilhelm von Humboldt gegründete und im Jahre 1809 eröffnete Berliner Universitätbrachte 29 Nobelpreisträger[62] hervor.

Der Potsdamer Platz ist eine Verkehrsdrehscheibe im Zentrum Berlins. Er hatte sich im 19. Jahrhundert vor demPotsdamer Tor, von dem große Ausfallstraßen ausgingen, entwickelt. 1923 begann von dem in der Nähe gelegenenVox-Haus aus die Geschichte des Rundfunks in Deutschland. Bis 1940 war der Potsdamer Platz angeblich der verkehrsreichste Platz Europas. Nach dem starken Bombardement durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg lag er in Trümmern.

1961 wurde er durch die Berliner Mauer geteilt und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Berliner Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Neubebauung des Potsdamer Platzes, die einer großen Anzahl an Geschäften und Restaurants Raum gibt, ist dieser zu einem Bindeglied zwischen den bis zur Wende getrennten Stadthälften geworden.

In der Nähe des Brandenburger Tors befindet sich das 1884 bis 1894 erbaute Reichstagsgebäude. Es wurde am 27. Februar 1933 durch einen Brand schwer beschädigt und im Zweiten Weltkrieg erneut erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Seit 1999 ist das Gebäude Sitz des Deutschen Bundestages. Jährlich wandeln zwei Millionen Menschen durch seine gläserne Kuppel. Der Reichstag ist inzwischen der zweitstärkste Touristenmagnet der Republik, nach dem Kölner Dom und weit vor Schloss Neuschwanstein.[23]Einen Besuch wert ist auch das 1785 errichtete Schloss Bellevue, einst Sommerwohnung von Prinz August Ferdinand, des Bruders Friedrichs des Großen, heute Amtssitz des Bundespräsidenten.

Eine beliebte Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Gleich daneben entstand nach Plänen Egon Eiermanns von 1959 bis 1961 eine neue Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.

Die östliche Verlängerung des Kurfürstendamms bildet die Tauentzienstraße, wo sich mit dem KaDeWe (Kaufhaus des Westens) das größte Kaufhaus des europäischen Kontinents und das zwischen 1963 und 1965 erbaute Europa-Center befinden. Das 22-geschossige Gebäude beherbergt viele Geschäfte, Restaurants, Büros und eine Aussichtsplattform. Dieser Teil der Stadt um Tauentzienstraße und Kurfürstendamm wird als Neuer Westen bezeichnet. In nordöstlicher Richtung erstreckt sich mit über drei Kilometern Länge die größte Parkanlage Berlins, der Tiergarten.

Ruine und Neubau derGedächtniskirche

Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 Meter hohe Fernsehturm – das höchste Bauwerk Deutschlands –, die gotische Marienkirche und dasRote Rathaus. Zwei Statuen, eine männliche und eine weibliche, mit Blick auf den Eingang des Rathauses sollen an die Beseitigung der vielen Trümmer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. Sehenswert im östlichen Zentrum Berlins sind der alte Stadtteil Prenzlauer Berg und die belebten Straßen Schönhauser Allee und Kastanienallee. Von 2006 bis Dezember 2008 wurde derPalast der Republik abgerissen.[63] An seiner Stelle soll bis 2015 hinter den rekonstruierten Fassaden des Berliner Stadtschlossesdas Humboldt-Forum entstehen.

Die Oranienburger Straße war vor dem Zweiten Weltkrieg das Zentrum des jüdischen Viertels. Mit ihrem Wiederaufbau verbunden war unter anderem die Restaurierung der 1866 fertiggestellten Neuen Synagoge. Sie war durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden. 1995 wieder eröffnet, dient sie heute als Mittelpunkt für das Studium und die Erhaltung jüdischer Kultur. In nördlicher Richtung liegt der älteste jüdische Friedhof der Stadt. Der weitaus bekanntere Jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee ist der größte jüdische Friedhof Europas.

In Charlottenburg befindet sich das Olympiastadion, das für die Olympischen Sommerspiele von 1936 errichtet wurde, sowie der 150 Meter hohe Funkturm, der zwischen 1924 und 1926 anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung entstand und sehr schnell zu einem der Wahrzeichen Berlins avancierte. Weitere Hauptsehenswürdigkeiten des Berliner Westens sind das Schloss Charlottenburg (Baubeginn 1695), ein barocker Repräsentationsbau der Hohenzollern mit bedeutender Gemäldesammlung, die Zitadelle Spandau sowie das an Havel und Glienicker Brücke gelegene Schloss Glienicke. In dem ebenfalls im Stil des Klassizismus durch Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Tegel (auch Humboldt-Schloss) sind die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt aufgewachsen.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden im geteilten Berlin ambitionierte Bauprojekte vorangetrieben. Im Ostteil der Stadt entstand die heutigeKarl-Marx-Allee (ehemals: Stalinallee) im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus. Sie verläuft vom Alexanderplatz über den Strausberger Platzbis zum Frankfurter Tor. Die Zwillingstürme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen ArchitektenHermann Henselmann. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987 wurde das zerstörte Nikolaiviertel in Anlehnung an seine historische Gestalt wiedererrichtet. Die Nikolaikirche im Zentrum ist die älteste Kirche Berlins.

Im Westteil der Stadt wurde die moderne Architektur vorangetrieben. Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter GropiusLe Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Vorstellungen von der Stadt der Zukunft. Realisiert wurden die Bauvorhaben imHansaviertel, die das zerstörte Gründerzeitviertel durch moderne Wohnblöcke und Hochhäuser ersetzten. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 als Beitrag der USA zur Interbau errichtet und als Geschenk an Berlin übergeben.

Eine Besonderheit Berlins sind auch die bis heute noch in weiten Teilen der Stadt erhaltenen Gaslaternen zur Straßenbeleuchtung. Insgesamt befinden sich noch über 44.000 Gaslaternen in Berlin in Betrieb, mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Im Tiergarten, in der Nähe des gleichnamigen S-Bahnhofs, ist ein Gaslaternen-Freilichtmuseum zu finden.

Seit 2001 schmücken Buddy Bären die Straßen Berlins. Diese bis zu zwei Meter hohen Figuren stehen vor vielen öffentlichen Einrichtungen und Privatfirmen und wurden von Künstlern kundenindividuell bemalt. In den Jahren darauf gingen die Bären auch international dekoriert als United Buddy Bears auf Welttournee, um sowohl Berlin zu vertreten, wie auch für Völkerverständigung zu werben.

In der Bundesallee 215 befindet sich der Shaolin Tempel Deutschland. Er ist der einzige offizielle Ableger des weltberühmten Shaolin-Klosters aus der ProvinzHenanChina. Der Deutsche Shaolin Tempel wurde im Auftrag vom Abt des Muttertempels in China, Shi Yongxin, 2001 gegründet und persönlich eingeweiht.[64]

Brücken [Bearbeiten]

 HauptartikelListe der Brücken in Berlin

Berlin hat durch seine exponierte Lage an Flussläufen und Kanälen und durch sein ungewöhnlich großes Territorium eine Vielzahl an Brücken und Überführungen in seinem Stadtgebiet. Offiziell gibt es 916 Brücken in Berlin. Davon verbinden 732 öffentliche Straßen, die restlichen 184 Wege und Straßen in Grünanlagen.[65] Je nach Definition und Verständnis werden weitere Bauwerke in Berlin zu den Brücken gezählt. So gibt es 564 Brücken über Gewässer jeder Art und 300 Hochbahnviadukte der U-Bahn.[66] Als größte Zahl gilt die Veröffentlichung des Berliner Bausenators Wolfgang Nagel, der 1993 die Zahl mit 2100 (inklusive der Viadukte) angab.

Die ältesten Berliner Spreequerungen sind die MühlendammbrückeRathausbrücke und Rossstraßenbrücke, wobei die heutigen Bauwerke jüngeren Datums sind. Die längste Brücke ist die Rudolf-Wissell-Brücke mit einer Länge von 930 Metern. Überregional bekannt sind außerdem die Oberbaumbrücke, das Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, und die Glienicker Brücke, auf der 1986 ein weltweit beachteter Agentenaustausch zwischen den USA und der Sowjetunion stattfand. Die ehemals längste Fußgängerbrücke befand sich über dem Gelände des Zentralvieh- und Schlachthofs im Prenzlauer Berg.

Parkanlagen, Zoos, Schutzgebiete [Bearbeiten]

Der Schlossgarten im Schloss Charlottenburg

Berlin besitzt neben ausgedehnten Waldgebieten im Westen und Südosten des Stadtgebietes (Berliner Forsten) viele große Parkanlagen. Da auch fast alle Straßen von Bäumen gesäumt sind, gilt Berlin als besonders grüne Stadt.

In Berlin gibt es insgesamt 420.000 Straßenbäume, darunter 153.000 Linden, 82.000 Ahornbäume, 35.000 Eichen, 25.000 Platanen und 21.000 Kastanien.[67]Die über 2500 öffentlichen Grün-, Erholungs- und Parkanlagen haben eine Gesamtfläche von über 5500 Hektar und bieten vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Das Tropenhaus im Botanischen Garten

Im Zentrum der Stadt liegt der Große Tiergarten. Er ist die älteste und mit 210 Hektar größte und bedeutendste Parkanlage Berlins und wurde im Verlauf von mehr als 500 Jahren gestaltet. Ursprünglich ein ausgedehntes Waldareal vor den Toren der Stadt, genutzt von den preußischen Adeligen als Jagd- und Ausrittgebiet, wurde dieses nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen. Heute erstreckt sich der Park vom Bahnhof Zoo bis zum Brandenburger Tor und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Parlaments- und Regierungsviertel. Einige große Straßen durchschneiden den Tiergarten, darunter die Ost-West-Achse Straße des 17. Juni. Sie kreuzen sich am Großen Stern, in dessen Mitte seit 1939 die Siegessäule steht. Die Gestaltung des Großen Tiergartens zeigt sich als naturnahe Parklandschaft: Charakteristisch sind die weiten, von kleinen Wasserläufen durchzogenen und mit Baumgruppen bestandenen Rasenflächen sowie die Seen mit kleinen Inseln und zahlreichen Brücken und Alleen. Anlagen wie der Englische Garten, die Luiseninsel und der Rosengarten setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.

Pandabär Bao Bao imZoologischen Garten, dem ältesten Zoo Deutschlands

Neben dem Tiergarten gehört der Treptower Park im Südosten Berlins zu den bedeutendsten Parks der Stadt. Er wurde von 1876 bis 1882 vom ersten Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer angelegt und war 1896 Schauplatz der Großen Berliner Gewerbeausstellung. Die weite an der Spree sich hinziehende Gartenlandschaft ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner, nicht zuletzt auch wegen der bereits 1821/1822 von Carl Ferdinand Langhans als Gasthaus an der Spree erbauten heutigen Gaststätte Zenner.

Eine Besonderheit unter den Parks ist der Botanische Garten Berlin. Im Südwesten der Stadt gelegen, wird er neben seiner wissenschaftlichen Bestimmung (er gehört zur Freien Universität Berlin) auch als Erholungspark genutzt. Die Vorgängereinrichtung existierte bereits seit 1697 auf dem Gelände des heutigen Heinrich-von-Kleist-Parks in Schöneberg, ab 1897 erfolgte der Bau der neuen Parkanlage in Dahlem. Mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten ist er der drittgrößte Botanische Garten der Welt. Das 25 Meter hohe, 30 Meter breite, und 60 Meter lange Große Tropenhaus ist das höchste Gewächshaus der Welt.

Die Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn (Chinesischer Garten)

Außerdem verfügt Berlin über mehrere zoologische Einrichtungen: den Zoologischen Garten Berlin nebst Aquarium Berlinund den Tierpark Berlin. Der bereits 1844 in Charlottenburg eröffnete Zoologische Garten ist der älteste Zoo Deutschlands und zugleich der artenreichste der Welt (rund 15.000 Tiere in 1500 Arten). Der wesentlich jüngere Tierpark verdankt seine Entstehung der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg: Weil der Zoologische Garten im britischen Sektor der Stadt lag, fehlte der Hauptstadt der DDR eine eigene tiergärtnerische Einrichtung. 1954 wurde daher in Friedrichsfelde ein Tierpark gegründet. Er ist mit 160 Hektar der größte Landschaftstiergarten Europas.

Viele weitere Parkanlagen prägen das grüne Gesicht Berlins: Neben den Schlossgärten in CharlottenburgGlienicke und auf der Pfaueninsel (die letzten beiden gehören zum UNESCO-Welterbe) sind dies auch die historischen Parkanlagen LustgartenViktoriaparkRudolph-Wilde-Park und Schillerpark, aber auch die zahlreichen großen Volksgärten. Im Süden der Stadt befindet sich außerdem der Britzer Garten, auf dessen Gelände 1985 die Bundesgartenschau stattfand. Das östliche Gegenstück dazu ist der 20 Hektar große Erholungspark Marzahn, der 1987 als Berliner Gartenschau eröffnet wurde. Neu angelegte Parkanlagen sind der Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das NaturschutzgebietSchöneberger Südgelände, der Görlitzer Park und der Spreebogenpark in der Nähe von Hauptbahnhof und Regierungsviertel.

In Berlin gibt es 38 Naturschutzgebiete (Stand: Mai 2009) mit einer Gesamtfläche von rund 1990 Hektar, das entspricht 2,2 % der Landesfläche.[68] Hinzu kommen 52 Landschaftsschutzgebiete, die weitere 13 % der Landesfläche einnehmen.[69] Zudem haben die Bezirke Pankow und Reinickendorf einen Flächenanteil von 5,4 % am länderübergreifenden, 75.000 Hektar umfassenden Naturpark Barnim.[70]

Freizeit und Erholung [Bearbeiten]

Das Spreeufer im Bezirk Mitte

In Berlin sind etwa 18 Prozent der Stadtfläche bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten verwaltet mit rund 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten der Stadt. Der 273 Hektar große Wannsee ist eine Ausbuchtung der Havel. Mit ihm besitzt Zehlendorfein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad Wannsee bekannt ist.

Im Südosten Berlins bildet der Müggelsee mit den Müggelbergen und dem Strandbad Müggelsee in Rahnsdorf ein großes Naherholungsgebiet. Der Müggelsee ist der größte Berliner See, er dehnt sich über 7,4 km² aus (maximal 4,3 km lang; 2,6 km breit) und ist bis zu acht Meter tief. Die Müggelberge sind mit 114,7 m über NHN die höchsten Berliner Erhebungen, sie entstanden während des Pleistozäns. Am Westhang des Kleinen Müggelbergs wurde von 1959 bis 1961 der neue Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Mai 1958 abgebrannt war. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.

In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel zahlreiche Strandbars gegründet.

Das Nachtleben Berlins nimmt europaweit eine besondere Stellung ein. Hintergründe sind die hohe Zahl von Studenten, junge Party-Touristen, die mit Billigfluggesellschaften anreisen, sowie die Zahl der nach dem Mauerfall leerstehenden oder anders genutzten gewerblichen Gebäude. Nennenswert sind in diesem Zusammenhang das Kunsthaus Tacheles, der Tresor, das UFO, das E-Werk, derKitKatClub und das Berghain.

Sport [Bearbeiten]

In Berlin gibt es etwa 2000 Sportvereine, in denen rund 550.000 Aktive sich dem Breitensport widmen.[71] 2010 sind 145 Berliner Mannschaften in den Ersten und Zweiten deutschen Bundesligen vertreten.[72] Einige Vereine sind darüber hinaus im Bereich des professionellen Sports tätig. Dazu zählen insbesondere im Fußball Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin, im Eishockey die Eisbären Berlin, im Basketball Alba Berlin und im Handball die Füchse Berlin. In der 1. Volleyball-Bundesliga ist die Hauptstadt mit dem SCC Berlin bei den Herren und bei den Damen mit dem Köpenicker SC Berlin vertreten.[73] Die Wasserballerder Wasserfreunde Spandau 04 sind mit 29 nationalen Meisterschaftstiteln deutscher Rekordmeister.

Berliner Olympionikin Katarina Witt, 1986

Berlin war in der Geschichte mehrfach Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe. 1936 wurden in der Stadt die Olympischen Spiele ausgetragen. Im Juli 2006 fanden in Berlin Vorrundenspiele, ein Viertelfinalspiel und das Finale derFußball-Weltmeisterschaft statt. 2009 wurden die Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausgetragen. Jedes Jahr findet zudem einer der weltgrößten Marathonläufe, das Finale des DFB-Pokals sowie die Leichtathletik-Veranstaltung ISTAF statt. Alle zwei Jahre jeweils zur Fußball Europa- und Weltmeisterschaft finden große Public Viewings statt, bei denen Zehntausende Zuschauer öffentlich die Fußballspiele auf Großbildleinwänden verfolgen. Der Veranstaltungsort, die sogenannte Fanmeile, hat seinen Platz in der Straße des 17. Juni.[74]

In Berlin wurde sowohl der Marathonlauf (Haile Gebrselassie) mehrfach mit Weltbestzeit absolviert, als auch der 100 Meter Lauf (Usain Bolt) mit der aktuell bestehenden Weltrekordzeit registriert.[75][76]

Der Deutsche Olympische Sportbund hat in Berlin seinen größten Olympiastützpunkt. Rund 700 Bundeskaderathleten aus 35 olympischen Sportarten (etwa 15 Prozent aller deutschen Bundeskaderathleten) bilden das leistungssportliche Kontingent. Bekannte Berliner Olympioniken sind Katarina WittFranziska van Almsick und Claudia Pechstein.[77]

Zu den größten Sportstätten der Stadt gehören das Olympiastadion mit 74.200 Plätzen,[78] das Stadion An der Alten Försterei mit 19.000 Plätzen, die O2 World mit maximal 17.000 Plätzen, das Velodrom mit maximal 12.000 Plätzen und dieMax-Schmeling-Halle mit bis zu 11.900 Plätzen.

Infrastruktur [Bearbeiten]

Entwicklung des Modal Split in Berlin[79]
Verkehrsmittel 1992 1998 2008
Öffentlicher Verkehr 31 % 27 % 26 %
Motorisierter Individualverkehr 35 % 38 % 32 %
Fahrrad 7 % 10 % 13 %
Zu Fuß 27 % 25 % 29 %

Öffentlicher Verkehr [Bearbeiten]

 HauptartikelNahverkehr in Berlin

Die Bedeutung des motorisierten Individualverkehrs hat in Berlin abgenommen, während der Fahrradverkehr an Bedeutung gewinnen konnte. Die Abnahme des Anteils des Fußgängerverkehrs konnte gestoppt werden, während der öffentliche Verkehr weiter leicht verlor. Von politischer Seite ist beabsichtigt, Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr in den nächsten Jahren zu fördern, während der Anteil des Automobilverkehrs weiter gesenkt werden soll.

Am 28. Mai 2006 wurden der neue Hauptbahnhof als zentraler Berliner Bahnhof und im Zusammenhang damit der Tiergartentunnel, die FernbahnhöfeGesundbrunnen und Südkreuz sowie die Regionalbahnhöfe Potsdamer Platz (unterirdisch), Jungfernheide und Lichterfelde Ost in Betrieb genommen. Damit erhielt der Regional- und Fernverkehr der Bahn gemäß dem sogenannten Pilzkonzept zusätzlich zu der in Ost-West-Richtung angelegten Stadtbahn eine unterirdische Regional- und Fernverkehrsverbindung in Nord-Süd-Richtung. Der Umstieg zwischen Nord-Süd-Tiergartentunnel und West-Ost-Stadtbahn erfolgt am Hauptbahnhof. Züge, die Berlin aus nördlichen oder südlichen Richtungen erreichen, fahren seitdem meist über die neue Nord-Süd-Trasse von Lichterfelde Ost über Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof über die Überführungen nach Gesundbrunnen oder Richtung Westen über Jungfernheide nach Spandau.

S- und U-Bahn-Netz

Dem innerstädtischen öffentlichen Personennahverkehr dienen 15 S-Bahn-Linien (betrieben von der S-Bahn Berlin GmbH) sowie neun U-Bahn-, 23 Straßenbahn-, 150 Bus- und sechs Fährlinien (alle betrieben von der BVG). Die Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als Hochbahn angelegten Stadtbahn durchquert, welche parallel von S-Bahn sowie Regional- und Fernverkehr befahren wird. Sie verbindet den Ostbahnhof mit dem Bahnhof Charlottenburg und passiert dabei unter anderem die Bahnhöfe, Zoologischer GartenHauptbahnhofFriedrichstraße und Alexanderplatz. Auf der Nord-Süd-Achse übernehmen die U-Bahnlinie 9 und die U6 den größten Teil des Fahrgastaufkommens, ergänzt durch die unterirdische Nord-Süd-Trasse der S-Bahn. Diese S-Bahn-Trasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße die Stadtbahn. Vervollständigt wird der Bahnverkehr durch die Ringbahn, welche die Innenstadt einschließt. Alle anderen Linien kreuzen diese Trassen. Die Barrierefreiheit der Bahnhöfe wird seit 1992 zunehmend gewährleistet.[80]

Die U1 auf der Oberbaumbrücke

Das Stadtbusnetz gliedert sich in Expressbusse (Buchstabe X), MetroBusse (Buchstabe M) und Stadtbusse (mit dreistelliger Nummer). Ähnlich dazu gibt es die MetroTram (Buchstabe M) und Straßenbahn (zweistellige Nummer). Nachtbusse haben als Linienbezeichnung ein N vor der Liniennummer, Metro-Linien (sowohl Busse als auch Straßenbahnen) fahren auch nachts. In den Nächten vor Sonnabenden, Sonn- und Feiertagen fahren zusätzlich fast alle S- und U-Bahnlinien durchgehend, bei der S-Bahn teilweise mit veränderter Streckenführung. Der Bus-Fernverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibus-Bahnhof am Funkturm (ZOB) abgewickelt. Gegenüber dem Messegelände gelegen, ist er direkt über den Berliner Stadtring (A 100) erreichbar und mit dem ÖPNV durch Bus-, U- und S-Bahnlinien verbunden.

Straßennetz [Bearbeiten]

Übersichtskarte des Berliner Verkehrsnetzes

Die Innenstadt wird von Westen her von einem Autobahnhalbkreis (A 100 – Berliner Stadtring) umgeben, der langfristig zu einem Ring vervollständigt werden soll und eine reine Stadtautobahn darstellt. Rund um Berlin verläuft die Autobahn A 10 (E 55 – Berliner Ring). Die A 100 beim Dreieck Funkturm ist der meistbefahrene Autobahnabschnitt in Deutschland.

Von der A 100 aus führen innerhalb des Stadtgebiets mehrere Autobahnabschnitte in Richtung Berliner Ring. Die A 111 (E 26) führt in nach Nordwesten in Richtung Hamburg und Rostock. Die A 113 in Richtung Südosten (nach Dresden und Cottbus) beginnt am Dreieck Neukölln und führt zum Schönefelder Kreuz (A 10) und bindet den in Bau befindlichen Flughafen Berlin Brandenburg an das Autobahnnetz an. Die A 115 (E 51) erstreckt sich nach Südwesten (Richtung Hannover und Leipzig). Deren nördliches, gerades Teilstück wird umgangssprachlich AVUS genannt.

Zusätzlich hierzu gibt es im Norden der Stadt noch die A 114 von der Prenzlauer Promenade im Bezirk Pankow zur A 10 in Richtung Stettin. Die nur wenige Kilometer lange ehemalige A 104, die im Südwesten der Stadt den Berliner Stadtring (A 100) nach Süden hin mit Berlin-Steglitz verbindet, wurde inzwischen zur Autostraße herabgestuft. Die A 103 (Westtangente), auf der die Bundesstraße 1 verläuft, verbindet den Berliner Stadtring – von einem weiter östlich gelegenen Anschluss – nach Südwesten hin mit dem Steglitzer Kreisel in Richtung Potsdam.

Die historische Mitte Berlins wird vom Innenstadtring umschlossen, der abgesehen von der Invalidenstraße im nordwestlichen Abschnitt bereits komplett ausgebaut ist. Dort soll der Ausbau bis 2013 erfolgen.[81][82] Ferner verlaufen durch Berlin die Bundesstraßen 1259696a101109 und 158.

Die Berliner Straßen sind nach zwei verschiedenen Hausnummerierungssystemen nummeriert. Bis 1929 wurde die rundlaufende Hufeisennummerierungverwendet, seitdem die im Zickzack verlaufene Orientierungsnummerierung. Da nicht zuletzt wegen der politischen Umbrüche zahlreiche Berliner Straßen umbenannt wurden und diese Änderungen ab 1929 oftmals zur Einführung der Orientierungsnummerierung in der betreffenden Straße genutzt wurden, sind heute beide Systeme in Gebrauch.

In Berlin gab es im Januar 2012 rund 7600 Taxis[83] und etwa 3300 Taxi-Unternehmen, zahlreiche davon mit nur einem Fahrzeug. In Berlin gibt es – im Gegensatz zu vielen anderen Städten – keine Zulassungsbeschränkung der Konzessionen. Daher gibt es pro Einwohner relativ viele Taxis und absolut gesehen die größte Flotte in Deutschland. Taxi Berlin ist die größte Taxizentrale in Berlin – und auch in ganz Deutschland.

Siehe auchTaxigewerbe in Berlin

Fahrradverkehr [Bearbeiten]

In Berlin gibt es neben einer Vielzahl von angelegten Radwegen, Fahrradstreifen und ersten Fahrradstraßen auch überregionale Radfernwege wie den Radweg Berlin–Kopenhagen, den Radfernweg Berlin–Usedom und den Europaradwanderweg R1. Entlang dem früheren Verlauf der Berliner Mauer führt der Berliner Mauerweg. Mehrere tausend Mietfahrräder können im Zentrum kurzfristig per Telefonanruf oder (mobilem) Internet ausgeliehen werden. Der Anteil des Fahrradverkehrs am Gesamtaufkommen des Verkehrs in Berlin betrug 2009 etwa 15 Prozent.[84]

Flugverkehr [Bearbeiten]

 HauptartikelFlughafen Berlin Brandenburg
Lage der Berliner Flughäfen

Seit 31. Oktober 2008 gibt es mit dem Flughafen Tegel (IATA-Code: TXL) nur noch einen aktuell betriebenen Flughafen auf dem Gebiet der Stadt Berlin. DerZentralflughafen Tempelhof (THF) wurde am 30. Oktober 2008 geschlossen. Der kurz hinter der Berliner Stadtgrenze gelegene Flughafen Berlin-Schönefeld(SXF) gehört zwar zum Land Brandenburg, wird aber oftmals als Berliner Flughafen gezählt.

Südlich an das Gebiet des aktuellen Flughafens Berlin-Schönefeld angrenzend, befindet sich der neue Großflughafen Berlin Brandenburg (BER), der am 3. Juni 2012 eröffnet werden soll, im Bau. Mit dessen Eröffnung sollen dann auch die Flughäfen Tegel und Schönefeld geschlossen werden.

Binnenschifffahrt [Bearbeiten]

Westhafen (Nordbecken mit BEHALA-Verwaltungsgebäude)

Berlin liegt im Zentrum des Bundeswasserstraßengebietes Ost. Die Stadt wird wasserseitig auf mehreren Wegen erschlossen, der Binnenschifffahrt stehen von und nach Berlin drei Wasserstraßen zur Verfügung. Dabei kommt der Verbindung über HavelElbe-Havel-Kanal und Mittellandkanal zu Elbe und Nordsee beziehungsweise Weserund Rhein die größte Bedeutung zu. Außerdem verbindet die Havel-Oder-Wasserstraße Berlin mit der unterenOder und der Ostsee. Beschränkt ausgebaut und weniger stark frequentiert ist auch die Spree-Oder-Wasserstraßeals Verbindung über die Spree zur oberen Oder und nach Schlesien.

Binnenwasserstraßen in Berlin

Zum Warenumschlag können drei Hafenanlagen genutzt werden: der Hafen Neukölln, der Südhafen Spandausowie der Westhafen. Letzterer liegt in Moabit am Nordrand der Berliner Innenstadt und ist von allen drei Häfen der größte und bedeutendste. Seine Anlagen umfassen auch ein Fracht- und Logistikzentrum, das den Warenumschlag zwischen Binnenschiff, Eisenbahn und Lastwagen ermöglicht. Betrieben werden die Häfen von derBEHALA. Der frühere Osthafen wird inzwischen als Medienstandort genutzt und hat seine Hafenfunktion verloren.

Wasserversorgung [Bearbeiten]

Die Wasserversorgung Berlins wird durch die neun Wasserwerke Beelitzhof, Friedrichshagen, Kaulsdorf, Kladow, Spandau, Stolpe, Tegel, Tiefwerder und Wuhlheide sichergestellt, die von der Berliner Wasserbetriebe (AöR) betrieben werden. Der Wasserverbrauch der Stadt ist nach der Wiedervereinigung vor allem im Ostteil der Stadt deutlich zurückgegangen. Aufgrund der geringeren Grundwasserentnahme kam es in weiten Teilen des Urstromtals zu einem deutlichen Anstieg des Grundwasserspiegels. Vor allem in der Nähe der Wasserwerke verursachte dies Vernässungsschäden an Gebäuden.[85] Pro Tag werden durchschnittlich 585.000 m³ Trinkwasser bereitgestellt und rund 602.000 m³ Abwasser abgeleitet.[86][87] Über das rund 9500 km lange Kanalsystem gelangen die Abwasser in sechs Großklärwerke.[88]

Energieversorgung [Bearbeiten]

Kraftwerk Wilmersdorf undBAB 100 (Berliner Stadtring)

Die Energieversorgung von Berlin verfügt über einige Besonderheiten. Im Zweiten Weltkrieg wurde geplant, Berlin über eine als Erdkabel ausgeführte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) vom Kraftwerk Vockerode bei Dessau zu speisen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde 1943 begonnen, sie ging aber bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr in Betrieb (Elbe-Projekt).

Während der Zeit der Teilung war West-Berlin vom Stromnetz des Umlandes abgeschnitten. Die Stromversorgung musste über im Stadtgebiet gelegene thermische Kraftwerke wie das Kraftwerk Reuter-West, das Kraftwerk Wilmersdorf und andere erfolgen. Zur Pufferung der Lastspitzen waren in manchen dieser Kraftwerke ab den 1980er-Jahren Akkumulatoren installiert, die über Umrichter mit dem Stromnetz verbunden waren und während Schwachlastzeiten geladen und während Starklastzeiten entladen wurden.[89]

Erst 1993 wurde die 1951 unterbrochene Leitungsverbindung mit dem Umland wieder hergestellt. In den Westbezirken Berlins sind fast alle Stromleitungen als Erdkabel ausgeführt, nur eine 380-kV- und eine 110-kV-Leitung, die vom Kraftwerk Reuter zur Stadtautobahn führen, sind als Freileitung ausgeführt. Durch Berlin verläuft das längste 380-kV-Drehstromkabel in Deutschland, die 380-kV-Transversale Berlin. Sie dürfte die teuerste Stromleitung in Deutschland sein, allein auf Grund ihrer hohen Kapazität benötigt sie zum Betrieb eine kapazitive Blindleistung von 110 MVar.[90]

Wissenschaft und Bildung [Bearbeiten]

Hochschulen und Forschung [Bearbeiten]

Berlin besitzt eine hohe Konzentration von Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. In der Stadt studieren an insgesamt 31 Universitäten und Hochschulen, darunter vier Kunsthochschulen, rund 135.000 Studenten.[91] Die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam etwa 100.000 Studenten (Stand: WS 2008/2009). Es sind die Humboldt-Universität zu Berlin mit rund 27.000 Studenten (ohne Charité), die Freie Universität Berlin mit rund 31.500 Studenten (ohne Charité), die Technische Universität Berlin mit rund 27.000 Studenten sowie die Universität der Künste Berlin mit etwa 4500 Studenten. An der Charité studieren rund 7.200 Studenten.

Gebäudekomplex der Freien Universität

Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde die Freie Universität Berlin am 19. Oktober 2007 in der dritten Förderlinie ausgezeichnet. Mit dem Erfolg ihres Zukunftskonzepts „International Network University“ zählt sie somit zu den neun deutschen Eliteuniversitäten.

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften

Jährlich werden rund 1,8 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert, über 13 Prozent der Patentanmeldungen der Wissenschaft in Deutschland kommen aus Berlin. Über 50.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen Fraunhofer-GesellschaftHelmholtz-GemeinschaftLeibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in BuchCharlottenburgDahlemMitte sowie am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof.

In Berlin finden sich auch Niederlassungen verschiedener privater Hochschulen und Lehrinstitute wie der Mediadesign Hochschule, der Games Academy und des QANTM Institutes.

Schulsystem [Bearbeiten]

Berlin hat eine sechsjährige Grundschule und seit 2010 ein sich anschließendes zweigliedriges Oberschulsystem mit Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien.[92] Im Schuljahr 2007/2008 gab es in Berlin 744 öffentliche allgemeinbildende Schulen, darunter 396 Grund-, 48 Gesamt-, 54 Haupt-, 62 Realschulen, 97 Gymnasien sowie 87 Sonderschulen. Die Zahl der allgemeinbildenden Privatschulen betrug 101.[93]

Im Februar 2004 wurde ein neues Schulgesetz verabschiedet. Wesentliche Reformen waren die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von 13 auf 12 Jahre, die Vorverlegung des Einschulungsalters auf fünfeinhalb Jahre und der in der 10. Klasse stattfindende Mittlere Bildungsabschluss, eine schriftliche Prüfung zum Erhalt des Realschulabschlusses. Diese Prüfung wird auch an den Gymnasien abgelegt. Das Zentralabitur wurde in den Fächern DeutschMathematikund den Fremdsprachen eingeführt sowie die Pressefreiheit für Schülerzeitungen garantiert.

Im Rahmen eines seit den 1990er Jahren in Berlin bestehenden Schulversuchs ist es an 13 Gymnasien mit „Schnellläuferprogramm“ möglich, das Abitur ein Jahr schneller abzulegen, das heißt, seit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes nach elf Jahren. Seit dem Schuljahr 2008/2009 wird im Rahmen einer Pilotphase das Modell der Gemeinschaftsschule erprobt.

Bibliotheken [Bearbeiten]

Die Staatsbibliothek zu Berlin mit über 10 Millionen Druckschriften ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschen Sprachraum. Weitere große wissenschaftliche Bibliotheken sind die Universitätsbibliothek der Freien Universität, die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität und dieZentralbibliothek der TU und UdK. Zur Zentral- und Landesbibliothek Berlin gehört die Amerika-Gedenkbibliothek, ein Geschenk der USA an die Berliner nach der überstandenen Blockade 1948/1949.

Die Berliner Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stellt mit ihrem Bestand (ca. 400.000 Bände zur europäischen Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart, rund 1400 internationale Zeitschriften) eine der bedeutendsten kunstwissenschaftlichen Spezialbibliotheken in Deutschland dar.

Mit dem Förderprogramm Bibliotheken im Stadtteil (BIST) soll im Zeitraum 2007 bis 2015 auch die dezentrale Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden.[94]

Berlin in der Kunst [Bearbeiten]

Filme [Bearbeiten]

Wim Wenders hat zwei Berlin-Filme geschaffen und fungiert seit 1996 als Präsident der Europäischen Filmakademie in Berlin

Auswahl von Filmen, die in Berlin spielen oder von Berlin handeln:

Musik [Bearbeiten]

Die in Berlin geborene Filmschauspielerin und SängerinMarlene Dietrich
 HauptartikelListe von Liedern über Berlin

Vor allem seit der Entwicklung Berlins zur Millionenstadt Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und entstehen bis heute in der Populärkultur eine Vielzahl von Liedern, die Berlin und das Leben in der Stadt, häufig in ihrem zeitgenössischen Kontext, darstellen.[96] Das bekannteste Lied ist wohl Berliner Luft, das Paul Lincke1899 für die Operette Frau Luna schrieb und das mitunter anstelle einer echten Landeshymne gespielt wird. Ein weiteres bekanntes Lied ist das 1951 von Conny Froboess gesungene Pack die Badehose ein, das die Nachkriegsstimmung im West-Berlin der Wirtschaftswunderjahre widerspiegelt.

Die Teilung Berlins führte bis 1990 auch zu ganz unterschiedlichen Liedern über die Stadt. Während in West-Berliner Titeln, beispielsweise in Liedern derEinstürzenden Neubauten, etwa die Umbrüche in der Stadt in den 1970er und 1980er Jahren zum Ausdruck kamen, wurde bei Ost-Berliner Bands gelegentlich, wenn auch nur implizit, die Teilung der Stadt thematisiert, so zum Beispiel Citys Wand an Wand, das 1987 zum 750-jährigen Stadtjubiläum geschrieben wurde.

Auszeichnungen und Ehrentitel Berlins [Bearbeiten]

  • Im Februar 1979 verlieh der Weltfriedensrat anlässlich einer Tagung in Ost-Berlin den Ehrentitel Stadt des Friedens an Berlin. Ab 1986 wurde an einem Wohnblock im Nikolaiviertel mit einer Plakette darauf aufmerksam gemacht.
  • Im November 2005 zeichnete die UNESCO Berlin als die erste Stadt in Europa mit dem Titel Stadt des Designs aus[97]
  • Im Jahre 2009 erhielt Berlin den mit 50.000 Euro dotierten spanischen Prinz-von-Asturien-Preis für Eintracht aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums derfriedlichen Revolution von 1989.[98]

Siehe auch [Bearbeiten]

 Portal:Berlin – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Berlin

Literatur [Bearbeiten]

  • Udo ArnoldPreußen und Berlin. Lüneburg 1981.
  • Horst Bosetzky, Jan Eik: Das Berlin-Lexikon. Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0.
  • Jacob Hein: Gebrauchsanweisung für Berlin. Vollständig überarbeitete Neuausgabe. Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-27576-7.
  • Dieter Hoffmann-AxthelmOsten Westen Mitte – Spaziergänge durch das neuere Berlin. edition.fotoTAPETA, Berlin 2011, ISBN 978-3-940524-14-0.
  • Stefan Krätke: Berlin – Stadt im Globalisierungsprozess. In: Geographische Rundschau. 56(4), 2004, ISSN 0016-7460, S. 20–25.
  • Susanne Stemmler, Sven Arnold (Hrsg.): New York – Berlin, Kulturen in der Stadt. Wallstein, 2008, ISBN 978-3-8353-0328-7.
  • Reimer Wulf (Fotos), Karl Kessler (Texte): Über den Dächern des Neuen Berlin, Luftaufnahmen-Dokumentation, 200 S., Herbig, München 2004, ISBN 3-7766-2403-5.

Weblinks [Bearbeiten]

Berlin bei Nacht
 Commons: Berlin – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikinews Wikinews: Themenportal Berlin – in den Nachrichten
Wiktionary Wiktionary: Berlin – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Berlin – Zitate
Wikibooks Wikibooks: Berlin-Fremdenführer – Lern- und Lehrmaterialien
 Wikisource: Berlin – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. ↑ a b Fortgeschriebene Bevölkerungszahlen vom 31. Oktober 2011 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 25. Februar 2012 (PDF-Datei).
  2.  Zuwanderer und Einwohner Berlins nach Staatsangehörigkeit auf berlin.de
  3.  Arbeitslosenquoten im Januar 2012 – Länder und Kreise. In: arbeitsagentur.de. Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 31. Januar 2012.
  4.  Revealed: Cities that rule the world – and those on the rise (englisch), CNN. Abgerufen am 14. April 2010.
  5.  Leading cities in cultural globalisations/Media (englisch), GaWC, abgerufen am 14. April 2010.
  6.  A wild art scene now stays within the lines, (englisch), Los Angeles Times, abgerufen am 14. April 2010.
  7.  Berlin, the big canvas (englisch), International Herald Tribune, abgerufen am 16. April 2010.
  8.  Senatsverwaltung Berlin (Hrsg.): Berliner Umweltatlas. Ausgabe 1993/2001. Abgerufen am 16. April 2010.
  9.  Senatsverwaltung Berlin (Hrsg.): Berliner Umweltatlas. Ausgabe 2008. Abgerufen am 16. April 2010.
  10.  Senatsverwaltung Berlin (Hrsg.): Stadtbäume: Übersichten der Bestandsdaten. Abgerufen am 16. April 2010.
  11.  Deutscher Wetterdienst 1971–2000: wmo.int
  12.  Groß-Berlin-Gesetz.
  13.  Suche nach zuständigem Finanzamt.
  14.  Übersicht der deutschen Amtsgerichte.
  15.  H.G. Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Erlangen 1863, S. 181–196.
  16.  Bernd Horlemann (Hg.), Hans-Jürgen Mende (Hg.): Berlin 1994. Taschenkalender, Edition Luisenstadt Berlin, Nr. 01280
  17. ↑ a b c d e f g h Wolfgang Ribbe, Jürgen Schmädeke: Kleine Berlin-Geschichte. Herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin in Verbindung mit der Historischen Kommission zu Berlin; Stapp Verlag Berlin 1994, ISBN 3-877762-22-0; Seiten 80–128: Reformzeit, Revolution und Reaktion (1800 bis 1860). Das Ende der friderizianischen Epoche: Berlin in der Phase des Umbruchs
  18.  Zum staatsrechtlichen Status siehe: Deutsches Reich#Staatsrechtliche Fragen
  19.  Infolge der Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die originären Hauptstadtfunktionen nicht mehr von Berlin aus ausgeübt werden, weshalb dies von 1949 an provisorisch aus Bonngeschah. Im allgemeinen Sprachgebrauch wurde „Regierungssitz“ meist jedoch mit „Hauptstadt“ gleichgesetzt und Bonn nur selten – staatsrechtlich korrekt – als „provisorischer Regierungssitz“ bezeichnet.
  20.  Propagandafilm in Farbe aus dem 1936, Youtube, abgerufen am 16. April 2010.
  21.  Gerundete Zahlen, zusammengestellt aus:
    Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte Berlins. Band II. Von der Märzrevolution bis zur Gegenwart. C. H. Beck, München 1987, S. 692–697.
    Otto-Friedrich Gandert, Berthold Schulze, Ernst Kaeber und andere (Hrsg.): Heimatchronik Berlin. Archiv für deutsche Heimatpflege, Köln 1962, S. 427.
    Max Mechow: Die Ost- und Westpreußen in Berlin. Ein Beitrag zur Bevölkerungsgeschichte der Stadt. Haude & Spener, Berlin 1975, S. 112/113.
    Königliches statistisches Bureau (Hrsg.): Statistisches Handbuch für den preußischen Staat. Verlag des königlichen statistischen Bureaus, Berlin 1898, zur Muttersprache S. 128/129, zum Ausländeranteil S. 114/115.
  22.  [1] →Statistiken, →Bevölkerung, →Wanderungen; [2], S. 54
  23. ↑ a b Großstadt ohne Größenwahn. In: Der Spiegel. 12/2007 (19. März 2007).
  24.  Amt für Statistik Berlin-BrandenburgBevölkerungswanderungen. Abgerufen 19. August 2010.
  25.  Homepage der Integrationsbeauftragten (erneuert: 2. Juni 2007). Abgerufen am 16. April 2010.
  26.  Statistisches Landesamt Berlin. Abgerufen am 16. April 2010.
  27.  Statistik Berlin-Brandenburg, Tabelle 01.33
  28.  Bericht vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit Stand vom 31. Dezember 2010
  29.  Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Statistischer Bericht - Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2010. (PDF-Datei, abgerufen am 1. September 2011.)
  30.  Berlin will illegalen Einwanderern helfen. In: Der Tagesspiegel. vom 23. Februar 2009.
  31.  Die Roma von Berlin-Neukölln. In: Die Welt. vom 28. September 2010.
  32. ↑ a b c Amt für Statistik Berlin Brandenburg: Die kleine Berlin-Statistik 2010. (PDF-Datei). Abgerufen am 4. Januar 2011.
  33.  Tabelle 11; die tatsächliche Anzahl von Muslimen kann anhand dieser Gesamtzahl, die auch Angehörige anderer Religionen (z. B. Minderheiten aus den Herkunftsstaaten, Deutsche mit einseitigem Migrationshintergrund) und Nichtreligiöse einschließt, nur geschätzt werden.
  34.  [3]
  35.  Grafik 10
  36.  [4], Tabelle 01.08
  37.  [5]
  38.  Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Andreas Statzkowski zu Staatsdonationen, abgerufen am 8. Juni 2010.
  39.  Altlutherische Gemeinden in Berlin, abgerufen am 16. April 2010.
  40.  Alt Katholiken / Gemeinde Berlin, abgerufen am 16. April 2010.
  41.  Proteste bei Eröffnung von Scientology. In: Der Tagesspiegel. vom 14. Januar 2007. Abgerufen am 16. April 2010.
  42.  [6]
  43.  Diplomatic Berlin (englisch). Deutschland Online, abgerufen am 19. Mai 2010.
  44.  Allgemeines Zuständigkeitsgesetz AZG Berlin, § 9 (PDF, 224 kByte). Abgerufen am 16. April 2010.
  45.  Haushalt und Finanzen Berlins Senatsverwaltung Finanzen, abgerufen am 16. April 2010.
  46.  Vorläufiger Jahresabschluss 2006, PDF, 73 kB, Senatsverwaltung Finanzen, abgerufen am 16. April 2010.
  47.  Europäische Strukturfonds in Berlin 2007–2013 Berlin.de, abgerufen am 29. Mai 2010.
  48.  Berlins finanzielle Schieflage verschärft sich. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 16. April 2010.
  49.  Städtepartnerschaften von Berlin, www.berlin.de, abgerufen am 9. Oktober 2010.
  50.  Konjunkturdaten, Berlin.de, abgerufen am 9. Juni 2010
  51.  Eurostat: Regional GDP per inhabitant 2007 (englisch). Abgerufen am 15. Mai 2010.
  52.  Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit 20 Jahren In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 3. Oktober 2011.
  53.  Der Tagesspiegel, Di. 23. Aug. 2011, Nr. 21 074, Seite 11, Artikel „ZAHLEN ZU DEN WAHLEN“.
  54.  Berliner Wirtschaft in Zahlen 2011 Top 100 Arbeitgeber in Berlin (PDF-Datei; 1,6 MB, abgerufen am 17. August 2011).
  55.  Das beste Tourismusjahr aller Zeiten. Berliner Morgenpost (25. Februar 2011). Abgerufen am 24. November 2011.
  56.  ICCA-Statistik 09: Wien alleine vorne, Berlin in Top 4 CIM, abgerufen am 16. April 2010.
  57.  Daten und Fakten zum Berlintourismus. IHK Berlin. Abgerufen am 8. Dezember 2010.
  58.  Berlin.de: Medizin und Medizintechnik in Berlin
  59.  2. Kulturwirtschaftsbericht Berlin
  60.  Global Power City Index (englisch), Institute for Urban Strategies Tokio am 22. Oktober 2009. Abgerufen am 16. April 2010.
  61.  World Heritage Site Museumsinsel(Englisch), UNESCO, abgerufen am 16. April 2010.
  62.  www.hu-berlin.de: Nobelpreisträger, abgerufen am 2. Dezember 2011.
  63.  Palast der Republik vollständig abgerissen. Bei: N24.de vom 2. Dezember 2008. Abgerufen am 16. April 2010.
  64.  Erkenntnis durch Meditation. Bei: 3sat, abgerufen am 16. April 2010.
  65.  Statistisches Landesamt Berlin Abgerufen am 16. April 2010.
  66.  Berlin besitzt 564 Brücken. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 16. Mai 2010.
  67.  Berliner Zeitung vom 15./16. November 2008, S. 19
  68.  Naturschutzgebiete, Übersicht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 16. Mai 2010.
  69.  Landschaftsschutzgebiete Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 16. Mai 2010.
  70.  Naturpark Barnim Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin. Abgerufen am 16. Mai 2010.
  71.  Sport in Berlin - Über Uns Landessportbund Berlin Abgerufen am 16. Mai 2010.
  72.  Daten und Fakten zur Sportmetropole Berlin /www.berlin-sportmetropole.de, abgerufen am 21. Mai 2010.
  73.  Deutsche Volleyball-Liga: Liste der Bundesliga-Vereine Abgerufen am 16. Mai 2010.
  74.  Die Eventmacher. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 21. Mai 2010.
  75.  Haile Gebrselassie läuft Fabel-Weltrekord. In: Welt Online. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  76.  Bolt holt Gold und Weltrekord. In: Spiegel Online. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  77.  Olympiastützpunkt Berlin, OSP-Berlin. Abgerufen am 19. Mai 2010.
  78.  olympiastadion-berlin.de: Zahlen und Fakten zum Olympiastadion Berlin. Abgerufen am 21. Mai 2010.
  79.  Mobilität der Stadt: Berliner Verkehr in Zahlen Ausgabe 2010
  80.  Barrierefreiheit in den Bereichen Verkehr und Bau, Senatsverwaltung für Soziales, abgerufen am 16. Mai 2010.
  81.  Neue Invalidenstraße – es wird geplant und geklagt
  82.  Berlin Hauptbahnhof – Das Vorhaben
  83.  Info: Taxigewerbe in Berlin. Berliner Morgenpost, 19. Januar 2012, abgerufen am 15. Februar 2012.
  84.  Berliner fahren weniger Auto, Der Tagesspiegel, abgerufen am 21. Mai 2010.
  85.  Grundwasseranstieg. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, abgerufen am 12. November 2011 (deutsch).
  86.  Wasserwerke, Berliner Wasserbetriebe, abgerufen am 16. Mai 2010.
  87.  Abwasserbeseitigung. In: Berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal. Umweltportal – eine Kooperation der Berliner Umweltämter, der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, archiviert vom Original am 13. Februar 2011, abgerufen am 13. Februar 2011 (deutsch).
  88.  Das Kanalnetz. Berliner Wasserbetriebe, archiviert vom Original am 18. April 2011, abgerufen am 18. April 2011 (deutsch).
  89.  Batteriespeicheranlage in Berlin Abgerufen am 16. Mai 2010.
  90.  Stromanbieter in Berlin, steckdose.de, abgerufen am 3. November 2011.
  91.  Wirtschaftsstandort Berlin, Tagesspiegel, abgerufen am 16. Mai 2010.
  92.  www.berlin.de: Schulreform, abgerufen am 20. Mai 2010.
  93.  Presseinformation der Senatsschulverwaltung Abgerufen am 16. Mai 2010.
  94.  Bibliotheken im Stadtteil (BIST) (2007–2015) auf dem Bibliotheksportal.
  95.  24hBerlin
  96.  Der Berlin-Song hat echte Konjunktur. In: Die Welt, abgerufen am 16. Mai 2010.
  97.  Siehe dazu die Mitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen: [7]
  98.  Berlin erhält spanischen Prinz-von-Asturien-PreisFocusOnline, abgerufen am 16. April 2010.

 

erlin (play /bɜrˈlɪn/German pronunciation: [bɛɐ̯ˈliːn] ( listen)) is the capital city of Germany and is one of the 16 states of Germany. With a population of 3.49 million people,[1] Berlin is Germany's largest city and is the second most populous city proper and the seventh most populous urban area in the European Union.[4] Located in northeastern Germany, it is the center of the Berlin-Brandenburg Metropolitan Region, which has 4.4 million residents from over 190 nations.[5] Located in the European Plains, Berlin is influenced by a temperate seasonal climate. Around one third of the city's area is composed of forests, parks, gardens, rivers and lakes.[6]

First documented in the 13th century, Berlin was the capital of the Kingdom of Prussia (1701–1918), the German Empire (1871–1918), the Weimar Republic (1919–1933) and the Third Reich (1933–1945).[7] Berlin in the 1920s was the third largest municipality in the world.[8] After World War II, the city became divided into East Berlin—the capital of East Germany—and West Berlin, a West German exclave surrounded by the Berlin Wall(1961–1989).[9] Following German reunification in 1990, the city regained its status as the capital of Germany, hosting 147 foreign embassies.[10][11]

Berlin is a world city of culture, politics, media, and science.[12][13][14] Its economy is primarily based on the service sector, encompassing a diverse range of creative industries, media corporations, and convention venues. Berlin also serves as a continental hub for air and rail transport,[15][16] and is a popular tourist destination.[17] Significant industries include IT, pharmaceuticals, biomedical engineering, biotechnology, electronics, traffic engineering, and renewable energy.

Berlin is home to renowned universities, research institutes, orchestras, museums, and celebrities, as well as host of many sporting events.[18] Its urban settings and historical legacy have made it a popular location for international film productions.[19] The city is well known for its festivals, diverse architecture, nightlife, contemporary arts, public transportation networks and a high quality of living.[20]

Contents

  [hide

[edit]History

The origin of the name Berlin is unknown, but it may have its roots in the language of West Slavic inhabitants of the area of today's Berlin, and be related to the Old Polabian stem berl-/birl- ("swamp").[21] Folk etymology connects it to the German Bär, a bear, and a bear appears in the coat of arms of the city.

Map of Berlin in 1688

The earliest evidence of settlements in the area of today's Berlin is a wooden beam dated from approximately 1192.[22] The first written records of towns in the area of present-day Berlin date from the late 12th century. Spandau is first mentioned in 1197 and Köpenick in 1209, although these areas did not join Berlin until 1920.[23] The central part of Berlin can be traced back to two towns. Cölln on theFischerinsel is first mentioned in a 1237 document, and Berlin, across the Spree in what is now called the Nikolaiviertel, is referenced in a document from 1244.[22] The former is considered to be the founding date of the city. The two towns over time formed close economic and social ties and eventually merged in 1307 and came to be known as Berlin.

In 1435, Frederick I became the elector of the Margraviate of Brandenburg, which he ruled until 1440.[24] His successor, Frederick II Irontooth, established Berlin as capital of the margraviate, and subsequent members of the Hohenzollern family ruled until 1918 in Berlin, first as electors of Brandenburg, then as kings of Prussia, and eventually as German emperors. In 1448, citizens rebelled in the "Berlin Indignation" against the construction of a new royal palace by Frederick II Irontooth. This protest was not successful, however, and the citizenry lost many of its political and economic privileges. In 1451 Berlin became the royal residence of the Brandenburg electors, and Berlin had to give up its status as a free Hanseatic city. In 1539, the electors and the city officially became Lutheran.[25]

[edit]17th to 19th centuries

Frederick the Great (1712–1786) was one of Europe'senlightened monarchs.

The Thirty Years' War between 1618 and 1648 devastated Berlin. One third of its houses were damaged or destroyed, and the city lost half of its population.[26]Frederick William, known as the "Great Elector", who had succeeded his father George William as ruler in 1640, initiated a policy of promoting immigration and religious tolerance. With the Edict of Potsdam in 1685, Frederick William offered asylum to the French Huguenots. More than 15,000 Huguenots went to Brandenburg, of whom 6,000 settled in Berlin. By 1700, approximately 20 percent of Berlin's residents were French, and their cultural influence on the city was immense.[citation needed] Many other immigrants came from BohemiaPoland, and Salzburg.

Berlin became the capital of the German Empire in 1871 and expanded rapidly in the following years. (Unter den Linden in 1900)

With the coronation of Frederick I in 1701 as king (in Königsberg), Berlin became the new capital of the Kingdom of Prussia (instead of Königsberg); this was a successful attempt to centralize the capital in the very outspread Prussian Kingdom, and it was the first time the city began to grow.[citation needed] In 1740, Frederick II, known as Frederick the Great (1740–1786), came to power. Under the rule of Frederick II Berlin became a center of the Enlightenment.[citation needed] FollowingFrance's victory in the War of the Fourth CoalitionNapoleon Bonaparte marched into Berlin in 1806, but granted self-government to the city. In 1815 the city became part of the new Province of Brandenburg.

The Industrial Revolution transformed Berlin during the 19th century; the city's economy and population expanded dramatically, and it became the main rail hub and economic center of Germany.[citation needed] Additional suburbs soon developed and increased the area and population of Berlin. In 1861, outlying suburbs including WeddingMoabit, and several others were incorporated into Berlin. In 1871, Berlin became capital of the newly founded German Empire. On 1 April 1881 it became a city district separate from Brandenburg.

[edit]20th century

Berlin in ruins after World War II(Potsdamer Platz, 1945).

At the end of World War I in 1918, a republic was proclaimed in Berlin. In 1920, the Greater Berlin Act incorporated dozens of suburban cities, villages, and estates around Berlin into an expanded city. This new area encompassed Spandau and Charlottenburg in the west, as well as several other areas that are now major municipalities. After this expansion, Berlin had a population of around four million. During the Weimar era, Berlin became internationally renowned as a center of cultural transformation, at the heart of the Roaring Twenties.

On 30 January 1933, Adolf Hitler and the Nazi Party came to power. Nazi rule destroyed Berlin's Jewish community, which had numbered 170,000 before 1933.[citation needed] After Kristallnacht in 1938, thousands of the city's Jews were imprisoned in the nearby Sachsenhausen concentration camp or, in early 1943, were shipped to death camps, such as Auschwitz. During World War II, large parts of Berlin were destroyed in the 1943–45 air raids and during theBattle of Berlin. Among the hundreds of thousands who died during the Battle for Berlin, an estimated 125,000 were civilians.[27] After the end of the war in Europe in 1945, Berlin received large numbers of refugees from the Eastern provinces. The victorious powers divided the city into four sectors, analogous to the occupation zones into which Germany was divided. The sectors of the Western Allies (the United States, the United Kingdom and France) formed West Berlin, while the Soviet sector formed East Berlin.[28]

The Berlin Wall in 1986, painted on the western side. People crossing the so-called "death strip" on the eastern side were at risk of being shot.

All four Allies shared administrative responsibilities for Berlin. However, in 1948, when the Western Allies extended the currency reform in the Western zones of Germany to the three western sectors of Berlin, the Soviet Union imposed a blockade on the access routes to and from West Berlin, which lay entirely inside Soviet-controlled territory. The Berlin airlift, conducted by the three western Allies, overcame this blockade by supplying food and other supplies to the city from 24 June 1948 to 11 May 1949.[29] In 1949, the Federal Republic of Germany was founded in West Germanyand eventually included all of the American, British, and French zones, excluding those three countries' zones in Berlin, while the Marxist-Leninist German Democratic Republic was proclaimed in East Germany. West Berlin officially remained an occupied city, but as a corpus separatum it politically was very closely aligned with Federal Republic of Germany despite Berlin's geographic location within East Germany. West Berlin issued its own postage stamps, which were often the same as West German postage stamps but with the additional word "Berlin" added. Airline service to West Berlin was granted only to American, British, and French airlines.

The fall of the Berlin Wall in 1989.

The founding of the two German states increased Cold War tensions. West Berlin was surrounded by East German territory and East Germany proclaimed East Berlin (described as "Berlin") as its capital, a move that was not recognized by the western powers. Although only half the size and population of West Berlin, East Berlin included most of the historic center of the city. The West German government, meanwhile, established itself provisionally in Bonn.[30]

As a result of the political and economical tensions brought on by the Cold War, on 13 August 1961, East Germany began building of the Berlin Wall between East and West Berlin and similar barriers around West Berlin, and events escalated to a tank standoff at Checkpoint Charlie on 27 October 1961. West Berlin was now de facto a part of West Germany with a unique legal status, while East Berlin was de facto a part of East Germany.

Berlin Mitte in the 21st century. Some landmarks from top left to bottom right: Hauptbahnhof (main station), Charitéhospital, Berliner DomCity hallTV tower at Alexanderplatz,Spree river, East Side GalleryO2 World.

Berlin was completely divided. Although it was possible for Westerners to pass from one to the other only through strictly controlled checkpoints, for most Easterners, travel to West Berlin or West Germany was no longer possible. In 1971, a Four-Power agreement guaranteed access to and from West Berlin by car or train through East Germany and ended the potential for harassment or closure of the routes.[31]

In 1989, with the end of the Cold War and pressure from the East German population, the Berlin Wall fell on 9 November 1989 and was subsequently mostly demolished, with little of its physical structure remaining today; the East Side Gallery in Friedrichshain near theOberbaumbrücke over the Spree preserves a portion of the Wall.[citation needed]

On 3 October 1990, the two parts of Germany were reunified as the Federal Republic of Germany, and Berlin again became the official German capital. In June 1991, the German Parliament, the Bundestag, voted to move the seat of the (West) German capital back from Bonn to Berlin, which was completed in 1999.

[edit]Geography

Natural and built environment.

Berlin is located in eastern Germany, approximately 60 km (37 mi) west of the Polish border, in an area of low-lying marshy woodlands with a mainly flat topography, for it is part of the vast Northern European Plain which stretches all the way from northern France to western Russia. The Berlin–WarsawUrstromtal (ice age melt water flow), between the low Barnim plateau to the north and the Teltow plateau to the south, was formed by water flowing from melting ice sheets at the end of the last ice age. The Spree follows this valley now. In Spandau, Berlin's westernmost borough, the Spree meets the riverHavel, which flows from north to south through western Berlin. The course of the Havel is more like a chain of lakes, the largest being the Tegeler See andGroßer Wannsee. A series of lakes also feeds into the upper Spree, which flows through the Großer Müggelsee in eastern Berlin.[32]

View over central Berlin. Unter den Linden in foreground and skyscrapers ofPotsdamer Platz up to the right.

Substantial parts of present-day Berlin extend onto the low plateaus on both sides of the Spree Valley. Large parts of the boroughs Reinickendorf and Pankow lie on the Barnim plateau, while most of the boroughs Charlottenburg-WilmersdorfSteglitz-ZehlendorfTempelhof-Schöneberg, and Neukölln lie on the Teltow plateau.

The borough of Spandau lies partly within the Berlin Urstromtal and partly on the Nauen Plain, which stretches to the west of Berlin. The highest elevations in Berlin are the Teufelsberg and the Müggelberge. Both hills have an elevation of about 115 metres (377 ft). The Teufelsberg is in fact an artificial pile of rubble from the ruins of World War II.

[edit]Climate

The outskirts of Berlin are covered with woodlands and numerous lakes

Berlin has a humid continental climate according to the Köppen climate classification system.

Summers are warm and sometimes humid with average high temperatures of 22–25 °C (72–77 °F) and lows of 12–14 °C (54–57 °F). Winters are relatively cold with average high temperatures of 3 °C (37 °F) and lows of -2 to 0 °C (28 to 32 °F). Spring and autumn are generally chilly to mild. Berlin's built-up area creates a microclimate, with heat stored by the city's buildings. Temperatures can be 4 °C (7 °F) higher in the city than in the surrounding areas.[33]

Annual precipitation is 570 millimeters (22 in) with moderate rainfall throughout the year. Light snowfall mainly occurs from December through March, but snow cover does not usually remain for long. The recent winter of 2009/2010 was an exception as there was a permanent snow cover from late December till early March.[34]

[hide]Climate data for Berlin
Month Jan Feb Mar Apr May Jun Jul Aug Sep Oct Nov Dec Year
Record high °C (°F) 15.0
(59.0)
17.0
(62.6)
23.0
(73.4)
27.0
(80.6)
33.0
(91.4)
36.0
(96.8)
38.8
(101.8)
35.0
(95.0)
32.0
(89.6)
25.0
(77.0)
18.0
(64.4)
15.0
(59.0)
38.8
(101.8)
Average high °C (°F) 2.9
(37.2)
4.2
(39.6)
8.5
(47.3)
13.2
(55.8)
18.9
(66.0)
21.8
(71.2)
24.0
(75.2)
23.6
(74.5)
18.8
(65.8)
13.4
(56.1)
7.1
(44.8)
4.4
(39.9)
13.4
(56.1)
Daily mean °C (°F) 0.5
(32.9)
1.3
(34.3)
4.9
(40.8)
8.7
(47.7)
14.0
(57.2)
17.0
(62.6)
19.0
(66.2)
18.9
(66.0)
14.7
(58.5)
9.9
(49.8)
4.7
(40.5)
2.0
(35.6)
9.6
(49.3)
Average low °C (°F) −1.5
(29.3)
−1.6
(29.1)
1.3
(34.3)
4.2
(39.6)
9.0
(48.2)
12.3
(54.1)
14.7
(58.5)
14.1
(57.4)
10.6
(51.1)
6.4
(43.5)
2.2
(36.0)
−0.4
(31.3)
5.9
(42.6)
Record low °C (°F) −25
(−13.0)
−16
(3.2)
−13
(8.6)
−4
(24.8)
−1
(30.2)
4.0
(39.2)
7.0
(44.6)
7.0
(44.6)
0.0
(32.0)
−7
(19.4)
−9
(15.8)
−17
(1.4)
−21
(−5.8)
Rainfall mm (inches) 42
(1.65)
33
(1.3)
41
(1.61)
37
(1.46)
54
(2.13)
69
(2.72)
56
(2.2)
58
(2.28)
45
(1.77)
37
(1.46)
44
(1.73)
55
(2.17)
571
(22.48)
Avg. rainy days 10.0 8.0 9.1 7.8 8.9 9.8 8.4 7.9 7.8 7.6 9.6 11.4 106.3
Sunshine hours 46.5 73.5 120.9 159.0 220.1 222.0 217.0 210.8 156.0 111.6 51.0 37.2 1,625.6
Source no. 1: World Meteorological Organization (UN)[35]
Source no. 2: HKO[36]

[edit]Cityscape

Berlin along the Spree river and theFernsehturm by night

Berlin's history has left the city with a highly eclectic array of architecture and buildings. The city's appearance today is predominantly shaped by the key role it played in Germany's history in the 20th century. Each of the national governments based in Berlin—the 1871 German Empire, the Weimar Republic, Nazi Germany, East Germany, and now the reunified Germany—initiated ambitious (re-) construction programs, with each adding its own distinctive style to the city's architecture. Berlin was devastated by bombing raids during World War II, and many of the buildings that had remained after the war were demolished in the 1950s and 1960s in both West and East Berlin. Much of this demolition was initiated by municipal architecture programs to build new residential or business quarters and main roads.

The eastern parts of Berlin have many Plattenbauten, reminders of Eastern Bloc ambitions to create complete residential areas that had fixed ratios of shops, kindergartens and schools to the number of inhabitants.

[edit]Architecture

The Fernsehturm (TV tower) at Alexanderplatz in Mitte is among the tallest structures in the European Union at 368 meters (1,207 ft). Built in 1969, it is visible throughout most of the central districts of Berlin. The city can be viewed from its 204 m (669 ft) high observation floor. Starting here the Karl-Marx-Alleeheads east, an avenue lined by monumental residential buildings, designed in the Socialist Classicism Style of the Joseph Stalin era. Adjacent to this area is the Rotes Rathaus (City Hall), with its distinctive red-brick architecture. In front of it is the Neptunbrunnen, a fountain featuring a mythological group of Tritons,personifications of the four main Prussian rivers and Neptun on top of it.

The East Side Gallery is an open-air exhibition of art painted directly on the last existing portions of the Berlin Wall. It is the largest remaining evidence of the city's historical division. It has recently undergone a restoration.

The Brandenburg Gate is an iconic landmark of Berlin and Germany. It also appears on German euro coins (10 cent, 20 cent, and 50 cent). The Reichstag building is the traditional seat of the German Parliament, renovated in the 1950s after severe World War II damage. The building was again remodeled by British architect Norman Foster in the 1990s and features a glass dome over the session area, which allows free public access to the parliamentary proceedings and magnificent views of the city.

Potsdamer Platz at night.

The Gendarmenmarkt, a neoclassical square in Berlin whose name dates back to the quarters of the famous Gens d'armes regiment located here in the 18th century, is bordered by two similarly designed cathedrals, theFranzösischer Dom with its observation platform and the Deutscher Dom. The Konzerthaus (Concert Hall), home of the Berlin Symphony Orchestra, stands between the two cathedrals.

The Museum Island in the River Spree houses five museums build from 1830 to 1930 and is a UNESCO World Heritage site. Restoration and the construction of a main entrance to all museums, as well as the reconstruction of the Stadtschloss on the same island[37] is costing over 2 billion Euros since reunification.[38] Also located on the island and adjacent to the Lustgarten and palace is Berlin Cathedral, emperor William II's ambitious attempt to create a Protestant counterpart to St. Peter's Basilica in Rome. A large crypt houses the remains of some of the earlier Prussian royal family. The church is now owned by the Protestant umbrella Union of Evangelical Churches (UEK). Like many other buildings, it suffered extensive damage during the Second World War and had to be restored. Berlin's best preserved medieval Church of St. Mary's is the 1st preaching venue – Memorial Church being the 2nd – of the Bishop of the Evangelical Church of Berlin-Brandenburg-Silesian Upper Lusatia (EKBO), a Protestant regional church bodySt. Hedwig's Cathedral is Berlin's Roman Catholic cathedral.

Kaiser Wilhelm Memorial Church is the 2nd preaching venue of the Bishop of theRegional Protestant Church (EKBO).

Unter den Linden is a tree lined east-west avenue from the Brandenburg Gate to the site of the former Berliner Stadtschloss, and was once Berlin's premier promenade. Many Classical buildings line the street and part of Humboldt University is located there. Friedrichstraße was Berlin's legendary street during the Roaring Twenties. It combines 20th century traditions with the modern architecture of today's Berlin.

Potsdamer Platz is an entire quarter built from scratch after 1995 after the Wall came down.[39] To the west of Potsdamer Platz is the Kulturforum, which houses theGemäldegalerie, and is flanked by the Neue Nationalgalerie and the Berliner Philharmonie. The Memorial to the Murdered Jews of Europe, a Holocaust memorial, is situated to the north.[40]

The area around Hackescher Markt is home to the fashionable culture, with countless clothing outlets, clubs, bars, and galleries. This includes the Hackesche Höfe, a conglomeration of buildings around several courtyards, reconstructed around 1996. Oranienburger Straße and the nearby New Synagogue were the center of Jewish culture before 1933. Although the New Synagogue is still an anchor for Jewish history and culture, Oranienburger straße and surrounding areas are increasingly known for the shopping and nightlife.

Schloss Charlottenburg is the largest existing palace in Berlin.

The Straße des 17. Juni, connecting the Brandenburg Gate and Ernst-Reuter-Platz, serves as central East-West-Axis. Its name commemorates the uprisings in East Berlin of 17 June 1953. Approximately half-way from the Brandenburg Gate is the Großer Stern, a circular traffic island on which the Siegessäule (Victory Column) is situated. This monument, built to commemorate Prussia's victories, was relocated 1938–39 from its previous position in front of the Reichstag.

The Kurfürstendamm is home to some of Berlin's luxurious stores with the Kaiser Wilhelm Memorial Church at its eastern end on Breitscheidplatz. The church was destroyed in the Second World War and left in ruins. Nearby on Tauentzienstraße is KaDeWe, claimed to be continental Europe's largest department store. The Rathaus Schöneberg, where John F. Kennedy made his famous "Ich bin ein Berliner!" speech, is situated in Tempelhof-Schöneberg.

West of the center, Schloss Bellevue is the residence of the German President. Schloss Charlottenburg, which was burnt out in the Second World War and largely destroyed, has been rebuilt and is the largest surviving historical palace in Berlin.

The Funkturm Berlin is a 150 m (490 ft) tall lattice radio tower at the fair area, built between 1924 and 1926. It is the only observation tower which stands on insulators, and has a restaurant 55 m (180 ft) and an observation deck 126 m (413 ft) above ground, which is reachable by a windowed elevator.

[edit]Politics

The Reichstag is the seat of the German parliament.

Berlin is the capital of the Federal Republic of Germany. The President of Germany, whose functions are mainly ceremonial under the German constitution, has his official residence in Schloss Bellevue.[41] Berlin is the seat of the German executive, housed in the Chancellery, theBundeskanzleramt.

Facing the Chancellery is the Bundestag, the German Parliament, housed in the renovated Reichstag building since the government moved back to Berlin in 1998. The Bundesrat ("federal council", performing the function of an upper house) is the representation of the Federal States (Bundesländer) of Germany and has its seat at the former Prussian House of Lords. Though most of the ministries are seated in Berlin, some of them, as well as some minor departments, are seated in Bonn, the former capital of West Germany. Discussions to move the remaining branches continue.[42]

[edit]City state

Mayor since 2001, Klaus Wowereit

The city and state parliament is the House of Representatives (Abgeordnetenhaus), which currently has 141 seats. Berlin's executive body is the Senate of Berlin(Senat von Berlin). The Senate of Berlin consists of the Governing Mayor (Regierender Bürgermeister) and up to eight senators holding ministerial positions, one of them holding the official title "Mayor" (Bürgermeister) as deputy to the Governing Mayor. The Social Democratic Party (SPD) and The Left (Die Linke) took control of the city government after the 2001 state election and won another term in the 2006 state election.[43] After the 2011 state election, there is a coalition of the Social Democratic Party with the Christian Democratic Union.

The Governing Mayor is simultaneously Lord Mayor of the city (Oberbürgermeister der Stadt) and Prime Minister of the Federal State (Ministerpräsident des Bundeslandes). The office of Berlin's Governing Mayor is in the Rotes Rathaus (Red City Hall). Since 2001 this office has been held by Klaus Wowereit of the SPD.[44]

The total annual state budget of Berlin in 2007 exceeded €20.5 ($28.7) billion including a budget surplus of €80 ($112) million. The figures indicate the first surplus in the history of the city state.[45] Due to increasing growth rates and tax revenues, the Senate of Berlin calculates an increasing budget surplus in 2008. The total budget includes an estimated amount of €5.5 ($7.7) bn, which is directly financed by either the German government or the German Bundesländer.[46] Mainly due to reunification-related expenditures, Berlin as a German state has accumulated more debt than any other city in Germany, with the most current estimate being €60 ($84)bn in December 2007.[47] In 2011, the very high level of public sector debt prompted the Stabilitätsrat von Bund und Ländern (Council for Fiscal Stability of the Federal and Local States) to declare a possible fiscal emergency for the city.[48]

Since German reunification on 3 October 1990, Berlin has been one of the three city states, together with Hamburg and Bremen, among the present 16 states of Germany.

[edit]Boroughs

Map of Berlin's twelve boroughs and their localities.

Berlin is subdivided into twelve boroughs (Bezirke), down from 23 boroughs before Berlin's 2001 administrative reform. Each borough contains a number of localities (Ortsteile), which often have historic roots in older municipalities that predate the formation of Greater Berlin on 1 October 1920 and became urbanized and incorporated into the city. Many residents strongly identify with their localities or boroughs. At present Berlin consists of 95 localities, which are commonly made up of several city neighborhoods—called Kiez in the Berlin dialect—representing small residential areas.

Each borough is governed by a borough council (Bezirksamt) consisting of five councilors (Bezirksstadträte) and a borough mayor (Bezirksbürgermeister). The borough council is elected by the borough assembly (Bezirksverordnetenversammlung). The boroughs of Berlin are not independent municipalities, however. The power of borough governments is limited and subordinate to the Senate of Berlin. The borough mayors form the council of mayors (Rat der Bürgermeister), led by the city's governing mayor, which advises the senate.

The localities have no local government bodies, and the administrative duties of the former locality representative, the Ortsvorsteher, were taken over by the borough mayors.

[edit]Sister cities

Berlin maintains official partnerships with 17 cities.[49] Town twinning between Berlin and other cities began with Los Angeles in 1967. East Berlin's partnerships were canceled at the time of German reunification and later partially reestablished. West Berlin's partnerships had previously been restricted to the borough level. During the Cold War era, the partnerships had reflected the different power blocs, with West Berlin partnering with capitals in the West, and East Berlin mostly partnering with cities from the Warsaw Pact and its allies.

There are several joint projects with many other cities, such as BelgradeCopenhagen, Helsinki, Johannesburg, Shanghai, SeoulSofia, Sydney, and Vienna. Berlin participates in international city associations such as the Union of the Capitals of the European Union, Eurocities, Network of European Cities of Culture, Metropolis, Summit Conference of the World's Major Cities, Conference of the World's Capital Cities. Berlin's official sister cities are:[49]

[edit]Economy

The economy of Berlin is dominated by the service sector. The ICC is part of the city's exhibition and congress center.

In 2009, the nominal GDP of the citystate Berlin experienced a growth rate of 1.7% (−3.5% in Germany) and totaled €90.1 (~$117) billion.[51] Berlin's economy is dominated by the service sector, with around 80% of all companies doing business in services. The unemployment rate reached a 15-year low in September 2011 and stood at 12.7% (German average: 6.6%).[52]

Fast-growing economic sectors in Berlin include communications, life sciences, and transportation,[citation needed] particularly services that use information and communication technologies, as well as media and music, advertising and design, biotechnology, environmental services, and medical engineering.[53][not in citation given]

The Science and Business Park of Berlin-Adlershof is among the 15 largest technology parks worldwide. Research and development have high economic significance for the city, and the Berlin–Brandenburg region ranks among the top-three innovative regions in the EU.[54]

2007 EUROSTAT[55] Area Population Nominal GDP in billion Nominal GDP per capita
 Berlin 892 km2 344 sq mi 3,420,000 € 85 / ~$110 € 24,900 / ~$32,370
 Germany 357,050 km2 137,858 sq mi 82,000,000 € 2,482 / ~$3,227 € 29,500 / ~$38,350
 EU27 4,325,675 km2 1,670,152 sq mi 498,000,000 € 12,363 / ~$16,072 € 24,900 / ~$32,370

[edit]Companies

Air Berlin is headquartered in Berlin.

Siemens, a Fortune Global 500 company and one of the 30 German DAX companies, is headquartered in Berlin. The state-owned railway, Deutsche Bahn, has its headquarters in Berlin as well.[56] Many German and international companies have business or service centres in the city.

Among the 20 largest employers in Berlin are the Deutsche Bahn, the hospital provider, Charité, the local public transport provider, BVG, and the service provider, Dussmann and the Piepenbrock GroupDaimler manufactures cars, and BMW builds motorcycles in Berlin. Bayer Health Care and Berlin Chemieare major pharmaceutical companies headquartered in the city. The second largest German airline Air Berlin is also headquartered in Berlin.[57]

[edit]Tourism

Berlin has 746 hotels with 112,400 beds as of the end of 2010. The city recorded 20.8 million overnight hotel stays and 9.1 million hotel guests in the same year.[17] Berlin has a yearly total of about 135 million day visitors, which puts it in third place among the most-visited city destinations in the European Union.[citation needed]

Berlin is among the top three convention cities in the world and is home to Europe's biggest convention center, the Internationales Congress Centrum (ICC).[15] Several large-scale trade fairs like theIFA, Grüne Woche ("Green Week"), InnoTrans, Artforum and the ITB are held annually in the city, attracting a significant number of business visitors.

[edit]Creative industries

Industries that do business in the creative arts and entertainment are an important and sizable sector of the economy of Berlin. The creative arts sector comprises music, film, advertising, architecture, art, design, fashion, performing arts, publishing, R&D, software, TV, radio, and video games. Around 22,600 creative enterprises, predominantly SMEs, generated over 18,6 billion Euro in total revenue. Berlin's creative industries have contributed an estimated 20% of Berlin's gross domestic product in 2005.[58] The German headquarter of Universal Music is based in Berlin.

[edit]Infrastructure

[edit]Transport

Berlin Hauptbahnhof is the largest grade-separated rail station in Europe and has operated since 2006.

Berlin's transportation infrastructure is highly complex, providing a very diverse range of urban mobility.[59] A total of 979 bridges cross 197 kilometers of innercity waterways, 5,334 kilometers (3,314 mi) of roads run through Berlin, of which 73 kilometers (45 mi) are motorways ("Autobahn").[54] In 2006, 1.416 million motor vehicles were registered in the city.[60] With 358 cars per 1000 residents in 2008 (570/1000 in Germany), Berlin as a German state and as a major European city has one of the lowest numbers of cars per capita.[61]

Long-distance rail lines connect Berlin with all of the major cities of Germany and with many cities in neighboring European countries. Regional rail lines provide access to the surrounding regions of Brandenburg and to the Baltic Sea. The Berlin Hauptbahnhof is the largest grade-separated rail station in Europe.[62] Deutsche Bahn runs trains to domestic destinations like Hamburg, Munich, Cologne and others. It also runs an airport express rail service, as well as trains to international destinations like Moscow, Vienna, Amsterdam, and Malmö.

The Berliner Verkehrsbetriebe and the Deutsche Bahn manage several dense urban public transport systems.[63]

Berlin Transportation System
System Stations/ Lines/ Net length Passengers per year Operator/ Notes
S-Bahn 166 / 15 / 331 km (206 mi) 376 million DB/ Mainly overground rail system. Some suburban stops.
U-Bahn 173 / 10 / 147 km (91 mi) 457 million BVG/ Mainly underground rail system. 24hour-service on weekends.
Tram 398 / 22 / 192 km (119 mi) 171 million BVG/ Operates predominantly in eastern boroughs.
Bus 2627 / 147 / 1,626 km (1,010 mi) 407 million BVG/ Extensive services in all boroughs. 46 Night Lines
Ferry 6 lines   BVG/ All modes of transport can be accessed with the same ticket.[64]
Airports
 
Tegel International Airport (left) and the Berlin Brandenburg Airport under construction (right)

Berlin has two commercial airports. Tegel Airport (TXL), which lies within the city limits, and Schönefeld Airport (SXF), which is situated just outside Berlin's south-eastern border in the state of Brandenburg. Both airports together handled 22,3 million passengers in 2010. In 2011, 88 airlines serve 164 destinations in 54 countries from Berlin.[65] Tegel Airport is the European hub of Air Berlin, whereas Schönefeld services mainly low-cost airline travel.

Berlin's airport authority plans to transfer all of Berlin's air traffic in June 2012 to a newly built airport at Schönefeld, to be renamed Berlin Brandenburg Airport (BER).[66] City authorities want to establish a European aviation hub with a gateway to Asia.

Cycling

Berlin is well known for its highly developed bike (cycle) lane system.[67] It is estimated that Berlin has 710 bicycles per 1000 residents. Around 500,000 daily bike riders accounted for 13% of total traffic in 2009.[68] Riders have access to 620 km (390 mi) of bike paths including approx. 150 km (93 mi) mandatory bicycle paths, 190 km (120 mi) off-road bicycle routes, 60 km (37 mi) of bike lanes on the roads, 70 km (43 mi) of shared bus lanes which are also open to bicyclists, 100 km (62 mi) of combined pedestrian/bike paths and 50 km (31 mi) of marked bike lanes on the sidewalks.[69]

[edit]Energy

Heizkraftwerk Mitte

Berlin's energy is mainly supplied by the Swedish firm Vattenfall, which relies more heavily than other electricity producers on lignite as an energy source. Because burning lignite produces harmful emissions, Vattenfall has announced its commitment to transitioning to cleaner sources, such as renewable energy.[70] In the former West Berlin, electricity was supplied chiefly by thermal power stations. To facilitate buffering during load peaks, accumulators were installed during the 1980s at some of these power stations. These were connected by static inverters to the power grid and were loaded during times of low energy consumption and unloaded during periods of high consumption.

In 1993 the power grid connections to the surrounding areas, which had been cut in 1951, were restored. In the western districts of Berlin, nearly all power lines are underground cables; only a 380 kV and a 110 kV line, which run from Reuter substation to the urban Autobahn, use overhead lines. The Berlin 380-kV electric line was built when West Berlin's electrical grid was not connected to those of East or West Germany. This has now become the backbone of the city's energy grid.

Car maker Daimler AG and the electric utility, RWE AG, are going to begin a joint electric car and charging station test project in Berlin called "E-Mobility Berlin."[71]

[edit]Health

The main entrance to theCharité medical campus.

Berlin has a rich history of discoveries in medicine and innovations in medical technology.[72] The modern history of medicine has been significantly influenced by scientists from Berlin. Rudolf Virchow was the founder of cellular pathology, while Robert Kochdeveloped vaccines for anthrax, cholera, and tuberculosis.[73]

The Charité hospital complex is the largest university hospital in Europe, tracing back its origins to the year 1710. The Charité is spread over four sites and comprises 3,300 beds, around 14,000 staff, 8,000 students, and more than 60 operating theatres, and has a turnover of over one billion euros annually.[74] It is a joint institution of the Free University of Berlin and the Humboldt University of Berlin, including a wide range of institutes and specialized medical centers.

Among them are the German Heart Center, one of the most renowned transplantation centers, the Max-Delbrück-Center for Molecular Medicine and the Max-Planck-Institute for Molecular Genetics. The scientific research at these institutions is complemented by many research departments of companies such as Siemens, Schering and Debis.

[edit]Demographics

Berlin's population 1880–2007.

As of March 2010, the city-state of Berlin had a population of 3,440,441 registered inhabitants[1] in an area of 891.82 square kilometers (344.33 sq mi).[64] The city's population density was 3,848 inhabitants per km² (9,966/sq mi). The urban area of Berlin stretches beyond the city limits and comprises about 3.7 million people, while the metropolitan area of the Berlin-Brandenburg region is home to about 4.3 million in an area of 5,370 km2 (2,070 sq mi). In 2004, The Larger Urban Zone was home to over 4.9 million people in an area of 17,385 km².[5]

National and international migration into the city has a long history. In 1685, following the revocation of the Edict of Nantes in France, the city responded with the Edict of Potsdam, which guaranteed religious freedom and tax-free status to French Huguenot refugees for ten years. The Greater Berlin Act in 1920 incorporated many suburbs and surrounding cities of Berlin. It formed most of the territory that comprises modern Berlin. The act increased the area of Berlin from 66 km2 (25 sq mi) to 883 km2 (341 sq mi) and the population from 1.9 million to 4 million.
Active immigration and asylum politics in West Berlin triggered waves of immigration in the 1960s and 1970s. Currently, Berlin is home to about 250,000Turks (especially in KreuzbergNeukölln and Wedding, a locality in the borough of Mitte),[75] making it the largest Turkish community outside of Turkey.

In the 1990s the Aussiedlergesetze enabled immigration to Germany of some residents from the former Soviet Union. Today ethnic Germans from countries of the former Soviet Union make up the largest portion of the Russian-speaking community.[76] The current decade experiences an increasing influx from various Western countries. Especially young EU-Europeans are settling in the city. Additionally, Berlin has seen a rise of African immigrants during the last two decades.[77]

In December 2010, 457,806 residents (13.5% of the population) were of foreign nationality, originating from 190 different countries.[78] The largest groups of foreign nationals are those from Turkey (104,556), Poland (40,988), Serbia (19,230), Italy (15,842), Russia (15,332), France (13,262), Vietnam (13,199), the United States (12,733), Bosnia and Herzegovina (10,198), the United Kingdom (10,191), Croatia (10,104), and Israel (estimated 10,000[79]).[78] An estimated 394,000 citizens (12.2%) are descendants of international migrants and have either become naturalized German citizens or obtained citizenship by virtue of birth in Germany.[80] All in all, about 25%–30% of the population is of foreign origin[81]

As of 2010, there were approx. 900,000 (approx. 27%) persons with a migrant background resident in Berlin. However, there are significant differences in the distribution of minorities. For Instance, in the West-Berlin areas of WeddingNeukölln and Berlin-Gesundbrunnen, foreign nationals and German nationals with a migrant background make up nearly 70% of the population, whereas areas and localities in former East Berlin have much lower percentages. The immigrant community is quite diverse, however, Middle Easterners (e.g. TurksArabs etc.), Eastern Europeans and smaller numbers of East AsiansSub-Saharan Africans and other European immigrants form the largest groups.[82][83] Approximately 70,000 Afro-Germans live in Berlin.[84] Furthermore, there are more than 25 non-indigenous communities&nationalities which have a population of at least 10,000 people such as Turkish, Polish, Russian, Lebanese, Palestinian, Serbian, Italian, Bosnian, Vietnamese, US-American, Romanian, Bulgarian, Chinese, Austrian, Ghanaian, Ukrainian, French, British, Spanish, Israeli, Thai, Iranian, Egyptian, Syrian etc. [85]

Percentage of people with migrant background[86]
Germans without migrant background ~73 % (2,500,000)  
Germans with migrant background (including non-German nationals) ~27 % (900,000)  
Muslim/Middle Eastern origin (TurkeyArab LeagueIran etc.) ~9 % (300,000)  
Non-German European origin (RussiaPolandGreat BritainGreeceSerbiaSpainFrance etc.) ~9 % (300,000)  
Others (East AsiansAfro-GermansAmericansIsraelisSub-Saharan AfricansLatin Americans etc.) ~9 % (300,000)  

This list is based on official statistics and not on ethnicity; hence, there might be a lower percentage of Germans without a migrant background/ethnic Germans. The percentage of children and teenagers who have a migrant background is 50%.[87] In Neukölln it is nearly 80%.[88]

Additionally, Berlin has up to 100,000 to 250,000 illegal immigrants mostly from Africa, Asia, the Balkan region and Latin America.[89] Following the accession of Romania and Bulgaria to the European Union, there has been an influx of Romani people. Local social welfare offices are attempting to integrate them and other migrants with German-language and job-skill courses.[90]

The most common foreign languages in Berlin are Turkish, Russian, Arabic, Polish, Kurdish, Vietnamese, English, Serbian, Croatian, Greek and other Asian languages. Turkish, Arabic, Kurdish, Serbian and Croatian can be heard more often in the western part, due to the large Middle-Eastern and ex-Yugoslavian immigrant communities, whereas Vietnamese, Russian and Polish have more native speakers residing in the eastern part of Berlin.[91]

Most significant foreign countries of birth(numbers rounded)[92][93]

Ancestry Number Percentage
 Turkey 210,000 6%
 Poland 100,000 3%
 Russia 50,000 1,5%
 Palestine 35,000 1%
 Lebanon 25,000 0,8%
 Serbia 25,000 0,8%
 Vietnam 22,000 0,7%
 Italy 22,000 0,7%
 USA 20,000 0,6%

 

 

[edit]Religion

Berliner Dom, held by a congregation and the Protestant umbrella UEK.

More than 60% of Berlin residents have no registered religious affiliation and Berlin has been described as the atheist capital of Europe.[94] The largest denominations are the Protestant regional church body of the Evangelical Church of Berlin-Brandenburg-Silesian Upper Lusatia (EKBO) (a church of united administration comprising mostly Lutheran, and few Reformed and United Protestant congregations; EKBO is a member of the umbrellas Evangelical Church in Germany (EKD) and Union Evangelischer Kirchen (UEK)) with 19.4% of the population as of 2008, and the Roman Catholic Church with 9.4% of registered members.[95][96][97] About 2.7% of the population identify with other Christian denominations and 8.9% are Muslims. Approximately 80% of the 12,000 Jews now residing in Berlin[98] have come from the former Soviet Union.[99]

The Neue Synagoge on Oranienburger St.

Berlin is seat of the Roman Catholic archbishop of Berlin and also EKBO's elected chairperson is titled bishop of EKBO. Furthermore Berlin is seat of Orthodox cathedrals, such as the Cathedral of St. Boris the Baptist, one of the two seats of the Bulgarian Orthodox Diocese of Western and Central Europe, and the Resurrection of Christ Cathedral of the Diocese of Berlin (Patriarchate of Moscow).

The faithful of the different religions and denominations maintain many places of worship in Berlin. The Independent Evangelical Lutheran Church has eight parishes of different sizes in Berlin.[100] There are 36 Baptist congregations (within Union of Evangelical Free Church Congregations in Germany), 29 New Apostolic Churches, 15 United Methodist churches, eight Free Evangelical Congregations, six congregations of the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, an Old Catholic church and an Anglican church in Berlin.

Berlin has 76 mosques, eleven synagogues, and two Buddhist temples. There are also a number of humanist and atheist groups in the city.

[edit]Education

Statue of Alexander von Humboldt outside the Humboldt University

Berlin has 878 schools that teach 340,658 children in 13,727 classes and 56,787 trainees in businesses and elsewhere.[54]The city has a six-year primary education program. After completing primary school, students progress to the Sekundarschule (a comprehensive school) or Gymnasium (college preparatory school). Berlin has a special bilingual school program embedded in the "Europaschule". At participating schools, children are taught the curriculum in German and also in a foreign language, starting in primary school and continuing in high school. Throughout nearly all boroughs, nine major European languages can be chosen as foreign languages in 29 schools.[101]

The Französisches Gymnasium Berlin, which was founded in 1689 to teach the children of Huguenot refugees, offers (German/French) instruction.[102] The John F. Kennedy School, a bilingual German–American public school located in Zehlendorf, is particularly popular with children of diplomats and the English-speaking expatriate community. In addition, four schools ("Humanistische Gymnasien") teach Latin and Classical Greek, and are renowned for highest academic standards.[citation needed] Two of them are state schools (Steglitzer Gymnasium in Steglitz and Goethe-Gymnasium in Wilmersdorf), one is Protestant (Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster in Wilmersdorf), and one is Jesuit (Canisius-Kolleg in the "Embassy Quarter" in Tiergarten).

[edit]Higher education

Solar filling station at the science and technology park in Adlershof.

The Berlin-Brandenburg capital region is one of the most prolific centers of higher education and research in the European Union. The city has four universities and 27 private, professional and technical colleges (Hochschulen), offering a wide range of disciplines.[103] 135,327 students were registered at the 31 universities and colleges in 2008/09.[104] The three largest universities combined have approximately 100,000 enrolled students. They are the Humboldt Universität zu Berlin with 35,000 students, the Freie Universität Berlin (Free University of Berlin) with ca. 35,000 students, and the Technische Universität Berlin with 30,000 students. The Universität der Künste has about 4,300 students and theBerlin School of Economics and Law has enrollment of about 9,000 students.

The city has a high density of research institutions, such as the Fraunhofer SocietyGottfried Wilhelm Leibniz Scientific Community and the Max Planck Society, which are independent of, or only loosely connected to its universities. A total number of 62,000 scientists are working in research and development.[54] The city is one of the centers of knowledge and innovation communities (Future Information and Communication Society and Climate Change Mitigation and Adaptation) of the European Institute of Innovation and Technology (EIT).[105]

In addition to libraries that are affiliated with the various universities, the Staatsbibliothek zu Berlin is a major research library. Its two main locations are near Potsdamer Platz on Potsdamer Straße and on Unter den Linden. There are also 108 public libraries in the city.[54]

[edit]The arts and culture

The Museum Island is a World Heritage Site.

Berlin is noted for its numerous cultural institutions, many of which enjoy international reputation.[18][106] The diversity and vivacity of the Zeitgeist Metropolisled to a trendsetting image among major cities.[107] The city has a very diverse art scene and is home to around 420 art galleries.[108]

The artistically painted Buddy Bear is a popular figure seen around downtown Berlin (here in front of Charlottenburg city hall)

Many young people and international artists continue to settle in the city, and Berlin has established itself as a center of youth and popular culture in Europe.[109]

The expanding cultural role of Berlin is underscored by the 2003 announcement that the Popkomm, Europe's largest annual music industry convention—previously hosted for 15 years by Cologne—would move to Berlin.[110] Shortly thereafter, theUniversal Music Group and MTV also decided to move their European headquarters and main studios to the banks of the River Spree in Friedrichshain.[111] In 2005, Berlin was awarded the title of "City of Design" by UNESCO.[16]

[edit]Media

Headquarters of the Axel Springer AG

Berlin is home to many international and regional television and radio stations.[112] The public broadcaster RBB has its headquarters in Berlin as well as the commercial broadcasters MTV EuropeVIVA, and N24. German international public broadcaster Deutsche Welle has its TV production unit in Berlin, and most national German broadcasters have a studio in the city. American radio programming from National Public Radio is also broadcast on the FM dial.

The Berlinale is the largest publicly attended film festival worldwide.

Berlin has Germany's largest number of daily newspapers, with numerous local broadsheets (Berliner MorgenpostBerliner ZeitungDer Tagesspiegel), and three major tabloids, as well as national dailies of varying sizes, each with a different political affiliation, such as Die WeltJunge WeltNeues Deutschland, and Die Tageszeitung. The Exberliner, a monthly magazine, is Berlin's English-language periodical focusing on arts and entertainment. Berlin is also the headquarter of the two major German-language publishing houses Walter de Gruyter and Springer, each of which publishing books, periodicals, and multimedia products.

Berlin is an important center in the European and German film industry.[113] It is home to more than 1000 film and television production companies, 270 movie theaters, and around 300 national and international co-productions are filmed in the region every year.[54] The historic Babelsberg Studios and the production company UFA are located outside Berlin in Potsdam. The city is also home of the European Film Academy and the German Film Academy, and hosts the annual Berlin Film Festival. Founded in 1951, the festival has been celebrated annually in February since 1978. With over 430,000 admissions it is the largest publicly attended film festival in the world.[114]

[edit]Nightlife and festivals

Berlin's nightlife is one of the most diverse and vibrant of its kind in Europe.[115] Throughout the 1990s, people in their twenties from many countries, particularly those in Eastern and Central Europe, made Berlin's club scene the premier nightlife destination of Europe. After the fall of the Berlin Wall in 1989, many historic buildings in Mitte, the former city center of East Berlin, were illegally occupied and re-built by young squatters and became a fertile ground for underground and counterculture gatherings. Mitte and surrounding boroughs are also home to many nightclubs, including Kunst Haus Tachelestechno clubsTresor, WMF, UfoE-WerkKitKatClub and Berghain. The techno-music club, Linientreu, near the Kaiser Wilhelm Memorial Church, has been in business since the late 1980s. The LaBelle discothèque in Friedenau became widely known as the location of the 1986 Berlin discotheque bombing.[116] Berlin is notable for the length of its parties. Clubs are not required to close at a fixed time on the weekends, and many parties last well into the morning, or all weekend. Berghain features the Panorama Bar, so named because the bar opens its shades at daybreak, allowing party-goers a panorama view of Berlin after dancing through the night.

Beach along the Spree river

The SO36 in Kreuzberg originally focused largely on punk music, but today has become a popular venue for many dances and parties. SOUND, located from 1971 to 1988 in Tiergarten and today in Charlottenburg, gained notoriety in the late 1970s for its popularity with heroin users and other drug addicts as described in Christiane F.'s book Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.[117]

The Karneval der Kulturen, a multi-ethnic street parade celebrated every Pentecost weekend,[118] and the Christopher Street Day are both supported by the city's government.[119] Berlin is also well known for the cultural festival, Berliner Festspiele, which include the jazz festival JazzFest Berlin. Several technology and media art festivals and conferences are held in the city, including Transmediale and Chaos Communication Congress.

[edit]Gay life

Berlin has a long history of gay culture and influence on popular entertainment, and according to some authors, in the 1920s the city was the Gay Capital of Europe.[120] Today, the city has a huge number of gay clubs and festivals, such as Easter fetish week (Easter in Berlin), Christopher Street Day (Berlin Pride)—central Europe's largest gay-lesbian pride event celebrated on the last weekend of June—Folsom Europe and Hustlaball. Berlin is also leading Europe in the number of fetish clubs. "Easter in Berlin" and "Folsom Europe Berlin" are the biggest gay fetish festivals in Europe.[citation needed] Annual gay highlights in Berlin are also the gay and lesbian street festival in Berlin-Schöneberg (Lesbisch-schwules Stadtfest) and Kreuzberg Pride in June. The largest gay areas in Berlin are located in Schöneberg close toNollendorfplatz and in Prenzlauer Berg at the Schönhauser Allee subway station.[121][122]

[edit]Galleries and museums

The Jewish Museum presents an exhibition on two millennia ofGerman–Jewish history.

Berlin is home to 153 museums.[54] The ensemble on the Museum Island is a UNESCO World Heritage Site and is situated in the northern part of the Spree Island between the Spree and the Kupfergraben.[18] As early as 1841 it was designated a "district dedicated to art and antiquities" by a royal decree. Subsequently, theAltes Museum (Old Museum) in the Lustgarten displaying the bust of Queen Nefertiti,[123] the Neues Museum (New Museum), Alte Nationalgalerie (Old National Gallery), Pergamon Museum, and Bode Museum were built there. While these buildings once housed distinct collections, the names of the buildings no longer necessarily correspond to the names of their collections.

Apart from the Museum Island, there are many additional museums in the city. The Gemäldegalerie (Painting Gallery) focuses on the paintings of the "old masters" from the 13th to the 18th centuries, while the Neue Nationalgalerie (New National Gallery, built by Ludwig Mies van der Rohe) specializes in 20th century European painting. The Hamburger Bahnhof, located in Moabit, exhibits a major collection of modern and contemporary art. In spring 2006, the expanded Deutsches Historisches Museum re-opened in the Zeughaus with an overview of German history through the fall of the Berlin Wall in 1989. The Bauhaus Archive is an architecture museum.

The reconstructed Ishtar Gate of Babylon at the Pergamon Museum.

The Jewish Museum has a standing exhibition on two millennia of German-Jewish history.[124] The German Museum of Technology in Kreuzberg has a large collection of historical technical artifacts. The Museum für Naturkunde exhibits natural history near Berlin Hauptbahnhof. It has the largest mounted dinosaur in the world (a brachiosaurus), and a preserved specimen of the early bird Archaeopteryx.[125]

In Dahlem, there are several museums of world art and culture, such as the Museum of Asian Art, the Ethnological Museum, the Museum of European Cultures, as well as the Allied Museum (a museum of the Cold War) and the Brücke Museum (an art museum). In Lichtenberg, on the grounds of the former East German Ministry for State Security (Stasi), is the Stasi Museum. The site ofCheckpoint Charlie, one of the most renowned crossing points of the Berlin Wall, is still preserved and also has a museum, a private venture which exhibits comprehensive documentation of detailed plans and strategies devised by people who tried to flee from the East. The Beate Uhse Erotic Museum near Zoo Station claims to be the world's largest erotic museum.[126]

[edit]Performing arts

Sir Simon Rattle conducting the renowned Berlin Philharmonic.

Berlin is home to more than 50 theaters.[54] The Deutsches Theater in Mitte was built in 1849–50 and has operated continuously since then, except for a one-year break (1944–45) due to the Second World War. The Volksbühne at Rosa Luxemburg Platz was built in 1913–14, though the company had been founded in 1890. The Berliner Ensemble, famous for performing the works of Bertolt Brecht, was established in 1949, not far from the Deutsches Theater. TheSchaubühne was founded in 1962 in a building in Kreuzberg, but in 1981 moved to the building of the former Universum Cinema on Kurfürstendamm.

Berlin has three major opera houses: the Deutsche Oper, the Berlin State Opera, and the Komische Oper. The Berlin State Opera on Unter den Linden opened in 1742 and is the oldest of the three. Its current musical director is Daniel Barenboim. The Komische Oper has traditionally specialized in operettas and is located at Unter den Linden as well. The Deutsche Oper opened in 1912 in Charlottenburg. During the division of the city from 1961 to 1989 it was the only major opera house in West Berlin. The city's main venue for musical theatre performances is the Theater des Westens (built 1895).

There are seven symphony orchestras in Berlin. The Berlin Philharmonic Orchestra is one of the preeminent orchestras in the world;[127] it is housed in the Berliner Philharmonie near Potsdamer Platz on a street named for the orchestra's longest-serving conductor, Herbert von Karajan.[128] The current principal conductor is Simon Rattle.[129] The Konzerthausorchester Berlin was founded in 1952 as the orchestra for East Berlin, since the Philharmonic was based in West Berlin. Its current principal conductor is Lothar Zagrosek. The Haus der Kulturen der Welt presents various exhibitions dealing with intercultural issues and stages world music and conferences.[130]

[edit]Cuisine

The currywurst was invented in Berlin

Berlin is home to a diverse gastronomy scene reflecting the immigrant history of the city. Twelve restaurants in Berlin have been included into the Michelin guide, which ranks the city at the top for the number of its restaurants having this distinction in Germany.[131]

Many local foods originated from north-German culinary traditions and include rustic and hearty dishes with pork, goose, fish, peas, beans, cucumbers or potatoes.

Typical Berliner fares include Currywurst, invented in 1949,[132] Eisbein, the Berliner known in Berlin though as a Pfannkuchen, and Leber Berliner Art (Berlin-style liver).[133]

Turkish and Arab immigrant workers brought their culinary traditions to the city; for example, the döner kebabfalafel and lahmacun, which have become common fast-food staples. The modern fast-food version of the döner was invented in Berlin in 1971.[134]

[edit]Recreation

The Zoologischer Garten Berlin is the most visited zoo in Europe and presents the most diverse range of species in the world.

Zoologischer Garten Berlin, the older of two zoos in the city, was founded in 1844, and presents the most diverse range of species in the world.[135] It was the home of the captive-born celebrity polar bear Knut,[136] born in December 2006.[137] The city's other zoo is Tierpark Friedrichsfelde, founded in 1955 on the grounds of Schloss Friedrichsfelde in the Borough of Lichtenberg.

Berlin's Botanischer Garten includes the Botanic Museum Berlin. With an area of 43 hectares (110 acres) and around 22,000 different plant species it is one of the largest and most diverse gardens in the world.[citation needed] Other gardens in the city include the Britzer Garten, site of the 1985 Bundesgartenschau, and the Erholungspark Marzahn, promoted under the name Gardens of the world.[138]

The Tiergarten is Berlin's largest park located in Mitte and was designed by Peter Joseph Lenné.[139] In Kreuzberg the Viktoriapark provides a good viewing point over the southern part of inner city Berlin. Treptower Park beside the Spree in Treptow has a monument honoring the Soviet soldiers killed in the 1945Battle of Berlin. The Volkspark in Friedrichshain, which opened in 1848, is the oldest park in the city. Its summit is man-made and covers a Second World War bunker and rubble from the ruins of the city; at its foot is Germany's main memorial to Polish soldiers.

Berlin is known for its numerous beach bars along the river Spree. Together with the countless cafés, restaurants and green spaces in all districts, they create an important source of recreation and leisure time.[140]

[edit]Sports

The Olympiastadion hosted the 1936 Summer Olympics and the 2006 FIFA World Cup final.
The annual Berlin Marathon is known as a flat and fast course.

Berlin has established a high-profile reputation as a host city of international sporting events.[141] Berlin hosted the 1936 Olympics and was the host city for the 2006 FIFA World Cup Final.[142] The IAAF World Championships in Athletics were held in the Olympiastadion in August 2009.[143] The annual Berlin Marathon and the annual ÅF Golden League event ISTAF for athletics are also held here.[144] The FIVB World Tour has chosen an inner-city site near Alexanderplatz to present a beach volleyball Grand Slam every year.

Open Air gatherings of several hundred thousands spectators have become popular during international football competitions, like the World Cup or the UEFA European Football Championship. Many fans and viewers are coming together to watch the matches on huge video screens. The event is known as the Fan Mile and takes place at the Brandenburg Gate every two years.[145]

Several major clubs representing the most popular spectator sports in Germany have their base in Berlin.

Club Sport Founded League Venue Head Coach
Hertha BSC[146] Football 1892 Bundesliga Olympiastadion M. Skibbe
1. FC Union Berlin[147] Football 1966 2. Bundesliga Alte Försterei U. Neuhaus
ALBA Berlin[148] Basketball 1991 BBL O2 World Gordon Herbert
Eisbären Berlin[149] Ice hockey 1954 DEL O2 World D. Jackson
Füchse Berlin[150] Handball 1891 HBL Max-Schmeling-Halle D. Sigurdsson
Berlin Recycling Volleys[151] Volleyball 1911 DVL[152] Max-Schmeling-Halle Mark Lebedew

[edit]Quotations

Marlene Dietrich was born in Berlin-Schöneberg
  • "Berlin ist eine Stadt, verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein" ("Berlin is a city condemned always to become, never to be.")
    (Karl Scheffler, author of Berlin: Ein Stadtschicksal, 1910)[153]
  • "Ich hab noch einen Koffer in Berlin" ("I still have a suitcase in Berlin")
    (Marlene Dietrich, 1951 song by the actress and singer born in Berlin-Schöneberg.)[154]
  • "Ich bin ein Berliner". ("I am a citizen of Berlin")
    (John F. Kennedy, President of the United States, 1963 while visiting Berlin)
  • "The greatest cultural extravaganza that one could imagine."
    (David Bowie, singer, on 1970s Berlin)[155]
  • "Berlin wird leben und die Mauer wird fallen." ("Berlin will live and the wall will fall.")
    (Willy Brandt, Former Governing Mayor of West Berlin and chancellor of Germany, 10 November 1989)[156]
  • "Berlin ist arm, aber sexy." ("Berlin is poor, but sexy.")
    (Klaus Wowereit, Governing Mayor, in a press interview, 2003)[157]

[edit]See also

[edit]Notes

  1. a b c "Bevölkerungsstand in Berlin am 31. Juli 2011 nach Bezirken" (in German). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. 31 July 2011. Retrieved 14 November 2011. 
  2. ^ Prefixes for vehicle registration were introduced in 1906, but often changed due to the political changes after 1945. Vehicles were registered under the following prefixes: "I A" (1906– April 1945; devalidated on 11 August 1945); no prefix, only digits (since July till August 1945), "БГ" (=BG; 1945–1946, for cars, lorries and busses), "ГФ" (=GF; 1945–1946, for cars, lorries and busses), "БM" (=BM; 1945–1947, for motor bikes), "ГM" (=GM; 1945–1947, for motor bikes), "KB" (i.e.:Kommandatura of Berlin; for all of Berlin 1947–1948, continued for West Berlin until 1956), "GB" (i.e.: Greater Berlin, for East Berlin 1948–1953), "I" (for East Berlin, 1953–1990), "B" (for West Berlin as of 1 July 1956, continued for all of Berlin since 1990).
  3. ^ "Bruttoinlandsprodukt (nominal) in BERLIN seit 1995" (in German). 30 March 2010. Retrieved 15 May 2011. 
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[edit]External links

 

Die Schweiz (französisch Suisse [sɥis(ə)], italienisch Svizzera [ˈzviːtːsɛra], rätoromanisch  Svizra?/i [ˈʒviːtsrɐ] oder [ˈʒviːtsʁːɐ],lateinisch Helvetia), amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Alpenland in Mitteleuropa und ein Binnenstaat. Sie grenzt anDeutschlandÖsterreichLiechtensteinItalien und Frankreich. Die Schweiz hat laut Bundesverfassung keine Hauptstadt; der Sitz derBundesbehörden (Regierung und Parlament) ist die Bundesstadt[3] Bern.

Der schweizerische Staat gründet ursprünglich auf mittelalterlichen Verteidigungsbündnissen, den sogenannten «Eidgenossenschaften». Dabei gilt die älteste noch erhaltene Bündnisurkunde, der Bundesbrief von 1291 zwischen den «Urkantonen» UriSchwyz und Unterwalden, als das inoffizielle und mythologisierte Gründungsdokument. In der Folge entwickelte sich ein ganzes Bündnisgeflecht diverser lokaler Herrschaften, aus dem erst die Alte Eidgenossenschaft als loser Staatenbund hervorging und schliesslich die Schweiz in ihrer heutigen Form als demokratischer Bundesstaat entstand. Dieser wurde mit der Bundesverfassung von 1848 geschaffen. Die Schweiz gliedert sich in 26 teilsouveräne Kantone, wobei der Kanton Jura erst 1979 gebildet wurde (Abspaltung vom Kanton Bern). Die aussenpolitische Neutralitätder Schweiz ist seit dem Wiener Kongress 1815 völkerrechtlich anerkannt.

Die Schweiz gehört zu den dichter besiedelten Ländern Europas, wobei sich die Bevölkerung im Mittelland mit den wichtigsten Wirtschaftszentren in ZürichGenf und Basel konzentriert. Im Alpenkanton Graubünden hingegen liegt die Bevölkerungsdichte in der Nähe jener Schwedens. Von den 7,8 Millionen Einwohnern sind rund 1,7 Millionen Ausländer (22 Prozent).[10]

Die vier offiziellen Amtssprachen sind DeutschFranzösischItalienisch und Rätoromanisch.[2] Bei der Volkszählung im Jahr 2000 gaben 63,7 Prozent der Bevölkerung Deutsch als Hauptsprache an, 20,4 Prozent Französisch, 6,5 Prozent Italienisch und 0,5 Prozent Rätoromanisch.[11] Um keine der vier offiziellen Amtssprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz «CH», fürConfoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft. Der Name Schweiz stammt vomGründungskanton Schwyz und wurde später auf die gesamte Eidgenossenschaft ausgedehnt.

Inhaltsverzeichnis

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Geographie [Bearbeiten]

 HauptartikelGeographie der Schweiz
Satellitenbild der Schweiz

Die Schweiz liegt zwischen dem 46. und 48. Breitengrad und verfügt «auf dem Dach Europas» über die Quellgebiete von Flüssen, welche sich in alle Europa umfassenden Meere ergiessen. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220,1 Kilometer (von Bargen nach Chiasso), die grösste West-Ost-Ausdehnung 348,4 Kilometer (von Chancy nach Val Müstair).[12]

Der höchste Punkt in der Schweiz ist die mit 4'634 m ü. M. hohe Dufourspitze, der tiefste Punkt ist das Ufer des Lago Maggiore mit 193 m ü. M. Die höchstgelegene Siedlung Juf liegt auf2'126 m ü. M.; die tiefstgelegenen Siedlungen um den Lago Maggiore auf 196 m ü. M..

Die Schweiz hat eine Grenzlänge von 1858 Kilometer. Die längste Staatsgrenze ist mit 734 Kilometer diejenige zu Italien im Süden. Im Westen grenzt die Schweiz über 572 Kilometer an Frankreich; im Norden an Deutschland über 346 Kilometer, welche zum grössten Teil den Rhein entlang führen. Im Osten grenzt die Schweiz mit 165 Kilometer an Österreich und mit 41 Kilometer an das Fürstentum Liechtenstein.

23,9 Prozent der Fläche der Schweiz sind landwirtschaftliche Nutzfläche, 13 Prozent sind alpwirtschaftliche Flächen. Siedlungsfläche sind 6,8 Prozent und 25,5 Prozent – vorwiegend in den Bergen und im Jura – gelten als unproduktive Naturfläche. Rund 30,8 Prozent sind Waldund Gehölze.[13]

Naturräumliche Gliederung [Bearbeiten]

Die Schweiz lässt sich in drei landschaftliche Grossräume einteilen, welche grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das dichtbesiedelte Mittelland sowie die Alpen mit den Voralpen. Rund 48 Prozent der Landesfläche gehören zu den Alpen sowie 12 Prozent zu den Voralpen. 30 Prozent werden zum Mittelland gerechnet. Der Jura nimmt die restlichen zehn Prozent der Landesfläche ein.

Das Schweizer Mittelland wird im Nordwesten und Norden geografisch wie auch geologisch durch die langgestreckten Höhenzüge des Jura abgegrenzt. Im Süden gegen die Alpen hin wird meist der an einigen Orten relativ abrupte Anstieg zu Höhen über 1'500 m ü. M. als Kriterium für die Abgrenzung verwendet. Die südwestliche Grenze des Schweizer Mittellandes bildet derGenfersee, die nordöstliche Grenze der Bodensee zusammen mit dem Rhein. Die Bevölkerungsdichte der Schweiz wird von den sämtlich im Mittelland liegenden Ballungszentren mit den beiden in der Grösse bescheidenen und dennoch wichtigen Weltstädten Zürich und Genf bestimmt; in den typischen Mittellandkantonen Aargau und Zürich steigt die Bevölkerungsdichte auf 600 bis fast 800 Personen pro Quadratkilometer.

Mit Voralpen werden in der Schweiz jene Gebiete bezeichnet, die den Übergang vom leicht hügeligen Schweizer Mittelland zum Gebirgsraum der Alpen markieren und sich durch ihre Erhebungen als Naherholungszone speziell während Zeiten des Hochnebels auszeichnen. Mit den Alpen beschreiben sie einen Bogen zwischen Südwesten und Nordosten der Schweiz.

Die Alpen bilden im «Herzen Europas» eine wichtige Klima- und Wasserscheide mit zusätzlichen alpinen und inneralpinen Wettereffekten, durch welche in der Schweiz trotz ihrer geringen Grösse meist mehrere Wetter herrschen. Im Schweizer Alpenbogen befinden sich bekannte Feriendestinationen für Sommer- und Wintertourismus sowie der einzige Schweizer Nationalpark. Das auch in den Alpen vorhandene Netz des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz bekam hier mit der Albulalinie ein UNESCO-Welterbe, welches die Naturerbe der Gebirgslandschaften TektonikArena Sardona undJungfrau-Aletsch-Bietschhorn ergänzt. Alpensüdseite ist ein Begriff, der vor allem in Wettervorhersagen verwendet wird, da sich die Wetterlage (ebenso wie Klima und Vegetation) meist von derjenigen auf der Alpennordseite unterscheidet. Die Alpensüdseite umfasst den Kanton Tessin, die Bündner Südtäler MisoxCalancaBergellPuschlav und Val Müstair, sowie das Gebiet südlich desSimplonpasses im Kanton Wallis und gehört naturräumlich zu den Alpen.

Der Schweizer Jura kann grob im Osten und Südosten durch das Schweizer Mittelland, im Norden durch den Hochrhein, im Nordwesten durch die Burgundische Pforte, eingegrenzt werden. Der Jura ist ein geologisch junges Faltengebirge mit einer Längenausdehnung von etwa 300 Kilometern und beschreibt einen grossen halbmondförmigen, nach Südosten offenen Bogen. Auf der Linie Besançon-Yverdon beträgt die grösste Breite des Gebirges rund 70 Kilometer. Bei Biel/Bienne ändern die Ketten ihre Richtung immer mehr nach Osten, das Gebirgssystem wird schmaler und die Zahl der nebeneinander liegenden Ketten nimmt ab. Die östlichste Jurakette, die Lägernkette, verläuft in exakter West-Ost-Richtung und endet bei Dielsdorf, wo die gebirgsbildenden Schichten unter die Molasse des Schweizer Mittellandes abtauchen.

Geologie [Bearbeiten]

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio) sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, die zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.

Gebirge [Bearbeiten]

In der Schweiz gibt es über 3350 Gipfel über 2000 Meter. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz liegen alle in den Walliser Alpen. Der höchste ist die mit4'634 m ü. M. hohe Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz, allerdings steht das Monte-Rosa Massiv zum Teil auf italienischem Staatsgebiet. Der höchste vollständig auf Schweizer Territorium liegende Berg ist der Dom. Er liegt zwischen Zermatt undSaas-Fee und ist 4'545 m ü. M. hoch.

Der wohl bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das 4'478 m ü. M. hohe Matterhorn. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3'970 m ü. M.), der Mönch(4'107 m ü. M.) und die Jungfrau (4'158 m ü. M.) eine bekannte und auch aus dem Mittelland sichtbare Gruppe. Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4'049 m ü. M.), der östlichste Viertausender der Alpen und einziger Viertausender der Ostalpen, sowie der Piz Kesch, einem weiteren Berg mit mehr als 1500 Metern Prominenz.

In den Voralpen sind die Erhebungen niedriger, jedoch sind die Berge aufgrund ihrer Dominanz und Schartenhöhe mindestens so imposant. Bekannte Berge sind der Luzerner Hausberg Pilatus (2'132 m ü. M.), der Mythen (1'898 m ü. M.), die Rigi (1'797 m ü. M.) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2'502 m ü. M.) im Alpstein in der Ostschweiz.

Der höchste Schweizer Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1'679 m ü. M. Der bekannteste Vertreter ist vermutlich der Chasseral (1'607 m ü. M.). Weitere bedeutende Berge sind Dôle (1'677 m ü. M.), Chasseron (1'607 m ü. M.) und Suchet (1'588 m ü. M.). Der östlichste Ausläufer des Jura ist der Randen im Kanton Schaffhausen.

Gewässer [Bearbeiten]

 HauptartikelHydrographie der Schweiz

In der wasserreichen Schweiz entspringen im Gotthardmassiv mit dem Rhein und der Rhone zwei der längsten Flüsse Europas. Durch die Schweiz verlaufen mehrere europäische Hauptwasserscheiden: Sie trennen die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer. So fliesst der Rhein mit seinen Zuflüssen in die Nordsee, die Rhone und der Ticino ins Mittelmeer, während das Wasser des Inn über die Donau ins Schwarze Meer gelangt. Eine dreifache Hauptwasserscheide findet sich auf dem Lunghinpass.

Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 Kilometern den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zufluss Aare mit 295 Kilometer. Die Rhône fliesst 264 Kilometer innerhalb der Schweiz, während die Reuss als viertgrösster Fluss der Schweiz 158 Kilometer erreicht. Weitere prägende Flüsse sind die Saane im Westen, der Ticino in Süden, die Birs und der Doubs im Nordwesten, die Linth/Limmat und die Thur im Nordosten, und der Inn im Südosten. Bei Schaffhausen bildet der Rhein den grössten Wasserfall Mitteleuropas, den Rheinfall.

Zeitweise bestand eine Idee, mittels eines transhelvetischen Kanals zwischen Rhein und Rhone die Nordsee und das Mittelmeer mit einer Wasserstrasse zu verbinden, dieses Projekt wurde aber nie vollendet.

Die Schweiz hat aufgrund ihrer topografischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten rund 1500 Seen, ein Grossteil davon sind kleinere Bergseen. Insgesamt sind ungefähr vier Prozent der Oberfläche der Schweiz von Seen bedeckt, diese Summe wird aber hauptsächlich von den grössten Seen der Schweiz bestimmt: Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580,03 Quadratkilometer) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 Prozent auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536,00 Quadratkilometern etwas kleiner (23,73 Prozent der Uferlänge auf Schweizer Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 Prozent auf Schweizer Territorium) bildet mit193 m ü. M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten ganz in der Schweiz liegenden Seen sind der Neuenburgersee (215,20 Quadratkilometer), derVierwaldstättersee (113,72 Quadratkilometer) und der Zürichsee (88,17 Quadratkilometer).

Klima [Bearbeiten]

Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes, meistens von ozeanischen Winden geprägtes, mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran. Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich, bedingt durch die geographischen Elemente.

Grundsätzlich herrscht vom Jurabogen über Mittelland und Voralpen täglich ein ähnliches Wetter, während inneralpin und in der Südschweiz vollkommen anderes Wetter herrschen kann. Während in der Innerschweiz, in den Alpen und im Tessin die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im trockensten Ort Ackersand im Mattertal nur 521 Millimeter im Jahr. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 Millimeter/Jahr. Die Niederschlagsmenge ist im Sommer allgemein ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. Primär abhängig von der Höhenlage fällt viel Niederschlag im Winter als Schnee, sodass in den Alpen und Voralpen eine monatelang geschlossene Schneedecke vorhanden ist. Vergleichsweise selten schneit es in den Regionen um Genf und Basel sowie dem Südtessin, hier kann es auch Winter ohne Schneedecke geben.

Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Zudem sind sie in der Tendenz im Westen statistisch leicht höher als im Osten (ca. 1 °C). Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund −1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahresmitteltemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11,5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit −7,9 °C. Absolute Rekorde wurden in Grono mit 41,5 °C am 11. August 2003 gemessen, beziehungsweise in La Brévine mit −41,8 °C (12. Januar 1987).[14] Verglichen mit der Höhenlage von Vergleichsorten im Mittelland sind die Temperaturen im Rhônetal, im Rheintal und in der Region Basel durchschnittlich 1–2°C wärmer, in der Magadinoebene im Tessin 2–3°C wärmer. Obwohl klimatisch zur Südschweiz zählend, sind die Temperaturen im Engadin um durchschnittlich 10°C kälter. Dies liegt daran, dass das Engadin ein alpines Hochtal ist. Ähnliches gilt für die Seitentäler und das Goms im Wallis.

Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin ein eher seltenes Ereignis ist, war dessen Intensität in der Periode 1999–2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch imToggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.

Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten, während die Alpengebiete seltener betroffen sind. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst, aber auch im Winter und Frühfrühling, über mehrere Wochen auftreten kann. Mit Ausnahme von Hochnebel ist Nebel im Jurabogen und der Region Basel ein vergleichsweise seltenes Phänomen. Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn beidseits des Alpenkamms und die kalte Bise, vor der die Südschweiz oft verschont wird. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).

Natur [Bearbeiten]

In der Schweiz gibt es ungefähr 40'000 Tierarten. Etwa 30'000 davon sind Insekten. Nur etwa 9'500 von diesen geschätzten 40'000 Tierarten sind beschrieben.

In der Schweiz kommen insgesamt rund 43'000 Arten von Tieren, Pflanzen und Pilzen vor, darunter 83 Säugetierarten.

Das Jedermannsrecht gestattet in der Schweiz allen Menschen, sich unter bestimmten Einschränkungen frei in der Natur zu bewegen. Auch das Sammeln von Beeren und Pilzen ist gestattet. Für das Fischen ist für gewisse Gewässer eine Lizenz nötig.

Flora und Vegetation [Bearbeiten]

30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer (TannenFichtenLärchen und Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinen-Bannwald und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle der Ernährung der Bevölkerung spielten.

Ausserdem gedeihen im Süden des Tessin, zum Beispiel am Ufer des Lago Maggiore einige Palmen (beispielsweise Zwerg- oder Hanfpalmen) als Zierpflanzen in Parks und Gärten, sowie an Strassenrändern.

Der grösste Anteil des unbebauten Landes dient der Erzeugung von Nutzpflanzen. Dies sind überwiegend Getreide (GersteHaferRoggen und Weizen), dieKartoffel und der Mais, der Apfelbaum, sowie zunehmend Raps.

In den Kantonen WallisWaadtNeuenburg und Genf, in der Deutschschweiz, in der Drei-Seen-Region sowie in den Kantonen AargauZürichSchaffhausen,Graubünden und im Tessin werden Weine angebaut.

Siehe auchWeinbau in der Schweiz

Fauna [Bearbeiten]

In der Schweiz leben circa 83 Säugetierarten in der freien Wildbahn, davon ist der grösste Teil den Fledermäusen und anderen Kleinsäugern zuzuordnen. Alle grossen Raubtiere sind in den letzten hundert Jahren aus der Schweiz verschwunden. Die Wichtigkeit von Räubern wurden in einem gesunden Ökosystem erkannt und Luchs, Wolf und Bär wurden unter Schutz gestellt. Der Luchs wurde wieder in die Schweiz eingeführt. Der Wolf ist selbständig von Italien und Frankreich her eingewandert. Im Südosten Graubündens sind seit 2005 zudem vereinzelt von Italien herkommende Braunbären auf Schweizer Territorium anzutreffen, ohne dass sich hier jedoch zumindest derzeit eine Population bilden würde. Am Häufigsten zu beobachten ist jedoch der Rotfuchs. Er fühlt sich auch in den Schweizer Städten sehr wohl. Dachse bewohnen oft mit Füchsen zusammen dieselbe Wohnhöhle, weshalb sie stark unter der Verfolgung des Fuchses litten. Als weitere Baubewohner gibt es in einigen Alpenregionen Murmeltiere. Neben dem Luchs gibt es in der Schweiz noch vereinzelte Populationen von Wildkatzen im Jura. Fischotter sind seit 1990 aus der Schweiz verschwunden. Hauptgrund ist wohl der Zustand der Gewässer und die dadurch resultierenden Fischbestände. Oft in Siedlungen anzutreffen ist der Steinmarder. Sein Verwandter, der Baummarder, ist eher selten und hält Abstand zu Menschen.

Bei den Huftieren sind ebenfalls verschiedene Arten aus der Schweiz verschwunden, so zum Beispiel der Wisent und der Elch. Einige ausgerottete Arten wie der Alpensteinbock wurden mittlerweile wieder eingeführt, er bevölkert das Hochgebirge der Alpen. Im Unterwallis gibt es zwei Kolonien von Europäischen Mufflons, die aus Frankreich eingewandert sind. Die Gämse ist in den höher gelegenen Regionen der Alpen sowie des Juras sehr häufig. Grösste Hirschart ist momentan der Rothirsch. Kleinste einheimische Hirschart ist das Reh. Das Reh ist auch die häufigste Hirschart und besiedelt Mittelland und Jura. Im zürcherisch-schaffhausischen Grenzgebiet beim Rafzerfeld kommt der Sikahirsch vor. In den Wirren des Zweiten Weltkriegesentkamen einige Tiere aus Süddeutschen Gehegen und besiedelten von dort aus die Schweiz. Ebenfalls recht häufig in einigen Gebieten der Nordschweiz ist das Wildschwein. Bei den Nagetieren wurde der Biber wieder eingeführt.

In der Schweiz leben zahlreiche Vogelarten. Die Schweizer Seen und Flüsse sind wichtige Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel. So überwintern jährlich mehrere Tausend Reiher-Tafel-und Kolbenenten sowie BlesshühnerGänsesäger und Haubentaucher in der Schweiz. Von den Greifvögeln sind vor allem der Turmfalke und der Mäusebussard sehr häufig. Aber auch Rot- undSchwarzmilane kommen regelmässig vor. Der Steinadler besiedelt erneut den gesamten Alpenraum. Auch die Bestände von Habicht und Sperber haben sich erholt und sind stabil. Der ausgerotteteBartgeier wurde im Schweizerischen Nationalpark ausgesetzt; 2007 brüteten drei Paare erstmals in der Schweiz.

Von den Raufusshühnern besiedeln HaselhuhnAlpenschneehuhnBirkhuhn und Auerhuhn die Schweizer Alpen sowie zum Teil den Jurabogen. Die Bestände des Auerhuhns sind jedoch aufgrund des Alpentourismus sowie der Intensivierung der Forstwirtschaft stark gefährdet. So ist das Auerhuhn bereits aus vielen Gebieten der Voralpen und des nördlichen Juras verschwunden. Naturschutzorganisationen bemühen sich jedoch intensiv für die Erhaltung der Art. Das Steinhuhn besiedelt die Gebiete im Bereich der Waldgrenze. Stark vom Aussterben bedroht sind das Rebhuhn, der Wachtelkönig sowie der Grosse Brachvogel.

In der Schweiz leben Eulenarten wie der Waldkauz, die Waldohreule, der UhuSperlingskauz sowie Raufusskauz und Schleiereule. In den alten Bergwäldern leben viele SpechtartenSingvögel sind in der Schweiz zahlreich vertreten. Durch die Ausdehnung des Siedlungsraumes, der Intensivierung der Landwirtschaft auch in immer höheren Bergregionen sowie den Wintertourismus sind viele Vogelarten in der Schweiz gefährdet.

An Reptilien sind vor allem viele Schlangenarten zu nennen, die sich in den sonnigen Südtälern der Alpen wohl fühlen wie die Aspisviper. In den Hochlagen der Alpen und des Juras lebt zudem dieKreuzotter. Weitaus häufiger und weiter verbreitet sind jedoch ungiftige Schlangen wie die Ringelnatter und die Würfelnatter.

Amphibien sind in der Schweiz weit verbreitet. Häufig sind etwa der Grasfrosch, die Erdkröte und der Bergmolch. Deutlich seltener sind hingegen der Laubfrosch, die Geburtshelferkröte und der Alpen-Kammmolch. Das typischste Wirbeltier der Schweiz ist der Alpensalamander – dessen grösste Populationen und das Zentrum seiner Verbreitung sind die Schweizer Alpen.

Naturschutz [Bearbeiten]

Ziel des Naturschutzes in der Schweiz ist es: das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, die geschichtlichen Stätten sowie die Natur- und Kulturdenkmäler des Landes zu schonen, zu schützen sowie ihre Erhaltung und Pflege zu fördern.[15] Der Naturschutz ist rechtlich im Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) geregelt. Teilregelungen existieren zudem in der Wald- und Landwirtschafts-Gesetzgebung von Bund und Kantonen. Private Organisationen des einheimischen Naturschutz sind etwa Pro Natura oder der Schweizer Vogelschutz.

Wichtige Gegenstände des Naturschutzes sind Landschaften, Pflanzen und Tiere. Zu den wichtigsten Institutionen geschützter Gebiete und Objekte gehören derzeit unter anderem der Schweizer Nationalpark, zwei Biosphärenreservate (eines ist geplant im Val Müstair) und 165 Geschützte Landschaft. Im Zoo Zürich steht das grösste Regenwaldhaus der Welt, die Masoala-Halle.

Bevölkerung [Bearbeiten]

Demografie [Bearbeiten]

 HauptartikelDemografie der Schweiz

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt: von 3,3 Millionen (1900) auf 7,8 Millionen (2009). Das Bevölkerungswachstum flachte damit gegenüber 2008 leicht ab auf 1,1 Prozent.[16] Die Bevölkerungszunahme erreichte ihren Höhepunkt zwischen 1950 und 1970. Zu Bevölkerungsrückgängen kam es einzig 1918 als Folge der Spanischen Grippe und in den wirtschaftlichen Rezessionsjahren 1975–1977.

Das Wachstum der Bevölkerung mit Schweizer Pass ist seit 1981 langsamer und konstanter als jenes der Gesamtbevölkerung verlaufen. Die Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung erfolgte etwas rascher, aber über die Jahre unregelmässiger – mit relativ hohen jährlichen Zuwachsraten zwischen 1988 und 1993 von jeweils ungefähr 3 Prozent.

Während die allgemeine Geburtenziffer 1963 noch bei 2,67 lag, nahm sie seither stetig ab bis auf einen Wert von 1,38 im Jahre 2001. Seither gab es wieder eine moderate Zunahme auf 1,46 im Jahr 2007.[17] Damit konnte auch erstmals seit zehn Jahren wieder ein Geburtenüberschuss von Schweizer Staatsangehörigen erzielt werden (+400).[18]

Die Lebenserwartung beträgt 84,6 Jahre für Frauen und 80,2 für Männer (Bundesamt für Statistik, 2010).[19]

Bevölkerungsbewegung [Bearbeiten]

Heute ist die Schweiz – wie fast alle wohlhabenden westlichen Staaten der Welt – ein Einwanderungsland. Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 22 Prozent.[10] Das heutige Bundesgebiet und insbesondere Zürich waren schon in früheren Zeiten Ziel grösserer Migrationsbewegungen. Zur Zeit der Industrialisierung gab es eine grosse Binnenwanderung vor allem aus den Alpen.

Seit dem enormen Wirtschafts- und Wohlstandswachstum, das in den 1950er Jahren begann und die Schweiz bis heute zu einem wohlhabenden Land machte, drehte sich die Wanderungsbilanz um. Gastarbeiter wurden gezielt angeworben, später erreichten die Schweiz immer wieder Flüchtlingsströme, etwa aus dem ehemaligen Jugoslawien während der Jugoslawienkriege. Aus der Türkei kamen viele Wirtschaftsflüchtlinge nach Westeuropa und damit auch in die Schweiz. In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz als grösser empfunden werden. 2007 waren die deutschen Staatsbürger mit 224'324 nach den Staatsbürgern aus dem ehemaligen Jugoslawien (338'794), Italien (295'507) und vor denPortugiesen (193'299) bereits die drittgrösste Gastarbeitergruppe in der Schweiz. Insgesamt gab es Ende 2009 in der Schweiz 1'714'004 Bewohner mit ausländischem Pass.[10]

Siehe auch: AuslandschweizerSecondoEthnien in der Schweiz und Einwanderung aus Italien in die Schweiz

Sprachen [Bearbeiten]

 HauptartikelSprachen in der Schweiz
Sprachgebiete der Schweiz – Mehrheitsverhältnis nach der Volkszählung2000; Karte mit einem Gemeindebestand von 2012
  • Deutsch (63,7 %)
  • Französisch (20,4 %)
  • Italienisch (6,5 %)
  • Rätoromanisch (0,5 %)

Der Art. 4 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft hält seit 1999 fest:

«Die Landessprachen sind DeutschFranzösischItalienisch und Rätoromanisch

Im Art. 70 Abs. 1 heisst es zudem:

«Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.»

Jenisch und Jiddisch wurden durch die Ratifizierung der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen durch die Schweiz 1997 als territorial nicht gebundene Sprachen der Schweiz anerkannt.

Die Bundesverfassung legt die Sprachgebiete der Schweiz nicht fest. Art. 70 Abs. 2 weist den Kantonen die Kompetenz zu, ihre Amtssprachen zu bestimmen. Dabei müssen sie jedoch sprachliche Minderheiten und die herkömmliche Zusammensetzung der Sprachgebiete beachten. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren (Territorialitätsprinzip). Unter den mehrsprachigen Kantonen haben nur Bern und Wallis die Sprachgebiete räumlich festgelegt. Die Kantone Tessin und Jura definieren sich sogar als ganz zum italienischen bzw. französischen Sprachgebiet zugehörig, obwohl je eine Gemeinde eine deutschsprachige Mehrheit aufweist. Die verbleibenden mehrsprachigen Kantone Freiburg und Graubünden weisen die Regelung der Amtssprache den Gemeinden zu.

Als offiziell zweisprachig definiert sind beispielsweise die Gemeinden Biel/BienneFreiburg/Fribourg oder Murten/Morat. In Graubünden sind hingegen oft Gemeinden offiziell als romanischsprachig definiert, es dominiert aber Deutsch als Verkehrssprache. Das bedeutet, Romanisch ist die Verwaltungs- und Schulsprache, aber im Alltag reden die Menschen trotzdem Schweizerdeutsch.

Mit einem Anteil von 63,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung ist Deutsch (rot) die meistverbreitete Sprache.[20] Im deutschsprachigen Teil der Schweiz werden schweizerdeutsche Dialekte gesprochen, während Geschriebenes in der Regel in Standarddeutsch verfasst wird. Französisch wird von 20,4 Prozent (violett) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig als Romandie,Suisse romande oder Welschland bezeichnet. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden (Grigioni Italiano) wird Italienisch (grün, Anteil: 6,5 Prozent) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (gelb), hat einen Anteil von 0,5 Prozent und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen die deutsche Sprache beherrschen. Das Rätoromanisch ist seit dem 19. Jahrhundert stark gefährdet und wird trotz Fördermassnahmen immer mehr vom Deutschen verdrängt. Seit 1860 haben 51 Gemeinden in Graubünden vom romanischen ins deutsche Sprachgebiet gewechselt.

Die Zahl der Fahrenden, unter denen die Jenischen neben einer geringeren Anzahl von Sinti und Roma die überwiegende Mehrheit bilden, wird bei Volkszählungen nicht erhoben, aber in offiziellen Schätzungen auf 20'000 bis 35'000 angesetzt. Das entspräche einem Anteil von annähernd 0,5 Prozent. Jenische leben in der ganzen Schweiz verstreut und sprechen neben ihrer internen Gruppensprache Jenisch meist eine der Landessprachen. Jiddisch besitzt in der Schweiz nur eine begrenzte Tradition und hat besonders in den Surbtaler Dörfern Endingen und Lengnau aufgrund der dortigen, heute nicht mehr existierenden jüdischen Gemeinden die örtliche Mundart geprägt.

Die Gebärdensprachen werden von rund 10'000 in der Schweiz lebenden Personen beherrscht, die verbreitetsten sind die Deutschschweizer und die französische Gebärdensprache.

Durch Zuwanderung bedingt sprechen mittlerweile 9 Prozent der Einwohner andere Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1,5 Prozent am weitesten verbreitet.

Als Fremdsprachen lernen die Schweizer eine zweite Landessprache und Englisch. Es gibt Diskussionen darüber, ob Englisch gleichzeitig mit oder sogar vor der zweiten Landessprache unterrichtet werden soll. Wegen Protesten aus der jeweils anderen Sprachregion hat sich ein rein englischer Fremdsprachenunterricht bisher nirgendwo durchsetzen können.

Religionen [Bearbeiten]

 HauptartikelReligionen in der Schweiz
Konfessionsgebiete der Schweiz (1. Januar 2012)

Von den Schweizer Bürgern sind 41 Prozent römisch-katholisch, 40 Prozent evangelisch-reformiert, 2,5 Prozent in Freikirchen, 5,5 Prozent gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 Prozent sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 Prozent römisch-katholisch, 5 Prozent evangelisch-reformiert, 17 Prozent orthodox, 18 Prozent islamisch und 2 Prozent ohne Bekenntnis.

Die Religionsfreiheit in der Schweiz ist als verfassungsmässiges Grundrecht verankert. Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche oder als öffentlich-rechtliche Körperschaft[21] verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in vielen Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche und in einigen die jüdischen Gemeinden diesen Status inne. In den Westschweizer Kantonen Genf und Neuenburg gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind; sie sind aber dennoch als «Organisationen von öffentlichem Interesse» anerkannt. In Basel besteht die sogenannte «hinkende Trennung» von Kirche und Staat.

Die Christkatholische Kirche ist nur in Teilen der Nordwestschweiz von Bedeutung. Mit 0,33 Prozent ist der Buddhismus in der Schweiz stärker vertreten als in anderen Ländern Europas. Synagogen,Moscheen und buddhistische Tempel existieren in mehreren Orten in der Schweiz.

Historisch gesehen waren die Einwohner der Kantone Zürich, Bern, Basel (ausser Bezirk Arlesheim), Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden und Waadt noch um 1850 praktisch ausschliesslich reformiert, diejenigen der Kantone Freiburg (ausser Bezirk Murten), Wallis, Jura, Solothurn (ausser Bezirk Bucheggberg), Luzern, Ob- und Nidwalden, Uri, Schwyz, Zug, Appenzell Innerrhoden und Tessin fast nur katholischen Glaubens. Konfessionell gemischt waren hingegen die Kantone Glarus, Aargau, St. Gallen, Graubünden und Genf. Die Verteilung der Konfessionen war das Resultat der Anwendung des Territorialprinzips bei der Wahl der Konfession nach den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts; die konfessionell gemischten Kantone wiesen entweder junge Kantonsgrenzen auf (Aargau, St. Gallen, Genf) oder aber kannten eine althergebrachte gemeindeweise Festlegung (Glarus, Graubünden). Parität, das heisst gleichzeitiges Vorhandensein beider Konfessionen am selben Ort, war die Ausnahme, sie galt etwa im Toggenburg, in Teilen der vormaligen Untertanengebiete der Eidgenossenschaft (Thurgau, Echallens) und in einigen Gemeinden Graubündens und von Glarus. Eine Volksabstimmung 1919 im österreichischen Vorarlberg zu Verhandlungen mit der Schweiz über einen Beitritt zur schweizerischen Eidgenossenschaft ergab zwar eine Zustimmung von gut 80 Prozent, weitere Verhandlungen scheiterten jedoch auch an den Reformierten in der Schweiz, welche durch einen zusätzlichen Kanton mit Katholiken ihre damalige Mehrheit verloren hätten.

Städte [Bearbeiten]

Blick vom Bellevue nach Norden über die Innenstadt Zürichs

Die grösste Stadt der Schweiz ist Zürich mit 389'992[22] Einwohnern (30. September 2011). Die Agglomeration umfasst 1'132'237 Einwohner (31. Dezember 2007). Weitere Grossstädte sind Genf mit 191'803 (30. November 2011)Basel mit 169'885 (31. Dezember 2011)Lausanne mit 127'821 (31. Dezember 2010), die Bundesstadt Bern mit 124'381 (31. Dezember 2010) sowie Winterthur mit 101'203 (31. Dezember 2010). Die grössten Städte mit weniger als 100'000 Einwohnern sind Luzern (77'491), St. Gallen (72'959), Lugano (54'667) und Biel/Bienne (51'203) (alle per 31. Dezember 2010). Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittellandsehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäss dünn.

Geschichte [Bearbeiten]

 HauptartikelGeschichte der Schweiz

Vorgeschichte [Bearbeiten]

Die Schweiz in römischer Zeit
Die Schweiz im Frühmittelalter

Das Gebiet der heutigen Schweiz ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Erst nach der Eiszeit wurde das schweizerische Mittelland dichter besiedelt, besonders die Gebiete um die Seen (→ Pfahlbauten). Mit dem Beginn der Eisenzeit setzte die keltische Besiedlung des Mittellands ein. Keltische Funde bei La Tène imKanton Neuenburg gaben der gesamten Periode der jüngeren Eisenzeit ihren Namen (→ Latènekultur). Die Kelten pflegten Handelsbeziehungen bis in dengriechischen Kulturraum. Vor der Eroberung durch die Römer lebten laut Aufzeichnungen des römischen Feldherrn und Politikers Julius Caesar in seiner Rechtfertigungsschrift für den Gallischen Krieg (→ De Bello Gallico) auf dem Gebiet der heutigen Schweiz verschiedene keltische Stämme und Völker: dieHelvetier (Mittelland), die Lepontier (Tessin), die Seduner (Wallis, Genfersee) und die Raetier (Ostschweiz). Im Zuge der Ausdehnung des Römischen Reichesüber die Alpen wurde das Gebiet der heutigen Schweiz bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. ins Römische Reich integriert und die Bevölkerung romanisiert. Die wichtigsten römischen Städte der Schweiz waren Aventicum (Avenches), Augusta RauricaVindonissa (Windisch), Colonia Iulia Equestris (Nyon) und Forum Claudii Vallensium (Martigny). In der Spätantike wurde die Schweiz ausgehend von den städtischen Zentren christianisiert. Frühe Bischofssitze waren Genf, Augusta Raurica/Basel, Martigny/Sitten, Avenches/Lausanne und Chur.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten die germanischen Stämme der Burgunder und Alamannen von Norden her kommend das Mittelland und vermischten sich mit der romanisierten keltischen Bevölkerung. In den zur Römerzeit stärker besiedelten Gebieten der Westschweiz sowie in den Alpentälern hielten sich romanische Sprachen (später Französisch, Rätoromanisch und Italienisch) und das Christentum, während sich in der Nordschweiz germanische Idiome verbreiteten. Bis 746 unterwarfen die Franken die Burgunder und Alemannen, womit die Schweiz Teil des Fränkischen Reiches wurde. Bei der Teilung dieses Reiches kam das Gebiet der Schweiz zum Ostfrankenreich, dem späteren Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ihr Gebiet gehörte dabei grösstenteils zum Stammesherzogtum Schwaben und zum Königreich Burgund. Bis ins 9. Jahrhundert wurden auch die Alemannen ausgehend von wichtigen klösterlichen Zentren wie St. Gallen und Reichenau christianisiert.

In der frühen deutschen Geschichte spielen Adelsgeschlechter aus der Schweiz wie die HabsburgerKyburgerLenzburger und Rudolfinger eine wichtige Rolle. Ausserdem waren die Alpenpässe für die deutsche Herrschaft über Italien von grösster Wichtigkeit. So lässt sich erklären, weshalb die deutschen Herrscher immer ein ganz besonderes Augenmerk auf die Talschaften in den Alpen legten und sich bemühten, diese direkt zu beherrschen. Die Bewohner der Talschaften der Innerschweiz sahen diese «Reichsunmittelbarkeit» als Privileg.

Alte Eidgenossenschaft [Bearbeiten]

Die territoriale Entwicklung der Alten Eidgenossenschaft bis 1797
Darstellung der Eidgenossenschaft auf dem Frontispitz der Topographia Helvetia von Matthäus Merian, 1654

Die drei Urkantone oder Waldstätte (Orte) UriSchwyz und (bei allerdings unsicherer Lesart) Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang August 1291. Der Legende nach geschah die Beschwörung dieses Bundes auf dem Rütli. Ins breite Bewusstsein der Menschen drang diese Legende mit dem 1804 veröffentlichten Theaterstück «Wilhelm Tell» von Friedrich Schiller. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Datum für die «Gründung» der alten Eidgenossenschaft und damit der 1. August als schweizerischer Nationalfeiertag festgelegt. Beim Bündnis von 1291 ging es freilich – entgegen der traditionellen Geschichtswissenschaft – nicht um den Schutz vor dem Haus Habsburg als vielmehr darum, sich für die Unsicherheiten nach der Wahl eines neuen deutschen Königs vorzusehen und die Herrschaft der lokalen Potentaten abzusichern. Tatsächlich folgte auf Rudolf eine eher unsichere Zeit mit schnell wechselnden Herrschern.

Das schlechte Verhältnis zwischen den Eidgenossen und dem Herrscherhaus der Habsburger rührt von der deutschen Königswahl vom 25. November 1314 her, als der Wittelsbacher Ludwig der Bayer und der Habsburger Friedrich der Schöne gleichzeitig zum deutschen König gewählt wurden. Die Eidgenossen hielten zu Ludwig dem Bayer. Dies und ein Überfall auf das Kloster Einsiedeln bewog Leopold I. von Österreich 1315 zu einem Kriegszug gegen die Eidgenossen, der in der Schlacht am Morgarten unglücklich für ihn endete. Um ihre Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schlossen sich die Reichsstädte LuzernZürichGlarusZug und Bern im 14. Jahrhundert dem Bund der Waldstätte an. Das resultierende Gebilde wird als die Acht Alten Ortebezeichnet.

Es folgten weitere Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg: 1386 bei Sempach (die Lombardei, die ihre wirtschaftlichen Interessen durch die Habsburger gefährdet sah, hatte die eidgenössische Bewaffnung finanziert) und 1388 bei Näfels gelang es den Eidgenossen, habsburgische Ritterheere zu schlagen. 1415 eroberten sie (auf Betreiben von Kaiser Sigismund) die habsburgischen Stammlande im Aargau. Zwischen der Stadt Zürich und den übrigen Eidgenossen kam es wegen der Erbschaft der Grafen von Toggenburg zum Alten Zürichkrieg (1436–1450), in dessen Verlauf sich Zürich mit Habsburg verbündete. In der Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurden die Hilfstruppen der Armagnaken zwar nicht geschlagen, sie zogen sich jedoch angesichts der hohen Verluste wieder zurück. Zürich war schliesslich zur Rückkehr in die Eidgenossenschaft gezwungen. Ein weiterer Krieg brachte Habsburg 1460 um denThurgau, sodass sich Herzog Sigismund von Tirol am 11. Juni 1474 in der «Ewigen Richtung» angesichts der Bedrohung durch Herzog Karl den Kühnen von Burgund gezwungen sah, die alte Eidgenossenschaft als eigenständiges Staatswesen anzuerkennen. 1474 zogen die Eidgenossen auf Wunsch Kaiser Friedrichs III. gegen Karl den Kühnen und zerstörten in den Burgunderkriegen im Verbund mit Lothringen und Habsburg dessen Reich. Bern und Freiburg expandierten in dieser Zeit ins vormals savoyisch und burgundisch kontrollierte Waadtland, das sie bis 1536 ganz eroberten.

Der militärische Sieg über die Burgunder bestärkte die Eidgenossenschaft in ihrem Willen nach Selbständigkeit. Aus diesem Grund widersetzte sie sich der Reichsreform des deutschen Königs und späteren Kaisers Maximilian I.. Der Versuch Maximilians, die Eidgenossen im Schwabenkrieg gefügig zu machen, endete 1499 im Frieden zu Basel mit der faktischen Unabhängigkeit der Schweiz vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von weiteren «Orten» erweiterte sich die Eidgenossenschaft bis 1513 auf Dreizehn Orte. Dazu kamen weitere Verbündete, die sogenannten zugewandten Orte, insbesondere dasWallis und die Drei Bünde aber auch Monarchien wie die Fürstabtei St. Gallen oder die Grafschaft Neuenburg. Die Siege in den Burgunderkriegen und im Schwabenkrieg und ihre moderne Infanterietaktik begründeten den Ruf der eidgenössischen Kämpfer und gaben dem Söldnerwesen enormen Auftrieb. Bis ins 19. Jahrhundert blieb dieses in den ländlichen Regionen der Innerschweiz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Die Expansion der Eidgenossenschaft in Richtung Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Eidgenossenschaft in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, FrankreichVenedig, dem PapstSpanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Papst Julius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessinund schliesslich sogar von Mailand, über das sie die Schutzherrschaft ausübten. Nach der Niederlage gegen Frankreich in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Dominanz über Oberitalien. Der politische Mythos der Unbesiegbarkeit der Schweizer war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des «Stillsitzens» (heute Neutralitätspolitik). Die Dreizehn Orte schlossen 1521 ein Soldbündnis mit Frankreich ab und erhielten dafür Pensionen, Zoll- und Handelsvergünstigungen und politischen Beistand bei inneren und äusseren Konflikten.

Die von Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus und führte zu grossen Spannungen zwischen den verschiedenen Kantonen. Nach dem religiös begründeten Ersten und Zweitern Kappelerkrieg kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: ZürichBern,BaselSchaffhausen und Teile von Graubünden blieben reformiert; die UrkantoneLuzernZugSolothurn und Freiburg blieben katholisch. 1541 setzteJohannes Calvin in Genf die Reformation durch, das durch sein Wirken zum «reformierten Rom» wurde. Trotzdem kam es noch zweimal in denVillmergerkriegen von 1656 und 1712 zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Konfessionsgruppen unter den Orten. Die Zwinglianer und Calvinisten vereinigten sich 1536 im Helvetischen Bekenntnis und begründeten damit die reformierte Kirche, die sich über England, Schottland und die Niederlande weltweit verbreitete.

Angesichts der Wirren und Verwüstungen des Dreissigjährigen Krieges beschloss die Eidgenossenschaft 1647 im Defensionale von Wil, die «immerwährende bewaffnete Neutralität» und verhielt sich in den Kriegen des 17. und 18. Jahrhunderts weitgehend neutral. Am 24. Oktober 1648 erreichten die Schweizer Kantone im Westfälischen Frieden die Anerkennung ihrer Ausgliederung aus dem Heiligen Römischen Reich. Die Formulierung des betreffenden Art. VI IPO bzw. § 61 IPM war umstritten, wurde dann jedoch überwiegend als Anerkennung der völkerrechtlichen Souveränität interpretiert. Im Inneren verhinderte die religiöse Spaltung eine Reform des anachronistischen eidgenössischen Bündnisgeflechts. Besonders die städtischen Kantone konsolidierten im 17. und 18. Jahrhundert ihre Herrschaft im Inneren im absolutistischem Sinn und entwickelten sich wirtschaftlich teilweise so stark, dass von einer Proto-Industrialisierung gesprochen werden kann. Trotzdem blieb die Eidgenossenschaft als ganzes hinter den Entwicklungen zurück und wurde in der zeitgenössischen Literatur als rückständig, ungeordnet und überkommen wahrgenommen. Damit kontrastiert die in der Aufklärung in Literatur und Malerei vorherrschende Darstellung der Schweiz als Alpenidyll, Arkadien oder als Ort urtümlicher Demokratie (Rousseau).

Helvetische Republik und Restauration [Bearbeiten]

 HauptartikelHelvetische Republik und Restauration (Schweiz)
Bannerträger mit der Trikolore der Helvetischen Republik

Am 5. Mai 1798 wurde die Alte Eidgenossenschaft nach kurzer Gegenwehr von Frankreich besetzt und unter der Bezeichnung «Helvetische Republik» als Tochterrepublik seinem Einflussgebiet einverleibt. Die Helvetische Republik war das erste moderne Staatswesen auf schweizerischem Gebiet und im Gegensatz zur Tradition als Einheitsstaat stark zentralistisch organisiert. Die bisherigen Unterschiede zwischen Untertanenlande und herrschenden Städten und Orten wurden aufgehoben. Rechtsgleichheit, Schaffung eines einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraumes, Glaubens- und Gewissensfreiheit waren nur einige der fortschrittlichen Neuerungen, die damit Eingang in die Schweiz fanden. Als französischer Satellitenstaat wurde die Helvetische Republik jedoch in die Kriegsereignisse der Koalitionskriege hineingezogen und mehrfach Kriegsschauplatz. Nach mehreren Staatsstreichen und der Niederschlagung eines bewaffneten Aufstands verordnete Napoleon Bonaparte 1803 in der Mediationsakte der Schweiz wieder eine föderalistische Verfassung mit autonomen Kantonen. Als Staatsname wurde die Bezeichnung «Schweizerische Eidgenossenschaft» festgelegt. Die ehemaligen Untertanengebiete und die zugewandten Orte wurden in die neuen Kantone St. GallenGraubündenAargauThurgauTessin und die Waadt umgewandelt.

1815 wurden die inneren und äusseren Grenzen der Schweiz im Wiener Kongress international anerkannt. Die Grossmächte verordneten der Schweiz «immer währende bewaffnete Neutralität», um ihr Gebiet dem Einfluss Frankreichs zu entziehen. Zu den 19 Kantonen der Mediationszeit kamen nun noch Neuenburg,Wallis und Genf hinzu, der Kanton Bern erhielt das Gebiet des Fürstbistums Basel. Die Schweiz wurde durch den «Bundesvertrag» wieder zu einem Staatenbund, sodass während der folgenden Epoche der Restauration die Eigenständigkeit der Kantone gegenüber der napoleonischen Zeit wieder grösser war. Der Kanton Jura entstand erst 1979 durch die Abspaltung eines Teils des 1815 zum Kanton Bern geschlagenen Gebiets.

Moderner Bundesstaat [Bearbeiten]

Das Bundeshaus in Bern 1902

Streitigkeiten zwischen den liberal-progressiven und den konservativ-katholischen Kantonen führten 1847 zumSonderbundskrieg. Nach der Niederlage der konservativ-katholischen Kantone wurde die Schweiz in den modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone durch die Bundesverfassung von 1848 eingeschränkt. Bern wurde zum Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments. Die Bundesverfassung wurde seither zweimal, 1874 und 1999, total revidiert.

Während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Schweiz von einer starken Welle der Industrialisierung und des Eisenbahnbaus erfasst. Gleichzeitig fand auf religiösem und kulturellem Gebiet die Konfrontation zwischen dem Liberalismus und dem Konservativismus ihre Fortsetzung im Kulturkampf. Die Integration der Katholiken in den neuen Bundesstaat erfolgte 1891 durch die Wahl des ersten Katholiken in den Bundesrat. Seither traten die bürgerlichen Parteien mehr oder weniger geschlossen gegen die Arbeiterbewegung an (seit dem Ersten Weltkrieg im «Bürgerblock»). Im Landesstreik von 1918 kam es zur bisher schärfsten Konfrontation zwischen Arbeiterschaft und Bürgertum in der Schweiz. Die Arbeiterbewegung konnte sich politisch auf nationaler Ebene erst nach der Einführung des Proporzwahlverfahrens 1919 etablieren.

Auf Initiative von Henry Dunant erfolgt 1864 in Genf die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Während der beiden Weltkriege bewahrte die Schweiz offiziell die bewaffnete Neutralität. Während im Ersten Weltkrieg mit der «Grenzbesetzung» die Verteidigung der Landesgrenzen gegen feindliche Übergriffe im Zentrum stand, zog sich im Zweiten Weltkrieg die Schweizer Armee mit dem Aktivdienst ins Réduit zurück, um einem deutschen Angriff möglichst harten Widerstand in Gebirgsstellungen entgegenzuhalten. Der schweizerischen Bevölkerung wurde durch die behördlich geförderte Bewegung der «Geistigen Landesverteidigung» ein starker Behauptungswillen gegen den Nationalsozialismus und später gegen die kommunistische Bedrohung vermittelt. Die Armee konnte in der Schweiz bis in die 1990er-Jahre eine starke gesellschaftliche Stellung behaupten, da durch ihren Aufbau als Milizarmee eine starke Verflechtung von zivilen und militärischen Führungskadern gegeben war. Bereits in den 1970er-Jahren und verstärkt anlässlich der Armee-Abschaffungsinitiative kam es aber auch zu Spannungen zwischen Traditionalisten und Kritikern um die Rolle der Armee in der Gesellschaft. Seit dem Ende des Kalten Krieges nahm der Einfluss der Schweizer Armee auf die Zivilgesellschaft stark ab.

Die Schweiz nahm während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland zeitweise Flüchtlinge auf, wies aber nach einiger Zeit gezielt Juden und vor allem als «politisch Verfolgte» eingestufte Flüchtende zurück. Schweizer Behörden schlugen deutschen Dienststellen die Stempelung eines «J» in den Ausweis vor. Damit sollten Menschen jüdischer Religion oder ehemals jüdischer Religion – als Juden bezeichnet – diskriminiert werden. Diesen Vorschlag übernahmen die Deutschen sehr gern. Viele wehrlose Flüchtlinge wurden an den Grenzen zurückgeschickt, manche wurden sogar festgenommen und an die deutschen Behörden ausgeliefert. Die ins Land gelassenen Flüchtlinge wurden spätestens nach Kriegsbeginn in Lager interniert. Sie durften sich in keiner Weise politisch äussern. Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg wurde in den 1990er-Jahren im Bergier-Bericht kritisch aufgearbeitet. In der Nachkriegszeit wurden weitere problematische Themen der Vergangenheit aufgegriffen wie die Verfolgung der Jenischen durch das Programm «Kinder der Landstrasse», die Verdingkinder-Problematik, die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Apartheid-StaatSüdafrika oder die Rolle der schweizerischen Banken im Zusammenhang mit Fluchtgeldern von Diktatoren der Dritten Welt.

Die Volksrechte wurden seit 1848 immer stärker ausgebaut. 1919 wurde das Proporzwahlverfahren für den Nationalrat eingeführt. 1971 wurde in einer Volksabstimmung das Frauenstimmrecht nach jahrzehntelangem Kampf angenommen. Der von der Regierung angestrebte Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) scheiterte 1992. Die Schweiz trat nach einer positiv ausgegangenen Volksabstimmung am 10. September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei.

Namensherkunft [Bearbeiten]

In den Kriegen der alten Eidgenossen gegen die Habsburger spielten die Schwyzer Truppen eine wichtige Rolle. Die Schwyzer hatten zudem eine grosse Bedeutung für das europäische Söldnergeschäft. Nach der Schlacht bei Sempach von 1386 wurde der Name «Swiz» oder «Sweiz» legendär: Die deutschen Chronisten bezeichneten nun alle Eidgenossen so. Das erste schriftliche Zeugnis dafür stellt ein Rechtsdokument des Königs Sigismund aus dem Jahr 1415 dar, in dem von «Schweizern» die Rede ist.

Die Mitglieder der Eidgenossenschaft benutzten diesen Sammelnamen nicht, weil er ihnen missfiel. Im Schwabenkrieg von 1499 wendete sich das Blatt und die als «Schweizer» beschimpften Eidgenossen fingen in trotzigem Stolz an, sich selbst so zu bezeichnen. Offiziell benutzten sie aber weiterhin den Begriff «Eidgenossen». Erst im 18. Jahrhundert begann der Chronist Johannes von Müller damit, die Eidgenossen «Schweizerische Eidgenossen» zu bezeichnen. 1803 wurde dieser Begriff in der Mediationsverfassung erstmals amtlich gebraucht.

Der lateinische Name der Schweiz, Confoederatio Helvetica, nimmt Bezug auf den antiken keltischen Stamm der Helvetier, der im schweizerischen Mittelland und in Teilen Süddeutschlands siedelte. Die Erinnerung an dieses Volk, dessen Spuren sich im Frühmittelalter durch Romanisierung und Vermischung mit germanischen Einwanderern verlieren, blieb durch seine besondere Rolle im BerichtJulius Cäsars über den Gallischen Krieg im kollektiven Gedächtnis der geistigen und politischen Elite der Schweiz haften.

Nach dem Ende der Alten Eidgenossenschaft 1798 wurde gemäss der gängigen Praxis bei der Namensgebung für die französischen Tochterrepubliken für das neue schweizerische Staatswesen der Name «Helvetische Republik» gewählt. Bei der Neukonstituierung der Schweiz als Staatenbund 1803 wich man jedoch auf die Bezeichnung «Schweizerische Eidgenossenschaft» aus, um sich von der politisch instabilen und zentralistischen Helvetischen Republik abzugrenzen. Der Ausdruck «Confoederatio Helvetica» wurde 1848 anlässlich der Schaffung des Bundesstaates eingeführt. Er findet sich seit 1879 auf Münzen und seit 1948 auf dem Siegel der Eidgenossenschaft.[23] Er liegt dem Landeskürzel «CH» zugrunde.

Politik [Bearbeiten]

 HauptartikelPolitisches System der Schweiz

Die Politik der Schweiz ist durch das Selbstverständnis als Willensnation geprägt – die nationale Identität basiert nicht auf einer gemeinsamen Sprache und Kultur, sondern unter anderem auf der gemeinsamen Geschichte, gemeinsamen Mythen, der freiheitlichenbasisdemokratischen und föderalistischen Tradition sowie zum Teil aus dem Gefühl, als neutraler und mehrsprachiger, auf sich selbst gestellter «Kleinstaat» in Europa einen «Sonderfall» zu bilden.

Diese Voraussetzungen haben sich in einem in seiner Gesamtheit einzigartigen politischen System niedergeschlagen, in dem der Föderalismus, erweiterte politische Volksrechte bzw. Elemente derdirekten Demokratie, die aussenpolitische Neutralität und innenpolitischer Konsens im Vordergrund stehen.

Politisches System [Bearbeiten]

Bundeshaus mit Bundesplatz in Bern
Die Exekutive der Schweiz – der Bundesrat (offizielles Foto des Bundesrates 2012)
Die Judikative der Schweiz – dasBundesgericht in Lausanne (Kanton Waadt)

Die Schweiz ist ein republikanisch verfasster Bundesstaat. Sie unterscheidet sich von anderen Republiken durch

Wie in Demokratien üblich ist die Staatsgewalt, gestützt auf die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, in drei Säulen gegliedert:

  • Die Legislative (Bundesversammlung) besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat mit 200 Mitgliedern als Vertreter des Volks sowie dem Ständerat mit 46 Mitgliedern als Vertreter der Kantone. Das schweizerische Parlament ist ein sogenanntes Milizparlament: Die National- und Ständeräte üben ihr Mandat (wenigstens nominell) nebenberuflich aus.
  • Die Exekutive ist der Bundesrat mit der Verwaltung. Er besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern (Kollegialitätsprinzip), den so genannten «Bundesräten» (Ministern), die je einem Departement der Bundesverwaltung vorstehen. Die Bundesräte werden vom Parlament gewählt. Für jeweils ein Jahr wird ein Mitglied des Bundesrates von der Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt. Er leitet die Sitzungen des Bundesrates und nimmt repräsentative Aufgaben im In- und Ausland wahr, hat aber keine Vorrechte gegenüber dem Restbundesrat. Für gewöhnlich rotiert der Vorsitz auf Grundlage des Amtsalters, die eigentliche Wahl gilt allgemein als Formsache zur dessen Bestätigung; eine Ablehnung durch das Parlament ist dabei allerdings theoretisch möglich. Der Bundespräsident wird während dieses Jahres in der Öffentlichkeit in der Regel als Herr BundespräsidentFrau Bundespräsidentin angesprochen, nicht mehr als Herr Bundesrat bzw. Frau Bundesrätin. Während des Präsidialjahres nimmt ein Bundesrat seine üblichen Regierungsaufgaben voll wahr.
  • Die Judikative besteht auf Bundesebene aus dem Bundesgericht mit Sitz in Lausanne und zwei sozialrechtlichen Abteilungen des Bundesgerichts in Luzern (bis 2006: Eidgenössisches Versicherungsgericht) als oberste gerichtliche Instanz einerseits sowie andererseits dem Bundesstrafgericht in Bellinzona und dem Bundesverwaltungsgericht in Bern (ab 2012 in St. Gallen) als untere eidgenössische Instanzen. Gewählt werden die Bundesrichter, die meistens einer Partei angehören, von der Bundesversammlung. Das Strafgericht hat die Arbeit 2004 aufgenommen; das Verwaltungsgericht tat dies 2007. Ein besonderer Verfassungsgerichtshof wie in anderen Ländern existiert in der Schweiz nicht, doch können alle Gerichte eine (beschränkte)Verfassungsgerichtsbarkeit ausüben.

 

Disambig-dark.svg Zie Berlijn (doorverwijspagina) voor andere betekenissen van Berlijn.
Berlijn
Berlin
Deelstaat van Duitsland Flag of Germany.svg
Vlag
Wapen
(Details)
Berlin in Germany and EU.png

Locatie van Berlijn in Duitsland en Europese Unie
Basisgegevens
Hoofdstad Berlijn
Oppervlakte 891,85 km²
Bevolking (31-07-2011[1]) 3.479.740
Bevolkingsdichtheid 3848 inw./km²
Politiek
Regerend burgemeester Klaus Wowereit (SPD)
Coalitie SPD en CDU
Stemmen in de Bondsraad 4
Economie
Gemiddeld inkomen (2007) € 15.342
Werkloosheid (aug. 2011) 13,3%
Overig
ISO 3166-2 DE-BE
Website www.berlin.de
Districten
Districten van Berlijn
Districten van Berlijn
Portaal  Portaalicoon   Duitsland
Berlijn

Berlijn (DuitsBerlin) is de hoofdstad van Duitsland en als stadstaat een deelstaat van dat land. Met 3.479.740 inwoners[1] is Berlijn tevens de grootste stad van het land en de op één na grootste stad in de Europese Unie. De stad ligt in het noordoosten van Duitsland, aan de rivier de Spree en wordt omsloten door de deelstaat Brandenburg, waarvan ze sinds 1920 geen deel meer uitmaakt.

In zijn geschiedenis, die teruggaat tot de dertiende eeuw, was Berlijn de hoofdstad van Pruisen (1701–1918), het Duitse Keizerrijk (1871–1918), deWeimarrepubliek (1919–1933) en nazi-Duitsland (1933–1945). Na de Tweede Wereldoorlog was Berlijn gedurende meer dan veertig jaar een verdeelde stad, waarbij het oostelijke deel als hoofdstad fungeerde van Oost-Duitsland en West-Berlijn een de facto exclave van West-Duitsland was. Na de Duitse hereniging in 1990 werd Berlijn de hoofdstad van de Bondsrepubliek Duitsland en de zetel van het parlement, de deelstaatvertegenwoordiging en hetstaatshoofd.

Berlijn is een metropool en geldt in Europa als één van de grootste culturele, politieke en wetenschappelijke centra.[2][3] De stad is ook bekend vanwege het hoog-ontwikkelde culturele leven (festivalsnachtleven, musea, kunsttentoonstellingen enz.) en de liberale levensstijl, moderne Zeitgeist en de lage kosten. Bovendien is Berlijn één van de groenste steden van Europa: 22% van Berlijn bestaat uit natuur en parken en 6% uit meren, rivieren en kanalen.[4]

Inhoud

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[bewerken]Geschiedenis

1rightarrow.png Zie Geschiedenis van Berlijn voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

[bewerken]Stichting en ontwikkeling in de middeleeuwen

Oorspronkelijk bestond Berlijn uit twee steden: Berlijn en Cölln. De naam Berlijn is mogelijk afkomstig van het Slavische woord 'berl', dat moeras betekent. Cölln is afgeleid van Colonia. Hiermee kan een kolonie van Berlijn bedoeld zijn, maar het zou ook een herinnering van de eerste bewoners aan hun stad van herkomst kunnen zijn, namelijk Keulen.

Rond 1230 hebben de graven Johan I en Otto III de stad Berlijn-Cölln gesticht. Helaas zijn de aktes van de stichting niet bewaard gebleven. De eerste keer dat ze genoemd worden is 1251 voor Berlijn en 1261 voor Cölln. In 1307 besloten de twee gemeenschappen samen te gaan en in 1400 hadden de plaatsen in totaal ongeveer 8000 inwoners.

Al vóór de stadsstichting moet er echter bewoning zijn geweest. Op de Petriplatz werden in 2008 resten van een houten balk gevonden, afkomstig van een eik die in 1192 moet zijn gekapt.[5]

Stadsaanzicht van Berlijn in 1688

Beide stadsdelen sloten in 1307 een verdrag tot betere en verdergaande samenwerking, maar beide delen behielden een aparte bestuursraad. De nauwe samenwerking was bittere noodzaak in de roerige tijden die volgden. De stad werd nu als eenheid gezien en vormde een stevig bolwerk in de tijd dat nieuwe heersers uit onder andere Beieren hun oog op Berlijn-Cölln hadden laten vallen. Dorpen in het noorden en zuiden van de stad werden opgekocht en bij de stad gevoegd en Berlijn-Cölln werd Hanzestad.

Vanaf 1319 werd er lang en bloedig gestreden om het gebied Brandenburg door diverse vorstenhuizen. In 1411 smeekte de bevolking de keizer van het Heilige Roomse Rijk om hulp. In 1415 werd Frederik van Hohenzollern op het Concilie van Konstanz door Koning Sigismund benoemd tot keurvorst van Brandenburg; dit vormde het begin van de 500-jarige heerschappij door de Hohenzollern-dynastie.

[bewerken]Vroegmoderne tijd

De beroemdste straat in Berlijn werd reeds in 1647 ontworpen. Om een betere verbinding met de Tiergarten te bewerkstelligen werd vanaf de Hundebrücke een laan aangelegd met zes rijen linde- en notenbomen, Unter den Linden. Echter door de aanleg van de vestingwerken werd de laan in 1673 naar zijn huidige vorm verlegd.

Door de kroning van keurvorst Frederik III tot koning Frederik I van Pruisen in 1701 kreeg Berlijn de status van hoofdstad van Pruisen.

Aan het einde van de negentiende eeuw zorgde de snelle economische groei (dankzij Duitslands industrialisatie) voor een toename van de stedelijke bevolking. Tussen 1819 en 1840 groeide het inwonertal van 201.000 naar 328.000 en nieuwe huisvesting was derhalve nodig. De enkele onbebouwde stukken binnen de oude stadsmuren werden in hoog tempo volgebouwd. De aanwezige weides in het noordoosten en zuidwesten werden eveneens voor bebouwing aangewend. Het plan voor de wijk Köpenicker Feld ontstond reeds in 1825, maar werd vanwege beperkte middelen ten behoeve van schadeloosstelling van de landbouwers pas in 1840 verwezenlijkt. De oude wegenstructuur bleef behouden en nieuwe straten werden dusdanig aangelegd dat vierkante stukken bouwgrond ontstonden, diagonaal doorsneden door de oude straten.

Op 18 januari 1871 stichtte Otto von Bismarck het Duitse Rijk met Berlijn als Rijkshoofdstad.

[bewerken]Weimarrepubliek en Tweede Wereldoorlog

Na het einde van de Eerste Wereldoorlog werd in 1918 in Berlijn de republiek uitgeroepen. In 1920 werden meerdere steden en gebieden rond Berlijn geannexeerd conform de Groß-Berlin-Gesetz. Het nieuwe Groot-Berlijn telde toen bijna 4 miljoen inwoners. De stad was een bruisende metropool in deze periode, met een gevarieerd uitgaansleven waar plaats was voor uitbundig theater en experimentele cinematografie. Zo maakte Fritz Lang in 1927 in defilmstudio's van Babelsberg in Potsdam de duurste film van zijn tijd, Metropolis.

Na de machtsgreep van de nationaalsocialisten in 1933 werd Berlijn de hoofdstad van het Derde Rijk. De nazi's gebruikten in 1936 de Olympische Zomerspelen in Berlijn voor propagandadoeleinden. Er waren ook plannen om Berlijn tot de Welthauptstadt van het Germaanse Rijk om te bouwen. Dit ging niet door als gevolg van het uitbreken van de Tweede Wereldoorlog. In april 1945 vielen de troepen van de Sovjet-Unie Berlijn binnen. Straat voor straat moest de stad veroverd worden. Tienduizenden soldaten en burgers kwamen hierbij om het leven. Adolf Hitler pleegde op 30 april 1945 zelfmoord in een bunker onder Berlijn. Een paar dagen daarop capituleerde Duitsland.

De verwoestingen in de Slag om Berlijn aan het eind van de Tweede Wereldoorlog waren enorm. Door deze schade en de sloop van de stadsmuren en grachten in de 19e en 20e eeuw was de grandeur van de stad Berlijn verdwenen.

[bewerken]Opdeling en hereniging

Bord bij de Brandenburger Tor in 1959

Berlijn werd na afloop van de Tweede Wereldoorlog bezet door de geallieerde troepen van Frankrijk, het Verenigd Koninkrijk, de Verenigde Staten en deSovjet-Unie. Tijdens de Conferentie van Potsdam in 1945 werd Berlijn, net als de rest van Duitsland, in vier sectoren verdeeld: een Russische, een Amerikaanse, een Britse en een Franse. Berlijn werd het brandpunt van de Koude Oorlog, aangezien de stad midden in de Russische sector lag. Al snel gingen de drie geallieerde sectoren (de Franse, Britse en Amerikaanse sector) meer samenwerken; de Russen zetten een afwijkende politieke lijn uit.

Op 24 juni 1948 blokkeerden de Sovjetautoriteiten de geallieerde sectoren in de hoop de hele stad te annexeren. Het was voor mensen uit de drie westelijk geallieerde sectoren verboden door de sector van de Sovjet-Unie te reizen. Omdat de Berlijnse geallieerde sectoren als een eiland in de Sovjetsector lagen, was het niet mogelijk deze gebieden over land van goederen te voorzien. De westelijk geallieerden reageerden daarop door een luchtbrug in te stellen: alle goederen die de stad nodig had werden met vliegtuigen aangevoerd. Op 12 mei 1949 werd de blokkade opgeheven.

In 1949 werd tevens de Bondsrepubliek Duitsland (hoofdstad Bonn) opgericht, bestaande uit de Franse, Engelse en Amerikaanse sector. De Sovjet-Russische sector werd omgevormd tot de Duitse Democratische Republiek (DDR). Oost-Duitsland (DDR) kreeg een communistische regering en Oost-Berlijnwerd, tegen de gemaakte afspraken in, hoofdstad van de DDR. De drie geallieerde sectoren kregen een Westerse regering en vormden West-Berlijn. West-Berlijn nam vrijwillig alle wetten over van de Bondsrepubliek, en werd dus beschouwd als een deelstaat daarvan. Het was in deze tijd nooit de hoofdstad. Ook was er geen dienstplicht in de Bundeswehr en ook geen stemrecht van West-Berlijn in de Bondsdag. Dat eerste maakte het aantrekkelijk voor jonge mensen om in West-Berlijn te wonen, omdat hier geen dienstplicht was. Deze regelingen waren ook zoals het in de gemaakte afspraken tussen de geallieerden stond. Officieel had dus Oost-Berlijn deze regelingen ook horen over te nemen, dit gebeurde dus echter in de praktijk niet. Oost-Berlijn werd aangesloten bij de DDR als hoofdstad.

Steeds meer DDR-burgers vluchtten naar West-Berlijn. Om deze vluchtelingenstroom tegen te houden besloten de Oost-Berlijnse autoriteiten in 1961 West-Berlijn te isoleren. In de nacht van 13 augustus 1961 werd een grens opgetrokken rondom West-Berlijn. Al snel werden deze prikkeldraadversperringen vervangen door een muur. Iedereen die probeerde vanuit Oost-Berlijn naar West-Berlijn te vluchten, werd neergeschoten. Er waren slechts een paar doorgangen, die het onder andere voor westerse toeristen mogelijk maakten Oost-Berlijn voor een dag te bezoeken. Hiervan is Checkpoint Charlie een bekend voorbeeld.

Aan deze situatie kwam een einde toen in 1989 de ontevredenheid in de DDR zo groot werd, dat het regime er geen grip meer op kon krijgen. Op 9 november 1989 werd de muur door demonstranten langzaam afgebroken. Hiermee werd de grens tussen Oost- en West-Berlijn na jaren van scheiding geopend. Op 3 oktober 1990 werd Duitsland officieel herenigd. Hierbij traden de oudere deelstaten van de DDR tot de Bondsrepubliek toe als 'nieuwe deelstaten', werden West-Berlijn en Oost-Berlijn samengevoegd tot één deelstaat en werd Berlijn ook weer de hoofdstad van Duitsland. In 1991 werd de beslissing genomen de regering naar Berlijn te verhuizen, wat in 1999 daadwerkelijk gebeurde. Berlijn heeft tegenwoordig dus de titel Bondshoofdstad van Duitsland.

Wolkenkrabbers in het moderne Berlijn

Oost-Berlijn had zich na de oorlog heel anders ontwikkeld dan West-Berlijn. Pas na de val van de Muur werden de door de oorlog beschadigde woonwijken in Oost-Berlijn opgeknapt. Veel gebouwen zaten nog vol met kogelgaten uit de Slag om Berlijn. De stad zocht naar de sfeer van de jaren twintig, voor de Tweede Wereldoorlog. Vandaag de dag is Berlijn een stad met 3,4 miljoen inwoners van allerlei komaf. De vroegere problemen van verdediging hebben plaatsgemaakt voor die van verpaupering en sociale achteruitgang.

[bewerken]Geografie

[bewerken]Topografie

Reliëfkaart van Berlijn

Berlijn ligt in het oosten van Duitsland, ongeveer 70 kilometer van de grens met Polen en wordt omringd door de deelstaat Brandenburg. De stad ligt aan de oevers van de rivier de Spree, die ter hoogte van het meest westelijk gelegen district Spandau uitmondt in de Havel. De Havel stroomt van noord naar zuid door West-Berlijn en bestaat voor een groot deel uit een keten van aaneengesloten meren, waaronder de Tegeler See en de Großer Wannsee. Het grootste meer van Berlijn ligt echter aan de oostkant van de stad: de Großer Müggelsee met een oppervlakte van 7,4 km².

Met een oppervlakte van 891,82 km², waarvan 19 procent bos en 6,7 procent water, is Berlijn een van de groenste en uitgestrektste steden ter wereld. De stad wordt omringd door tientallen voorsteden die een landelijk karakter hebben.

[bewerken]Klimaat

Berlijn heeft een continentaal klimaat, met warme zomers en droge koude winters. De gemiddelde jaarlijkse temperatuur is 9.1 °C.

Klimaatberlijn.png

  jan feb mrt apr mei jun jul aug sep okt nov dec
Gemiddelde maximale dagtemperatuur (°C) 2,9 4,2 8,5 13,2 18,9 21,6 23,7 23,6 18,8 13,4 7,1 4,4
Gemiddelde minimale dagtemperatuur (°C) −1,9 −1,5 −1,3 4,2 9,0 12,3 14,3 14,1 10,6 6,4 2,2 −0,4
Gemiddelde neerslag in (mm) 42,3 33,3 40,5 37,1 53,8 68,7 55,5 58,2 45,1 37,3 43,6 55,3
Gemiddelde regendagen 10,0 8,0 9,1 7,8 8,9 9,8 8,4 7,9 7,8 7,6 9,6 11,4

[bewerken]Stadsindeling

1rightarrow.png Zie ook de lijst van wijken in Berlijn.
Bezirk Inwoners
31 juli 2011[6]
Oppervlakte
in km²
Berlin.svg
Charlottenburg-Wilmersdorf 321.176 64,72
Friedrichshain-Kreuzberg 271.823 20,16
Lichtenberg 263.039 52,29
Marzahn-Hellersdorf 251.813 61,74
Mitte 335.753 39,47
Neukölln 314.945 44,93
Pankow 373.796 103,01
Reinickendorf 242.552 89,46
Spandau 227.731 91,91
Steglitz-Zehlendorf 296.509 102,50
Tempelhof-Schöneberg 336.778 53,09
Treptow-Köpenick 243.825 168,42

[bewerken]Demografie

Er woonden op 31 december 2008 3,43 miljoen[7] mensen in Berlijn. De gehele regio Berlin-Brandenburg heeft ruim 4,4 miljoen inwoners.[7] Het geboortecijfer (en het aantal immigranten) ligt in Berlijn lager dan het sterftecijfer, waardoor het inwoneraantal langzaam daalt.

Bevolkingsontwikkeling in Berlijn in de periode 1880-2007

De bevolking van Berlijn was lange tijd van bescheiden omvang, maar kende in de tweede helft van de zeventiende eeuw onder de Grote Keurvorst Frederik Willem, die onder andere veel Franse Hugenoten naar de regio haalde, een snelle groei: had de stad in 1648 nog circa 6.000 inwoners, in 1709 waren het er ongeveer 57.000. Ook daarna bleef Berlijn snel groeien. Het bevolkingscijfer overschreed in 1740 de honderdduizend en in 1875 de miljoen. Het ontstaan van Groot-Berlijn in 1920 deed het inwonertal nog veel verder toenemen. In 1942 telde de stad een recordaantal van 4,48 miljoen inwoners, maar daarna deed de Tweede Wereldoorlog het bevolkingscijfer sterk teruglopen. Sindsdien ligt het aantal redelijk constant tussen de 3 en 3,5 miljoen inwoners.

Van de bevolking zijn er ongeveer 480.000 buitenlanders. Veruit de grootste etnische groep is afkomstig uit Turkije. In Berlijn woonden op 31 december 2008 ca. 111.300 Turken. De meesten van hen wonen in Kreuzberg. Daarnaast leven er circa 41.000 Polen. Andere grote groepen komen onder meer uit voormalig Joegoslavië. Zo komen er circa 25.000 mensen uit Servië en Montenegro en 11.500 uit Kroatië. Ook wonen er relatief veel mensen uit de voormalige Sovjet-Unie. Zij zijn in de statistieken vaak onderbelicht doordat deze Aussiedler vaak eenvoudig een Duits staatsburgerschap (Duitse voorouders of Joods in verband met de Deutsche Wiedergutmachungspolitik) aan hebben kunnen vragen. Het gaat hierbij om ongeveer 45.000 mensen. Daarnaast wonen er circa 14.000Italianen.[8]

Van de bevolking heeft 63,3 % geen geloof, 19,7 % is protestant, 9,3 % katholiek, 7,2 % moslim en 0,3 % jood en 0,2% behoort tot een ander geloof.

[bewerken]Politiek

[bewerken]Stadsbestuur

Het Rotes Rathaus, het stadhuis van Berlijn

Berlijn is, evenals Hamburg en Bremen, een deelstaat (Bundesland) op zichzelf. De regering wordt gevormd door de senaat, die uit de Regierender Bürgermeister en maximaal acht senatoren bestaat. De leden van de regering worden gekozen door het Berlijnse parlement, het Abgeordnetenhaus, dat 141 zetels telt. De zetel van de burgemeester en de senaat is het Rotes Rathaus vlakbij de Alexanderplatz.

Sinds de deelstaatverkiezingen van 2001 wordt de stads- en deelstaatregering gevormd door een coalitie van de sociaaldemocratische SPD en desocialistische partij Die Linke. De huidige Regierender Bürgermeister is, sinds 2001, Klaus Wowereit. De burgemeester en de regering werden in 2006 herkozen. In september 2011 zijn er weer verkiezingen.

Berlijn is bestuurlijk verdeeld in twaalf districten (zie het hoofdstuk Stadsindeling) of Verwaltungsbezirke; voor 1 januari 2001 waren het er 23. Ieder district heeft een eigen bestuur (Bezirksamt), dat gevormd wordt door een burgemeester (Bezirksbürgermeister) en vijf raadsleden. Dit bestuur wordt gekozen door de 55 leden van de Bezirksverordnetenversammlung, die op haar beurt rechtstreeks door de bevolking wordt gekozen. De burgemeesters van de districten vormen de Rat der Bürgermeister, waarvan de Regierender Bürgermeister voorzitter is. Deze raad adviseert de senaat.

De uitgaven van de deelstaat Berlijn bedragen jaarlijks circa 20 miljard. Berlijn kampt met enorme schulden, op 31 december 2009 bedroeg de totale schuld 59,8 miljard euro.

[bewerken]Landelijk bestuur

Berlijn is de hoofdstad van Duitsland en de zetel van de President van Duitsland. Zijn ambtswoning is Slot Bellevue. De Bondsraad zit in het voormalige Pruisische Herenhuis en de Bondsdag in het Rijksdaggebouw. De meeste ministeries zitten in Berlijn. Enkele ministeries zijn gevestigd in Bonn, de voormalige West-Duitse hoofdstad.

Voor de Duitse eenwording in 1871 had Duitsland geen hoofdstad. Men zou Frankfurt am Main tot dat moment als hoofdstad kunnen bestempelen, maar het besluit als zodanig is nooit genomen.

In 1871 werd Berlijn de hoofdstad van het Duitse Keizerrijk, omdat het de hoofdstad van Pruisen was, het belangrijkste land binnen het keizerrijk. Ten tijde van de Duitse deling was Bonn de West-Duitse hoofdstad en Oost-Berlijn de hoofdstad van de DDR. Na de Duitse hereniging in 1990 werd het verenigde Berlijn weer de hoofdstad van Duitsland.

[bewerken]Cultuur

[bewerken]Bouwwerken en bezienswaardigheden

Berlijn telt vele belangrijke bezienswaardigheden, waaronder:

[bewerken]Straten en pleinen

Bekende straten en pleinen in Berlijn zijn:

[bewerken]Musea

Berlijn telt in totaal meer dan 170 musea. Op het Museumsinsel, het noordelijke punt van het eiland in de Spree, bevindt zich een vijftal musea:

Andere musea in Berlijn:

[bewerken]Winkelen

Er zijn verscheidene grote winkelconcentraties in Berlijn. Een voorbeeld hier van is de bekende Kurfürstendamm. Exclusieve winkels van internationale modeontwerpers zijn te vinden in de zijstraten als de Fasanenstraße. Iets ten oosten van de Kurfürstendamm bevindt zich het Kaufhaus des Westens(KaDeWe). Internationale designmode is te vinden in de Friedrichstraße, in het Quartier 206 en de Galeries Lafayette. Ook is er de Arkaden aan de nieuwe Potsdamer Platz met een breed winkelaanbod. Aparte mode, extravagant en creatief design is er in de vele kleine boetiekjes rondom de Hackesche Höfe in Mitte en de Kastanienallee in Prenzlauer Berg. Aan de Straße des 17. Juni is een vlooienmarkt.

Rond kersttijd zijn er de Berlijnse kerstmarkten.

[bewerken]Uitgaansleven

Berlijn staat bekend als de uitgaansstad van Europa. Er is geen door overheid vastgestelde sluitingstijd voor de horeca. Enkele zaken zijn zelfs 24 uur per dag geopend. Er zijn talloze cafés, restaurants, clubs, discotheken, cocktailbars etc. Er is niet echt een uitgaanscentrum in de stad, wel zijn er concentraties van uitgaansgelegenheden. Enkele bekende uitgaansgebieden zijn Oranienburger Straße / Hackescher MarktKurfürstendamm en omgeving, Kollwitzplatz en overig Prenzlauer Berg, de wijk FriedrichshainNollendorfplatz en omgeving (homoscene) en Oranienstraße en omgeving.

Veel locaties zijn aan de buitenkant niet of nauwelijks te herkennen als uitgaansgelegenheid. Een voordeel volgens velen is dat je juist in deze gelegenheden de autochtone Berlijner treft en minder toeristen. Ook zijn sommige clubs "mobiel", in die zin dat ze regelmatig van locaties wisselen. Zoals altijd geldt hier nog meer dat wat vandaag "in" is, morgen "uit" kan zijn. Maar ook geldt zoals altijd, dat met name de taxichauffeurs en vaak ook hotelreceptionisten, op de hoogte zijn van de laatste trends.

In het uitgaansleven van Berlijn is werkelijk alles aanwezig. De Lonely Planet beweert zelfs dat het hedonisme van de jaren 20 van de 20e eeuw terug is in de geest van het Berlijnse uitgaansleven.

[bewerken]Sport

Berlijn telt ongeveer 2000 sportverenigingen, met in totaal rond de 550.000 actieve leden in de breedtesport.[9] In 2010 komen er daarvan zo'n 145 verenigingen op het hoogste of een na hoogste niveau in Duitsland uit.[10] De grootste voetbalclub van Berlijn is Hertha BSC, dat uitkomt in de hoogste divisie van Duitsland, de 1. Bundesliga1. FC Union Berlin speelt eveneens hoog, en komt uit in de 2. Bundesliga. Hoewel Berlijn met vijf landstitels, de Oost-Duitse titels niet meegerekend, één van de slechts presterende hoofdsteden van Europa is, bevindt zich de bakermat van het Duitse voetbal in de hoofdstad. Al vanaf 1891 werden er competities georganiseerd. De eerste grote competitie was de competitie die door de Berlijnse voetbalbond georganiseerd werd. Tot 1963 speelden de clubs uit Berlijn in een eigen competitie als hoogste klasse, waardoor er zeer veel clubs zijn die een rijke geschiedenis hebben, maar door de vele competitiehervormingen inmiddels zijn weggezakt naar lagere reeksen.

De Eisbären Berlin en ALBA Berlin komen uit in de hoogste competitie in het ijshockey respectievelijk basketbal. Verder is de hoofdstad met drie clubs vertegenwoordigd in de volleybal-Bundesliga en waterpoloteam Wasserfreunde Spandau 04 is sinds 1979 bijna opeenvolgend landskampioen geworden. De handballers van Füchse Berlin wisten in 2007 te promoveren naar de Bundesliga.

Het Olympiastadion heeft een capaciteit van bijna 75.000 plaatsen en was in 2006 de plaats waar de finale van het WK Voetbal werd georganiseerd. Ook vindt er jaarlijks de finale van de DFB-Pokal plaats. Het Sportforum Hohenschönhausen is een overdekt 400 meter-ijsbaan in Berlijn en is anno 2007 de 7e snelste overdekte ijsbaan ter wereld.

In Berlijn wordt de Marathon van Berlijn gehouden. Eveneens ieder vindt in de stad de ISTAF plaats. Deze belangrijke atletiekwedstrijd is onderdeel van de IAAF Diamond League. In 2009 vonden bovendien de wereldkampioenschappen atletiek plaats in Berlijn. In 1931 werden de Olympische Zomerspelen van 1936 aan de stad toebedeeld. Voor deze gelegenheid ontwierp architect Werner Marchhet Olympiastadion. Van de sportieve manifestatie maakte Leni Riefenstahl de film Olympia, die veel werd bekroond maar ook als nazipropaganda is verguisd.

Dwars door Berlijn loopt de Europese wandelroute E11, die loopt van Den Haag naar het oosten, op dit moment tot de grens Polen/Litouwen.

[bewerken]Verkeer en vervoer

Berlijn wordt ontsloten door de ringweg A10, die een lengte van 196 km heeft en grotendeels door de staat Brandenburg loopt. Ook binnen de A10 liggen nog enkele snelwegen, waaronder de 22 km lange Berliner Stadtring (A100), die als een halve, onvoltooide ring om de stadskern ligt. Sinds 2008 is in delen van de Berlijnse binnenstad een milieusticker verplicht.

Het in 2006 geopende Berlin Hauptbahnhof is het belangrijkste station van de stad en het grootste kruisingsstation van Europa. Berlijn beschikt over snelle treinverbindingen met de belangrijkste steden van Duitsland en verscheidene andere grote Europese steden.

Berlijn kent voorts een uitgebreid netwerk van stads- en streekvervoer. Naast regionale spoorverbindingen heeft de stad een S-Bahn, een metrotram, een groot aantal buslijnen en ook enkele veerlijnen. Veel van deze diensten worden geëxploiteerd door de Berliner Verkehrsbetriebe, maar de exploitatie van de S-Bahn in handen van de Deutsche Bahn.

Berlijn heeft twee luchthavens. Gemeten naar aantallen vliegbewegingen is Tegel in het noordwesten de grootste luchthaven, maar momenteel wordtSchönefeld in de gelijknamige gemeente omgebouwd om de functie van Tegel over te nemen. De nieuwe luchthaven voert de naam Berlin Brandenburg International (BBI), waarmee het belang voor de regio Brandenburg wordt onderstreept. De oorspronkelijk derde luchthaven van de stad, Tempelhof, werd op 31 oktober 2008 gesloten.

[bewerken]Onderwijs en wetenschap

Berlijn bezit een hoge concentratie van wetenschaps- en onderzoeksinstellingen. In de stad studeren aan in totaal 31 universiteiten en hogescholen, waaronder vier Kunstacademies, rond 135.000 studenten, waarvan zo'n 16% uit het buitenland afkomstig is.[11] Aan de vier Berlijnse universiteiten staan samen ongeveer 100.000 studenten ingeschreven (stand wintersemester 2008/2009).

In Berlijn bevindt zich de Humboldtuniversiteit te Berlijn, vernoemd naar de broers Wilhelm- en Alexander von Humboldt met rond 27.000 studenten (zonderCharité), de Vrije Universiteit Berlijn met rond de 31.500 studenten (zonder Charité) en heeft één van de grootste opleidingen Nederlandse Taal en Cultuur buiten Nederland en Vlaanderen, de Technische Universiteit Berlijn met rond de 27.000 studenten als ook de Universiteit van de Kunsten met ongeveer 4500 studenten. Aan de Charité studeren rond de 7.200 studenten.

De medische faculteit van de Vrije Universiteit en de Humboldtuniversiteit werden in 2003 samengevoegd tot Charité. Sindsdien is deze met vier standplaatsen Europa's grootste medische faculteit.

Jaarlijks wordt rond 1,8 miljard Euro publieke stimuleringsmiddelen in wetenschap en onderzoek geïnvesteerd, meer dan 13 procent van de patentaanvragenvan de wetenschap in Duitsland komen uit Berlijn. Meer dan 50.000 mensen studeren, onderzoeken en werken aan een van de 70 publiek gefinancierde onderzoeksinstellingen. Ook de grote nationale onderzoeksorganisaties Fraunhofer-GesellschaftHelmholtz-GemeinschaftLeibniz-Gemeinschaft en Max-Planck-Gesellschaft zijn met meerdere instituten aanwezig. Daarnaast hebben verschillende bondsministeries in totaal acht onderzoeksinstellingen. De meeste wetenschappelijke instellingen concentreren zich in de standplaatsen BuchCharlottenburgDahlemMitte en Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA) in Adlershof.

[bewerken]Media

Berlijn is de vestigingslocatie van meerdere regionale en landelijke omroeporganisaties. Naast televisiezenders, als MTVNickVIVAComedy CentralN24en TV Berlin, bevindt er zich in Berlijn een groot aantal commerciële radiozenders. Ook de publieke omroep RBB (de samenvoeging van het in het vroegereWest-Berlijn zetelende SFB en in Brandenburg ORB) heeft een vestiging in Berlijn; Deutsche Welle en Deutschlandradio hebben in de stad een nevenstudio. De politieke betekenis als hoofdstad betekent ook dat de meeste bovenregionale zenders als Das ErsteZDF en RTL er hun Hoofdstadstudio hebben.

In Berlijn hebben het landelijk betekenisvolle Springer-Verlag en het regionale Berliner Verlag hun kantoor. In geen enkele andere Duitse stad verschijnen meer dagbladen. Bovenregionale dagbladen zijn de boulevardkrant Bild en de abonnementskranten het linksliberale taz, het conservatieve Die Welt, het Neues Deutschland van de politieke partij Die Linke en het socialistische Junge Welt. Met de rechts-conservatieve Junge Freiheit, de linksburgerlijke der Freitag en het linkse Jungle World verschijnen drie kleine bovenregionale weekbladen. Dagelijks verschijnende lokale abonnementsdagbladen zijn de Berliner Zeitung, deBerliner Morgenpost als ook Der Tagesspiegel. Buiten dat zijn er in Berlijn de lokale boulevardkranten B.Z. en Berliner Kurier. Verder verschijnen verschillende advertentiebladen als Berliner Woche, het Berliner Abendblatt, de Zweite Hand en stadsmagazines als Tip, het [030] Magazin en Zitty.

 

[bewerken]Bekende Berlijners

1rightarrow.png Zie Lijst van Berlijners voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

[bewerken]Partnersteden

  • Rusland Moskou (Rusland), sinds 1990
  • Frankrijk Parijs (Frankrijk), sinds 1987
  • China Peking (China), sinds 1994
  • Tsjechië Praag (Tsjechië), sinds 1995
  • Oezbekistan Tasjkent (Oezbekistan), sinds 1993
  • Japan Tokio (Japan), sinds 1994
  • Polen Warschau (Polen), sinds 1991
  • Namibië Windhoek (Namibië), sinds 2000

[bewerken]Zie ook

[bewerken]Externe links

[bewerken]Literatuur

  • Friedrich, Otto Voor de zondvloed. Berlijn in de jaren twintig, Het Wereldvenster, Baarn, 1978, 339 ISBN 9789029396622.
Bronnen

Noten

  1. ↑ a b (de) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
  2.  CNN (2010), (en) Revealed: Cities that rule the world – and those on the rise, geraadpleegd op 9 december 2011
  3.  GaWC (2005), (en) Leading cities in cultural globalisations/Media, geradpleegd op 9 december 2011
  4.  Senatsverwaltung Berlin (2008), (de) Reale Nutzung der bebauten Flächen / Grün- und Freiflächenbestand, in Umweltatlas Berlin, geraadpleegd op 11 december 2011
  5.  Berlijn ouder dan gedachtNU.nl, 30 januari 2008
  6.  (de) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
  7. ↑ a b (de) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
  8.  Statistisches Landesamt Berlin
  9.  Sport in Berlin - Über Uns. Landessportbund Berlin (2012). Geraadpleegd op 28 januari 2012.
  10.  (de) Daten und Fakten zur Sportmetropole Berlin. TOP Sportmarketing Berlin GmbH (2010). Geraadpleegd op 28 januari 2012.
  11.  Wirtschaftsstandort BerlinDer Tagesspiegel, geraadpleegd op 20 december 2011

 

Reliefkarte von Berlin

 

 

 

 

 

Regionen in Berlin für Quantenheilung und Methode Matrix Energetics

 

Die amtliche Einteilung von 1884 bestand aus 21 Stadtteilen:[3]

 

Bis zum Jahr 2000 gab es in Berlin 23 Bezirke. Im Zuge der letzten Verwaltungsreform (Bezirksgebietsreform) im Jahre 2001 wurde die Zahl durch Fusion von jeweils zwei oder drei Bezirken auf zwölf reduziert. Von der Bezirksfusion ausgenommen waren Spandau,Reinickendorf und Neukölln, die bereits über 200.000 Einwohner zählten. Die Bezirke sind amtlich in 95 Ortsteile gegliedert, deren Namen auch im Stadtbild auftauchen, sowohl auf Wegweisern als auch auf Schildern an den Ortszufahrten (auf rechteckigen grünen Schildern mit gelber Schrift, die teilweise noch die früheren, heute nicht mehr gültigen Bezirks- oder Ortsteilnamen anzeigen).[3]Darüber hinaus gibt es noch informelle Ortsteile, so z. B. die beiden Gebiete, die in Anlehnung an deren frühere Postleitzahl bis heute Kreuzberg 61 bzw. SO 36 genannt werden.

Die folgende Liste gibt darüber Auskunft

  • welchen Namen der Bezirk führt (mit Kennziffer)
  • welche Ortsteile der Bezirk umfasst (mit Kennziffer)
  • welche Fläche (in km²) der Bezirk umfasst
  • wie viele Einwohner im Bezirk wohnen[4]
  • wie hoch die Bevölkerungsdichte (Einwohner je km²) im jeweiligen Bezirk ist
  • wie der Name des Bürgermeisters lautet und welcher Partei er angehört
  • welchen Anteil der Bezirk am Stadtgebiet hat und wie seine Lage und Aufteilung ist (Karte).

 

Bezirk
↓
Ortsteile Fläche
(km²)
↓
Einwohner
↓
Bevölkerungsdichte
(Einwohner/km²)
↓
Bürgermeister Karte
Berlin Mitte
(01)
0101 Mitte
0102 Moabit
0103 Hansaviertel
0104 Tiergarten
0105 Wedding
0106 Gesundbrunnen
39,47 332.100 8.414 Christian Hanke (SPD) Lage
Berlin Mitte.png
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg
(02)
0201 Friedrichshain
0202 Kreuzberg
20,16 268.831 13.334,9 Franz Schulz(Bündnis 90/Die Grünen) Lage
Berlin Friedrichshain-Kreuzberg.png
Berlin Pankow
(03)
0301 Prenzlauer Berg
0302 Weißensee
0303 Blankenburg
0304 Heinersdorf
0305 Karow
0306 Stadtrandsiedlung Malchow
0307 Pankow
0308 Blankenfelde
0309 Buch
0310 Französisch Buchholz
0311 Niederschönhausen
0312 Rosenthal
0313 Wilhelmsruh
103,01 368.956 3.581,7 Matthias Köhne (SPD) Lage
Berlin Pankow.png
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
(04)
0401 Charlottenburg
0402 Wilmersdorf
0403 Schmargendorf
0404 Grunewald
0405 Westend
0406 Charlottenburg-Nord
0407 Halensee
64,72 320.014 4.944,6 Monika Thiemen (SPD) Lage
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf.png
Berlin Spandau
(05)
0501 Spandau
0502 Haselhorst
0503 Siemensstadt
0504 Staaken
0505 Gatow
0506 Kladow
0507 Hakenfelde
0508 Falkenhagener Feld
0509 Wilhelmstadt
91,91 225.420 2.452,6 Konrad Birkholz (CDU) Lage
Berlin Spandau.png
Berlin Steglitz-Zehlendorf
(06)
0601 Steglitz
0602 Lichterfelde
0603 Lankwitz
0604 Zehlendorf
0605 Dahlem
0606 Nikolassee
0607 Wannsee
102,50 294.974 2.877,8 Norbert Kopp(CDU) Lage
Berlin Steglitz-Zehlendorf.png
Berlin Tempelhof-Schöneberg
(07)
0701 Schöneberg
0702 Friedenau
0703 Tempelhof
0704 Mariendorf
0705 Marienfelde
0706 Lichtenrade
53,09 335.692 6.323,1 Ekkehard Band(SPD) Lage
Berlin Tempelhof-Schoeneberg.png
Berlin Neukölln
(08)
0801 Neukölln
0802 Britz
0803 Buckow
0804 Rudow
0805 Gropiusstadt
44,93 310.764 6.916,6 Heinz Buschkowsky(SPD) Lage
Berlin Neukoelln.png
Berlin Treptow-Köpenick
(09)
0901 Alt-Treptow
0902 Plänterwald
0903 Baumschulenweg
0904 Johannisthal
0905 Niederschöneweide
0906 Altglienicke
0907 Adlershof
0908 Bohnsdorf
0909 Oberschöneweide
0910 Köpenick
0911 Friedrichshagen
0912 Rahnsdorf
0913 Grünau
0914 Müggelheim
0915 Schmöckwitz
168,42 242.266 1.438,5 Gabriele Schöttler(SPD) Lage
Map de-be districts trep-koep.png
Berlin Marzahn-Hellersdorf
(10)
1001 Marzahn
1002 Biesdorf
1003 Kaulsdorf
1004 Mahlsdorf
1005 Hellersdorf
61,74 249.515 4.041,4 Dagmar Pohle(Die Linke) Lage
Berlin Marzahn-Hellersdorf.png
Berlin Lichtenberg
(11)
1101 Friedrichsfelde
1102 Karlshorst
1103 Lichtenberg
1104 Falkenberg
1105 ehemalsHohenschönhausen (aufgeteilt)
1106 Malchow
1107 Wartenberg
1109 Neu-Hohenschönhausen
1110 Alt-Hohenschönhausen
1111 Fennpfuhl
1112 Rummelsburg
52,29 261.034 4.992 Christina Emmrich (Die Linke) Lage
Berlin Lichtenberg.png
Berlin Reinickendorf
(12)
1201 Reinickendorf
1202 Tegel
1203 Konradshöhe
1204 Heiligensee
1205 Frohnau
1206 Hermsdorf
1207 Waidmannslust
1208 Lübars
1209 Wittenau
1210 Märkisches Viertel
89,46 241.323 2.697,6 Frank Balzer(CDU) Lage
Berlin Reinickendorf.png

 

 

Regionen in Brandenburg

 

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Landkreis /
kreisfreie Stadt↓
Kreisstadt↓ Wappen Karte Kfz↓ Bevölkerung↓ Fläche
(in km²)↓
Dichte
(in Ew/km²)↓
Anmerkungen Bild
Barnim Eberswalde Wappen des Landkreises Barnim Lage des Landkreises Barnim im Land Brandenburg BAR 176.904 1.472,4 120 grenzt an Berlin und Polen;
entstanden aus den Kreisen BernauEberswalde und Teilen von Bad Freienwalde
Kloster Chorin
Brandenburg an der Havel
(kreisfreie Stadt)
Brandenburg an der Havel Wappen der Stadt Brandenburg an der Havel Lage der Stadt Brandenburg an der Havel im Land Brandenburg BRB 72.264 228,8 316 flächengrößte kreisfreie Stadt Brandenburgs Dom St. Peter und Paul
Cottbus
(Chóśebuz)
(kreisfreie Stadt)
Cottbus Wappen der Stadt Cottbus Lage der Stadt Cottbus im Land Brandenburg CB 101.671 164,3 619   Altmarkt
Dahme-Spreewald
(Dubja-Błota)
Lübben (Spreewald) Wappen des Landkreis Dahme-Spreewald Lage des Landkreis Dahme-Spreewald im Land Brandenburg LDS 161.708 2.261,1 72 grenzt an Berlin; größter natürlicher See Brandenburgs (Schwielochsee; 13,3 km²);
entstanden aus den Kreisen Königs Wusterhausen,Lübben und Luckau
Schlossinsel in Lübben
Elbe-Elster Herzberg (Elster) Wappen des Landkreises Elbe-Elster Lage des Landkreises Elbe-Elster im Land Brandenburg EE 113.586 1.889,3 60 höchster Punkt Brandenburgs (Heidehöhe, 201,4 m); grenzt an Sachsen und Sachsen-Anhalt;
entstanden aus den Kreisen FinsterwaldeHerzbergund Teilen von Bad Liebenwerda
Elstermühle in Plessa
Frankfurt (Oder)
(kreisfreie Stadt)
Frankfurt (Oder) Wappen der Stadt Frankfurt (Oder) Lage der Stadt Frankfurt (Oder) im Land Brandenburg FF 60.625 147,6 411 kleinste kreisfreie Stadt Brandenburgs; grenzt anPolen Marienkirche
Havelland Rathenow Wappen des Landkreises Havelland Lage des Landkreises Havelland im Land Brandenburg HVL 154.984 1.717,2 90 grenzt an Berlin und Sachsen-Anhalt;
entstanden aus den Kreisen Nauen und Rathenow
Großer Havelländischer Hauptkanal
Märkisch-Oderland Seelow Wappen des Landkreises Märkisch-Oderland Lage des Landkreises Märkisch-Oderland im Land Brandenburg MOL 191.067 2149,4 89 grenzt an Polen und Berlin;
entstanden aus den Kreisen SeelowStrausberg und Teilen von Bad Freienwalde
Schloss Neuhardenberg
Oberhavel Oranienburg Wappen des Landkreises Oberhavel Lage des Landkreises Oberhavel im Land Brandenburg OHV 202.776 1.795,8 113 grenzt an Berlin und Mecklenburg-Vorpommern;
entstanden aus den Kreisen Gransee undOranienburg
Schloss Oranienburg
Oberspreewald-Lausitz
(Górne Błota-Łužyca)
Senftenberg Wappen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Lage des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Land Brandenburg OSL 123.426 1.216,7 101 flächenmäßig kleinster Landkreis Brandenburgs; grenzt an Sachsen; größter künstlicher See Brandenburgs (Sedlitzer See; 13,3 km²);
entstanden aus den Kreisen CalauSenftenberg und Teilen von Bad Liebenwerda
Senftenberger See
Oder-Spree Beeskow Wappen des Landkreises Oder-Spree Lage des Landkreises Oder-Spree im Land Brandenburg LOS 185.062 2.242,7 83 grenzt an Polen und Berlin;
entstanden aus den Kreisen Beeskow,Eisenhüttenstadt-LandFürstenwalde und der kreisfreien Stadt Eisenhüttenstadt
Kloster Neuzelle
Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Wappen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin Lage des Landkreises Ostprignitz-Ruppin im Land Brandenburg OPR 103.734 2.509,2 41 grenzt an Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt;
entstanden aus den Kreisen NeuruppinWittstock und Teilen der Kreise Kyritz und Pritzwalk
Schloss Rheinsberg
Potsdam
(kreisfreie Stadt)
Potsdam Wappen der Stadt Potsdam Lage der Stadt Potsdam im Land Brandenburg P 154.606 187,3 825 Landeshauptstadt; bevölkerungsreichste Stadt Brandenburgs; grenzt an Berlin Schloss Sanssouci
Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Wappen des Landkreises Potsdam-Mittelmark Lage des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg PM 204.594 2.575,1 79 bevölkerungsreichster Landkreis Brandenburgs; Kreisgebiet durch die Stadt Brandeburg an der Havel geteilt, grenzt an Berlin und Sachsen-Anhalt;
entstanden aus den Kreisen BrandenburgBelzig undPotsdam
Baumblütenfest in Werder
Prignitz Perleberg Wappen des Landkreises Prignitz Lage des Landkreises Prignitz im Land Brandenburg PR 83.086 2.123,3 39 bevölkerungsärmster Landkreis Brandenburgs; grenzt an Mecklenburg-VorpommernNiedersachsen undSachsen-Anhalt;
entstanden aus dem Kreis Perleberg und Teilen der Kreise Kyritz und Pritzwalk
Kloster Marienfließ
Spree-Neiße
(Sprjewja-Nysa)
Forst (Lausitz) Wappen des Landkreises Spree-Neiße Lage des Landkreises Spree-Neiße im Land Brandenburg SPN 128.470 1.647,9 78 grenzt an Polen und Sachsen;
entstanden aus den Kreisen Cottbus-LandForst,Guben und Spremberg
Spreewaldkahn
Teltow-Fläming Luckenwalde Wappen des Landkreises Teltow-Fläming Lage des Landkreises Teltow-Fläming im Land Brandenburg TF 161.847 2.092,1 77 grenzt an Berlin und Sachsen-Anhalt;
entstanden aus den Kreisen JüterbogLuckenwaldeund Zossen
Hagelberg auf dem Fläming
Uckermark Prenzlau Wappen des Landkreises Uckermark Lage des Landkreises Uckermark im Land Brandenburg UM 131.115 3.058,1 43 flächengrößter Landkreis Deutschlands; grenzt anPolen und Mecklenburg-Vorpommern;
entstanden aus den Kreisen AngermündePrenzlau,Templin und der kreisfreien Stadt Schwedt/Oder
Uckerseen
Land Brandenburg 2.511.525 29.478,6 85  

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Große kreisangehörige Städte [Bearbeiten]

Mittlere kreisangehörige Städte [Bearbeiten]

 

 

 

      Quantenheilung Matrix Energetische Welle ( Matrix Energetics nach Bartlett in Sachsen Anhalt )

 

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Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen-Anhalt

 

 

 

 

 

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Armin und Silvia das Quantenwelle Team in Berlin http://quantenheilungs-welle.jimdo.com aber nicht nur in Berlin
http://quantenheilung-berlin.jimdo.com sondern auch in Nordrhein Westfalen zum Beispiel in Köln, Leverkusen und Bonn http://quantenheilung-koeln.jimdo.comBonn in Bonn Bad Godesberg und in Siegburg http://quantenheilung-bonn.jimdo.com. In Schleswig Holstein im Hohen Norden seit 2009 in Kiel und Flensburg http://quantenheilung-kiel.jimdo.com und seit Neustem auch in Münster und Hannover http://quantenheilung-hannover.jimdo.com aber auch im tiefen Süden in Bayern, Augsburg und München aber auch am Starnberger See, Staffelsee und im Raumen Rosenheim, Traunstein und natürlich München http://quantenheilung-muenchen.jimdo.com dort in Fürstenried im Darshan Haus und in der Waldorfschule in München-Schwabing 

 

 

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MAtrix und Quantenheilung in Sachsn

Dresden Chemnitz Leipzig 

und

 


 

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